Je mehr du loslässt, desto leichter wird der Weg

Den folgenden Text veröffentlichte ich vor ein paar Tagen auf meinem privaten Facebook-Profil. Die Resonanz war überraschend groß und der Beitrag wurde viele Male geteilt. Da dieses Thema offensichtlich für einige Menschen relevant ist, habe ich beschlossen, den Text als eigenen Blogpost zu veröffentlichen und entsprechend zu ergänzen…

Wenn du auf dem Weg bist, immer mehr du selbst zu werden und immer mehr deinen eigenen inneren Raum auszufüllen, dann kann es passieren, dass dir auf diesem Weg Menschen, die dir lieb waren, abhanden kommen. Denn je mehr du dich dir selbst annäherst, je mehr du nicht nur dein Licht, sondern auch die Dunkelheit und den Schmerz in dir annimmst, desto “gefährlicher” wirst du für die, die das (noch) nicht können oder nicht wollen. Denn auf dem Weg zu dir selbst verändert sich deine Frequenz. Diese neue Frequenz erreicht und berührt die Frequenz des anderen. Und er wird einiges dafür tun, sie nicht zu fühlen und abzuwehren. Oftmals ist das deshalb der Fall, weil er Angst vor seinem eigenen Licht und seiner eigenen Dunkelheit und seinem eigenen Schmerz hat. Es ist deine Entscheidung, ob du stehen bleibst und deinen Weg nicht weiter fortsetzt, um diesen Menschen nicht zu verlieren. Es ist deine Entscheidung, ob du weiter gehst. Ob du den Mut hast, alleine weiter zu gehen. Wann immer du die Entscheidung fällst, weiter zu gehen, sei gewiss: Es werden dir neue, andere Menschen begegnen. Menschen, die deiner Ur-Frequenz so viel ähnlicher sind, als die der anderen Menschen, die zu verlieren du fürchtest. Die Entscheidung, deinen Weg zu gehen, ist immer auch eine Entscheidung für die Liebe. Die Liebe für dich. Und aus dieser Liebe heraus können Wunder geschehen und werden dir Menschen wie Wunder begegnen. Ich habe es selbst schon oft so erlebt und erlebe es immer wieder. Vertrau’ dir! 

Dies ist die eine Seite der Geschichte. Aber sie hat auch noch eine andere Seite…

Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, dann ist es gar nicht so, dass du plötzlich ein neuer Mensch geworden bist. Der Grund, warum dir auf dem Weg zu dir Menschen abhanden kommen –  weil sie dein neues Sein nicht mehr nachvollziehen oder nicht gutheißen können und deshalb mit Gegen- und Abwehr reagieren – ist, dass du dich bisher noch nicht in aller Gänze gezeigt hast.
Weil sie dich so nicht kennen. Woher auch? Du hast diese Anteile ja bislang erfolgreich verheimlicht. Um nicht anzuecken, um Konfrontationen aus dem Weg zu gehen, um lieb gehabt zu werden. Der Gründe gibt es viele.

Verzeihst du dir?


Die Frage ist: Kannst du dir das verzeihen? Hast du Verständnis für dich? Hast du Geduld mit dir? Vertraust du dir und dem Leben? Kannst du auch den Menschen verzeihen und verstehen, dass sie mit dir und deiner neuen Gänze vielleicht überfordert sind? Dass sich der eine vielleicht noch an dich als Ganzes gewöhnt, ein anderer aber vielleicht nicht und deshalb – im wahrsten Sinne des Wortes  – “auf der Strecke bleiben” wird? Wirst du trotzdem weiter gehen auf dem Weg zu dir selbst? Und dich immer mehr so zeigen, wie du bist? Glaubst du, dass du der Welt damit letztlich sehr viel mehr dienen kannst, als wenn du dich weiter versteckst?

Ich selbst habe im Laufe meines Lebens und insbesondere im letzten Jahr große Schritte bezüglich meiner eigenen Selbstverwirklichung vollzogen. Für mich hieß das im letzten Jahr vor allem, mich immer mehr auch öffentlich zu meiner Spiritualität zu bekennen, die in meinem Leben seit jeher eine bedeutende Rolle spielt. Ich war und bin von der Existenz einer liebenden Schöpferkraft zutiefst überzeugt und ich habe im Laufe meines Lebens einige sehr spezielle Erfahrungen gemacht, inklusive einer Nahtoderfahrung.

