Ohne Soldaten kein Krieg. Gedanken zum Thema „Ziviler Ungehorsam“

von | Mrz 30, 2021 | Allgemein | 0 Kommentare

Ganz zu Beginn der Coronakrise, als wir in Spanien mit den ersten grotesken Maßnahmen und unangemessen scharfen Sanktionen bei Nichteinhaltung konfrontiert wurden, sagte ich zu einem Bekannten, dass das Ganze wohl letztlich in zivilem Ungehorsam enden müsse, damit es endet.

Vorweg: Ich bin kein Corona-Leugner. Nach allem, was wir heute wissen, hatte ich es selbst und habe ich auch ein Jahr danach noch immer mit Spätfolgen zu tun. Ich weiß, dass es manch einen kognitiv überfordert, wie es sein kann, dass ein Mensch es selbst in ausgeprägter Form hatte und doch gleichzeitig die Maßnahmen, die die Regierungen sich ausdenken, auf’s Schärfste kritisiert. Aber sei’s drum. Erstens habe ich mich intensiv mit dem Thema Sterben und Tod beschäftigt (was ich jedem nur wärmstens empfehlen kann) und jegliche Angst davor verloren, und zweitens ist alles, was derzeit passiert, eine gute Gelegenheit, die eigenen kognitiven Programmierungen wahr zu nehmen und auf etwaigen Korrekturbedarf zu überprüfen. Nur zu!

Zurück zum Thema „Ziviler Ungehorsam“. Seit einem Jahr bin ich vor allem auf Facebook, mittlerweile auch auf Telegram und Youtube dabei, ein Gewahrsein für bestimmte Strukturen und Abläufe im innen und außen zu schaffen und auf Ungereimtheiten und Unverhältnismäßigkeiten hinzuweisen. Es werden erfreulicher Weise immer mehr, die das tun. Die den Mut haben, die aktuellen Gegebenheiten zu hinterfragen, die es wagen, ihre Stimme zu erheben, die klar Position beziehen und kein Blatt mehr von den Mund nehmen. Die sich raus wagen und ohne jede Maskierung (sic!), Kalkül und Opportunismus ihre Wahrheit aussprechen. Und die sich nicht mehr scheuen, deswegen Kontakte oder gewinnbringende Geschäftsbeziehungen zu riskieren.

Gestern ging ich in medias res und fragte mich: Was hat all das im letzten Jahr gebracht? Haben die ganzen Wortmeldungen, Aufklärungen, Demonstrationen, stundenlangen Konferenzen der Ärzte für Aufklärung, des Corona-Untersuchungsauschusses und aller anderen, die sich seit Jahren um Aufklärung und Bildung bemühen, irgendetwas verändert in diesem ganzen Wahnsinn? Oder ist es nicht vielmehr so, dass es gar nichts gebracht hat, weil die Regierungen ganz offensichtlich ihr Ding einfach gnadenlos durchziehen, und wir – wenn das so weiter geht – schon bald ohne digitalen Impfchip nicht mehr am sozialen Leben werden teilnehmen können. Wer dies für eine Verschwörungstheorie oder Dystopie hält, möge sich bitte im Netz auf die Suche nach Dokumentationen über China umschauen. Ist gar nicht schwer, Entsprechendes zu finden, das gab es schon vor Jahren und wer es noch immer nicht weiß: Wissen ist im Informationszeitalter eine Holschuld!

Eine Frage, die ich mir nun schon seit Monaten stelle, lautet außerdem: Wie kommen wir aus dieser Scheiße wieder raus!? Ich habe bislang nur eine einzige Antwort gefunden: Durch zivilen Ungehorsam. Und mit „zivil“ meine ich tatsächlich die Zivilbevölkerung. Ich stelle mir vor, wie es wäre, wenn bei sämtlichen Stromanbietern, Wasserkraftwerken, Supermärkten, Lebensmittelfabriken niemand mehr zum Dienst erschiene. Wenn kein Lehrer mehr zur Schule ginge (da, wo die Schule wieder läuft) und kein Tankstellenbesitzer mehr öffnen würde. Wenn sich kein LKW-, Müllwagen-, UBahn, Bus- und Zugfahrer mehr ans Steuer setzte.

Wenn die Welt, die von den Menschen am Laufen gehalten wird, tatsächlich einmal von diesen zum Stillstand gebracht würde – und nicht von irgendwelchen gut bezahlten Marionetten mit krankhaften Macht- und Wahnvorstellungen.

Vielleicht ist dies tatsächlich der einzige Weg. Und vielleicht dient uns diese ganze sukzessive Unterdrückung und Beschneidung unserer Freiheitsrechte gerade dazu, zu unserer vollen Macht und Souveränität zurück zu finden. Sicher, dafür braucht es Mut. Aber wer jetzt nicht mutig ist, wird letztlich alles verlieren. Vor allem seine Würde.

Wenn kein Soldat je in die Schlacht gezogen wäre, wenn kein Soldat je abgedrückt und sich geweigert hätte, seinen Bruder zu töten…. Wäre die Welt eine andere! Noch haben wir zu viele Soldaten. Zu viele gehorsame Söldner, die ohne zu hinterfragen tun, was der Oberst(e) befiehlt, in dem Glauben, er diene dem Guten und mit dem Risiko, dabei das eigene Leben zu lassen, während der befehlshabende Oberst(e) genüsslich zuschaut, wie seine Rechnung aufgeht.

Ohne Soldaten kein Krieg.

Ohne zivilen Ungehorsam keine Souveränität.

Ohne dich kein wir.

Ich werde weiter mutig sein und unermüdlich jeden ermuntern, es auch zu sein.

Wir haben nichts mehr zu verlieren.
Weil es um alles geht!

 

Melanie Kaltenbach

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Mein youtube-Kanal.

 

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