Warum wir nach den Sternen greifen und uns für die Wahrheit entscheiden sollten

„Greift nach den Sternen auch, wenn andere sie nicht sehen können!“

So die Worte von Hubertus Massong. Einem, der es wissen muss!
Zufällig stieß ich gestern bei youtube auf seinen Vortrag „Greif nach den Sternen“ bei GEDANKENtanken.

Ich bin immer noch zutiefst beeindruckt.

Worum geht’s?

 

1. Es ist richtig und wichtig, sich für die Wahrheit zu entscheiden

Da steht dieser junge Mann da oben auf der Bühne und breitet gleich zu Beginn seines Vortrags vor wildfremden Menschen seine Kindheitserfahrungen aus. Eine Kindheit, die von unvorstellbarer Gewalt und Grausamkeit geprägt war.
Buff. Da hat es aber erst einmal allen die Sprache verschlagen. Allen, außer Hubertus, versteht sich.
Abgesehen von der Schilderung der Grausamkeiten stellt sich natürlich auch die Frage, ob man in einem öffentlichen Kontext derart intime Details aus seinem Privatleben überhaupt nennen darf. Kommt ja eher selten bis nie vor.

Genau HIER setzt Hubertus für mich DEN MEILENSTEIN eines PARADIGMENWECHSELS, den unsere Gesellschaft dringend braucht, wenn sie endlich gesunden will, was sie unbedingt tun sollte, wenn wir unseren Kindern und allen, die nach uns kommen, eine Zukunft ermöglichen wollen.

Mal im Ernst: Ich kenne weder privat noch beruflich keinen einzigen Menschen, der nicht irgendeine große alte Verletzung tief in seiner Seele mit sich trüge. Bei dem einen ist sie mehr verarbeitet, bei dem anderen weniger. Der eine weiß darum, der andere wiederum hat sie vollkommen verdrängt, weil sie zu schmerzhaft war.

Warum aber tun die allermeisten von uns, vor allem im beruflichen Kontext so, als seien sie unverwundet und unverwundbar? Wenn es in unserer Welt an Menschlichkeit fehlt, warum zeigen wir uns dann nicht viel mehr als die Menschen, die wir wirklich sind? Mit allen Verletzungen, Verletzlichkeiten, Ecken und Kanten, die uns erst zu dem machen, der wir sind!
Genau das ist es doch, dass uns einander nahe bringt! Vertrauen schafft Nähe und Nähe schafft Vertrauen.

Was ist es, dass uns davon abhält, es so zu tun, wie Hubertus?
Ganz einfach: Weil wir Angst haben! Angst davor, dass einer sieht, dass wir mal so „schwach“ waren, dass man uns derart verletzten konnte.

Die Frage sei gestattet: JA UND!?!?

 

Und damit kommen wir zum nächsten Punkt:

2. Ein „Opfer seiner Umstände“ zu sein, ist offensichtlich eine Entscheidung, die man treffen kann oder nicht

Hubertus hat erst einmal so reagiert, wie man es aufgrund seiner Herkunftsgeschichte nicht anders erwarten würde:
Drogen, Alkohol, Delinquenz.

Acht Jahre später aber begegnet er auf einer Party zufällig jenem Mann, der sein Leben komplett verändern wird.
Einzig und allein aus dem Grund, dass dieser Mensch in Hubertus offensichtlich etwas sah, das Positiv war.
Zum ersten Mal in seinem Leben erkannte ein Mensch, dass da noch etwas anderes in ihm steckte als nur das Problemkind und der Asi.

Und dann hat Hubertus einfach eine Entscheidung nach der anderen getroffen und ist vom Opfer zum Täter bezüglich der Gestaltung seines eigenen Lebens geworden: Realschulabschluss, Fachabi, Studium, eigene Firmengründung und jetzt Marketingmensch bei GEDANKENtanken.

CHAPEAU!

Die erste und wichtigste Entscheidung jedoch, die Hubertus getroffen hat war, diesem Menschen, der mehr in ihm sah als alle anderen davor, zu glauben!

Noch mal: CHAPEAU!

 

3. Greif nach den Sternen auch, wenn andere sie nicht sehen können

Nun könnte man meinen, dass ja – wenn man erst einmal die richtigen Entscheidungen für sich getroffen hat – alles auf einmal ganz einfach wird und einem die guten Zufälle nur so die Tür einrennen. Naja, die richtigen Entscheidungen zu fällen ist das eine. Das Umfeld, in dem man trotz der getroffenen Entscheidungen immer noch lebt, das andere.

So auch im Falle von Hubertus Massong. Es war dann doch nicht ganz so einfach, wie es sich vielleicht liest.
Aber genau daraus ist der obige Satz entstanden, den ich so so so großartig finde:

Greif nach den Sternen auch, wenn andere sie nicht sehen können!

Es sind DEINE Sterne. Mach Deine Existenz nicht davon abhängig, ob andere Dich oder Deine Ziele verstehen und Deine Visionen teilen können. Natürlich ist das schön, wenn man solche Menschen um sich hat. Aber nicht immer ist das der Fall.
Und dennoch oder gerade dann ist es wichtig, dass Du DEINE Sterne NIE aus den Augen verlierst und dafür lebst!

FAZIT?

Wer sich für die Wahrheit entscheidet, bringt sein inneres Licht – auch für andere – sichtbar zum Leuchten und wird dadurch selbst zu einem leuchtenden Stern!

Für mich IST Hubertus solch ein leuchtender Stern an einem Himmel, der aufgrund des aktuellen Weltgeschehens nicht sonderlich rosig erscheint. Ich hoffe sehr, dass wir noch viel von diesem beeindruckenden Menschen hören werden, bin mir da aber ziemlich sicher…

 

Mit sonnigen Grüßen

unterschrift-melanie_thin_small

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