Irgendwann war mir klar, dass Spiritualität etwas ist, dass mich zu einem großen Anteil ausmacht und dass ich eben diesen Anteil nicht länger verstecken werde. Und auch nicht darf. Vor allem in meiner Arbeit nicht. Seit ich das für mich vollumfänglich geklärt habe, hat sich meine Arbeit fundamental zum Positiven verändert. Weil ich endlich nichts mehr von all den Gaben und Fähigkeiten, über die ich verfüge, zurück halte. Das gibt nicht nur mir einen nie gekannten inneren Frieden, sondern führt auch bei den Menschen, die meine Unterstützung in Anspruch nehmen, zu überwältigenden Ergebnissen.

Keine Energieverschwendung mehr!

Auch, weil ich keine Energie mehr darauf verschwende, irgendetwas rechtfertigen zu müssen oder groß und breit erklären zu wollen. Die, denen ich mich und mein Sein vor nicht allzu langer Zeit noch hätte erklären müssen, sind auf meinem Weg außer Sichtweite geraten. Dafür sind neue Menschen auf diesem Weg aufgetaucht und es werden immer mehr. Und meine Energie ist gebündelter und damit krafvoller denn je.

Ich will dich von ganzem Herzen ermutigen: Erlaube dich dir selbst! Zeige dich so, wie du wirklich bist! Stehe zu dir, zu deinen Gaben, zu deinen Fähigkeiten. Höre auf das, was deine Seele dir zuruft und was gehört und verwirklicht werden will! Vertraue dir und vertraue dem Leben!

Das ist alles, was es braucht! Es ist alles schon da.

Alles, alles Liebe für dich und eine gute Reise!

 

PS: Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, freue ich mich über deinen Kommentar!

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We are family. Oder: Herr Schmitz und die bucklige Verwandtschaft

In meinem Blogpost “Ja, aber. Oder: Wenn Herr Schmitz einfach keinen Bock hat” plädiere ich für einen freundschaftlichen oder zumindest kollegialen Umgang mit unserem inneren Boykotteur. 

Was ich in diesem Blogpost nicht erwähnt habe ist, dass Herr Schmitz nicht unbedingt alleine ist, sondern den ein oder anderen Familienangehörigen um sich schart. Die Zensoren!

Denn es ist nicht immer nur Herr Schmitz, der sich meldet, wenn wir etwas Neues planen, was unseren bisherigen Gewohn- und Sicherheiten nicht entspricht. Es sind auch durchaus andere Stimmen, die sich melden und es ist knifflig, die eine Stimme von den anderen zu unterscheiden.

Ich habe irgendwann mal etwas genauer hingehört, wenn Sätze à la

– Aber was sollen denn die Leute denken!?
– Gott, wie peinlich!
– Das kannst du doch nicht machen?
– Sowas macht “man” nicht!
– Was bildest du dir eigentlich ein?
– Was denkst du denn, wer du bist!?
– Wenn du DAS tust, will XY nichts mehr von dir wissen
– Wenn du DAS tust, werden sich XY das Maul zerreißen

– etc

in mir zu hören waren.

Und ich habe eine faszinierende Entdeckung gemacht!

Die ein oder andere innere Stimme hörte sich nämlich genauso an, wie die von real existierenden Personen. Sowohl von noch lebenden Personen als auch von bereits verstorbenen Personen. Allen gemein war, dass sie eine gewisse “Autoritätsfunktion” inne hatten. Sei es damals, zu Kinderzeiten, oder durchaus auch später, im Freundes- oder Kollegenkreis. Spätere Autoritätsfunktionen vergibt man übrigens oftmals analog zu frühen Autoritätsfunktionen in der Kindheit. Das sind dann so genannte “Repräsentanten”, an denen wir lernen dürfen. Was, erfährst du im Folgenden.

Wenn du diese “Stimmen” der Zensoren hörst – eigentlich sind es ja nur Gedanken – dann hat das mit Paranoia oder Schizophrenie nichts zu tun, was du sehr schnell bestätigen wirst, wenn du diesen inneren Zensoren – und genau das ist der Unterschied zum durchaus wichtigen Herrn Schmitz, der auch konstruktive Anregungen gibt! – genauer zuhörst.

Intonation, Vokabular, ganz bestimmte Schlagwörter – wenn du dich traust, wirklich genau hinzuhören, wirst du ganz schnell die ein oder andere “Autoritätsperson” aus deinen frühen oder auch späteren Jahren identifizieren können.

– Deine Eltern
– Deine Großeltern

– Tanten, Onkels
– Nachbarn

– Ältere Geschwister
– Ältere oder als wichtiger als man selbst angesehene Spielkameraden
– Lehrer
– Erzieher

Glaubenssätze!? Wer’s glaubt, wird selig. 

Es ist oft die Rede von den überholten Glaubenssätzen, die uns daran hindern, wirklich in unsere Kraft zu kommen und unser volles Potenzial zu leben. Und einfach WIR zu sein, mit allem, was da ist und allem, was uns auszeichnet!

Ich glaube, dass sich hinter vielen dieser vermeintlichen Glaubenssätze eben jene Autoritätsinstanzen der Vergangenheit oder Gegenwart verbergen. Sie sind es, die uns ständig reinquatschen und uns mit ihren permanenten Bewertungen ausbremsen und klein halten.

Wann immer du deine inneren Zensoren als eine solche ehemalige oder aktuelle Autoritätsinstanz klar identifiziert hast, stelle dir folgende Fragen:

– Ist dieser Hinweis/Ratschlag/Drohung heute noch von Bedeutung für mich?
– Oder kann ich diese Autorität endlich aus meinem Leben und meinem Bewertungssystem entlassen und MEIN Ding machen und MEINEN Weg gehen?

Für mich persönlich war es äußerst erhellend, manchmal auch erschreckend, als ich die ein oder andere Stimme eindeutig zugeordnet hatte.

Und: Es war unglaublich befreiend!

Je mehr dieser inneren Autoritätsinstanzen du aus deinem Leben, deinem Denken und Fühlen entlassen kannst, desto mehr wirst du DU SELBST werden, desto freier wirst du, desto mehr Möglichkeiten werden sich dir offenbaren, dein Leben nach DEINEN Wünschen und Möglichkeiten zu gestalten.

Ich wünsche dir ganz viel Freude und Erfolg dabei!

Und lasse mich gerne wissen, wie es dir damit geht und schreibe mir eine Email.

Alles Liebe für dich!

PS: Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar! Wenn du jemanden kennst, für den er von Bedeutung sein könnte, dann bin ich dir für eine Weiterleitung an diesen Menschen dankbar.

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Selbstverwirklichung in chaotischen Zeiten – Darf’s ein bisschen mehr sein?

Ich gebe zu: Die aktuellen weltweiten, europäischen und auch deutschnationalen Entwicklungen bereiten auch mir Sorge. Wie auch nicht!? Natürlich könnte ich einfach komplett auf „off“ schalten und ab sofort einfach keine Nachrichten mehr lesen. Manchmal denke ich ernsthaft darüber nach. Denn oberflächlich betrachtet, lassen die Medien derzeit wahrlich nicht viel Gutes für die Zukunft erahnen.

Ist Selbstverwirklichung in Zeiten wie diesen egoistisch und verwerflich?

Und natürlich frage ich mich als Coach, der Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung begleitet:
Bei all dem weltweiten Chaos – wie viel Raum ist da überhaupt noch für die individuelle Selbstverwirklichung?
Mit welchem Recht darf man sich überhaupt noch um sich selbst kümmern, sich selbst verwirklichen, wenn es gleichzeitig den Anschein hat, dass um einen herum alles zusammen zu brechen droht?

Jetzt erst recht!

Meine Antwort ist so simpel wie radikal: Jetzt erst recht!
Wenn es überhaupt irgendetwas gibt, dem wir uns  heute mit absoluter Priorität zu widmen haben, dann der eigenen Selbstverwirklichung. Denn Selbstverwirklichung ist gleichbedeutend mit Herzensbildung.
Und was, wenn nicht Herzensbildung, ist es, das wir derzeit am dringendsten brauchen!?

 

Unser großer gemeinsamer Nenner 

Aufgrund meiner – nennen wir es „spirituellen Bildung“ – die ich autodidaktisch seit frühster Kindheit pflege, bin ich zutiefst davon überzeugt, dass uns Menschen eine große gemeinsame Sehnsucht verbindet:
Die nach Liebe. Oder die nach der Verbindung mit Gott, was für mich dasselbe ist.
Ich finde es übrigens sehr bedauerlich, dass Gott so oft mit Kirche gleichgesetzt wird.
Wie viele kenne ich, die – sobald ich von Gott rede – entgegnen: Oh Gott! Hör’ mir auf mit Gott! Von der Kirche will ich nichts wissen!
Die Kirche hat Gott instrumentalisiert. Nicht umgekehrt. Das ist das eine.
Das andere, was mir auffällt ist, dass sich zwar viele von der Kirche als Institution abgewendet haben, sich aber sofort einer anderen Institution angeschlossen haben, die ihnen unter dem pseudospirituellen Deckmäntelchen des Guten erneut vorschreibt, was sie denn zu tun und zu lassen haben, um eines Tages am Himmelstörchen beziehungsweise der Tür zur Erleuchtung anklopfen zu dürfen. Wenn es nicht so tragisch wäre, könnte man fast darüber lachen.

Wenn die Suche nach der Quelle in Stress ausartet

Wir Menschlein unternehmen für die Erfüllung unserer Sehnsucht nach Liebe wahrlich die seltsamsten Dinge und gehen die absonderlichsten Wege. Weil wir meinen, dass wir die Erfüllung irgendwo im Außen finden. In Konsum, in Leistung, in Beziehungen, in Machtausübung oder halt in irgendeiner neuen Form von “Ismus”.

Dabei gibt es nur eine Quelle, aus der die Liebe, nach der wir uns sehnen, entspringt.
Und diese Quelle liegt in UNS.
Um zu dieser Quelle zu gelangen, müssen wir nur eines tun: In Kontakt mit uns selbst gehen!

Als Coach unterstütze ich Menschen genau hierbei: Wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen.
In einer immer komplexer und schneller werdenden Welt ist nämlich genau das der Punkt, um den es immer deutlicher geht!
So viel prasselt auf uns ein, so viele äußere Zwänge ziehen an uns, so viel Zerstreuung bietet die moderne Welt, so viele Dinge lenken uns ab von uns selbst, so vieles, das uns derzeit zutiefst verunsichert und uns Angst macht.
Da ist es ein Leichtes, den Kontakt zu sich selbst zu verlieren.

Und so wird unsere Sehnsucht nach der tiefen Verbindung zu uns selbst, zu unserer Quelle der Liebe, von der wir tief in uns wissen, immer größer.

Es ist einfach

Eigentlich möchte und könnte ich jeden Tag dasselbe schreiben:
Hör’ auf, im Außen zu jagen und zu suchen.
Hör’ auf, dich im Außen blenden zu lassen.
Hör’ auf, immer emsiger dies und jenes zu tun.
Hör’ auf, auf andere zu hören.
Hör’ auf, anderen mehr zu glauben als deiner eigenen, inneren Wahrheit.
Hör’ auf, dich ständig abzulenken.
Werde ruhig, werde still.
Und dann atme und lausche.
Lausche der Stimme deiner Seele,
die ALLES weiß.
Und sei!

Und dann staune darüber, wie einfach es doch ist, wenn du einfach bist.

Love

 

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Raus aus der Schublade!

Warum der reichste Ort der Welt so schnell wie möglich verarmen sollte

Ich habe es getan. Ich habe meine Schubladen geöffnet und das ewige „Ach nee…Jetzt nicht!“ mal eben in ein anderes Universum gebeamt! Und hey: Fühlt sich saumäßig gut an!

Und das kam so: Neulich sah ich zufällig den Vortrag „Mach es einfach!“ von Thaddaeus Koroma bei GEDANKENtanken. Übrigens: Ich liebe dieses Format! Kurze, knackige Vorträge, prall gefüllt mit Inhalt.

In besagtem Vortrag geht es um den reichsten Ort der Welt. Nachdem ich also den Vortrag geschaut hatte, habe ich kurzum beschlossen, dem reichsten Ort der Welt auf gar keinen Fall zu weiterem Reichtum zu verhelfen! Klingt abstrus? Dann schau’ dir den Vortrag an und du weißt, was ich meine. Es lohnt sich! Echt! Mach es einfach!

Jedenfalls habe ich jetzt ENDLICH angefangen, das zu tun, was ich schon immer tun wollte: Nämlich meine gesamten literarischen „Werke“ zu veröffentlichen. Seit Jahren liegen sie in irgendwelchen Ordnern, Notizbüchern und Schubladen rum und werden älter und älter. Oder auf versteckten Internetseiten, die man nur findet, wenn man den Hyperlink kennt, was auf genau eine Person in diesem Universum zutrifft und zwar auf mich.

… und Tschüß!

Überhaupt habe ich entschieden, meinem ganz persönlichen und recht gemütlich gewordenem Schubladenschrank „Adieu“ zu sagen und ihn auf den Müll zu stellen. Es ist nämlich so: mein Leben lang habe ich versucht, eine Schublade zu finden, in die ich hineinpasse. Vergeblich.

Das fing vor vielen Jahren schon damit an, dass ich dachte, es könne ja nicht sein, dass einer Lyrik UND Satire gleichzeitig schreibt. Dass das sehr wohl sein kann und ich das beste Beispiel dafür bin, habe ich ganz elegant übersehen.

Ich erinnere mich noch sehr genau, als ich seinerzeit anfing, als Trainer und Coach zu arbeiten und mein Auftraggeber – ein Unternehmen von nennenswerter internationaler Größe – durch Zufall auf meine damalige Satire-Webseite gelangte. Die gesamte Belegschaft meiner auftragegebenden Abteilung versüßte sich damit fortan lachender Weise die Mittagspausen.

Als mein damaliger Mentor mich darauf ansprach, wäre ich vor lauter Scham am liebsten im Erdboden versunken, denn es geht in meinen Glossen teilweise recht „zünftig“ zu.

Und was sagte mein Mentor? „Frau Kaltenbach! Bleiben Sie auf jeden Fall dabei! Das ist ein riesiges Pfund!”

Erst sehr viel später habe ich verstanden, was er damit meinte:
Ein sensibler Umgang mit dem Instrument “Sprache” ist (nicht nur) für meine Berufsgruppe ungemein wichtig.

Und so schrieb ich zwar lustig weiter, vergass aber im Trubel meines Lebens völlig, dass meine literarischen Ergüsse vielleicht auch den ein oder anderen Erdenbürger erfreuen könnten. Wie ignorant.

Zippin’ up my boots…

Bis jetzt! Und so gibt es nun meine ersten beiden Kindle-Bücher bei amazon.

Gemäß dem Motto „Back to my roots“ sind die ersten beiden Bücher natürlich – na!? –  ein Gedichtband und eine Satire-Sammlung. Ätsch! “Ferne Gesänge” ist der Titel des Gedichtbandes, “Kännchen servieren wir nur auf der Terrasse” passte als Titel hervorragend zu den satirischen Glossen.

Demnächst folgen weitere ehemalige Schubladen-Bewohner sowie einige Neukreationen, die gar nicht vorhaben, jemals in eine Schublade zu ziehen. Darunter wieder Lyrik und Satire sowie diverse Ratgeber für Manager und gescheiterte Super-Muttis (ist ja fast dasselbe). Und ein Märchen.

Ziemlich kunterbunt, ich weiß. Aber hey: ich hab’s wirklich mit langweilig versucht. Tut’s nicht.

So! Und jetzt zu Dir!

WAS hast DU in all deinen Schubladen versteckt?
Welche SCHÄTZE hältst DU noch vor der Welt verborgen?
Welche Kreationen hast Du jetzt schon, die du der Welt schon immer mal ZEIGEN wolltest und dich aber bislang nicht getraut hast?
Bilder? Songs? Kunstwerke? Selbst designte Klamotten? Gedichte? Cartoons? Märchen? Romane? Meinungen? Ideen? Rekorde? Erfindungen? In Platin gegossene und zu Schlüsselanhängern verarbeitete Wombat-Popel?

Raus damit!

Hast auch DU bislang KEINE Schublade für dich finden können, in die du passt? Egal, in welche du steigst, entweder war sie zu eng,  zu kleinkariert, zu bunt, zu verstaubt, zu tief, zu irgendwas?

WILLKOMMEN IM CLUB! und:

Wirf  dieses bremsende Möbel endlich aus deinem Leben und stell’ es auf den Müll! Und keine Sorge: Es ist sehr wahrscheinlich,  dass sich dein Schrank dort schon bald in bester Gesellschaft mit seinesgleichen befindet.
Einer steht ja schließlich schon da: meiner.

Um mit den Worten von Thaddaeus Korona abzuschließen:

MACH ES EINFACH!

Mit sonnigen Grüßen

unterschrift-melanie_thin_small