Vom Stigma zum Charisma: HSP wird X-Frequencer

Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal über das Thema Hochsensibilität und Hochsensitivität (nachfolgend HSP) las, war ich unendlich erleichtert! Endlich gab es einen Begriff für mich, ewigen Sonderling!

 

Es mag für jemanden, der nicht hochsensibel ist, komisch bis unglaublich anmuten, dass es körperliches Leid bedeuten kann, wenn man im langen Gelenkbus ganz vorne sitzt und hinten in der letzten Bank jemand ein Bonbon auspackt und das Geräusch des raschelnden Papiers im ganzen Körper schmerzt und man schier verzweifelt und beinahe aggressiv wird und nur noch weg will.
Oder wie mühsam es ist, unter vielen Menschen zu sein, weil man nicht nur deren Energien so deutlich spürt, sondern auch spürt, wie diese Menschen die Moleküle im Raum bewegen.
Wie anstrengend es ist, ständig seinen “Raum” und den Wunsch nach Rückzug vor anderen verteidigen zu müssen, ohne verletzend zu sein, um für eine bestimmte Zeit allein und in absolut sicherer Stille sein zu können, weil man dies zum Überleben braucht, wie der Fisch das Wasser.
HSP als Stigma einer seelischen Behinderung?
Hochsensibel. Hochsensitiv. Es hatte tatsächlich einen Namen, es war als Phänomen bekannt und: Ich war nicht allein! Es gab offenbar noch viele andere Menschen, die das selbe Schicksal teilten, wie ich. Welch eine Erleichterung und Trost, nach all den Jahren des vermeintlichen Alleinseins als exotischer, ewig komplizierter Sonderling!
Und so las ich mich durch die vielen Beschreibungen und Artikel zum Thema HSP. Doch irgendwann beschlich mich das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt. In nahezu allem, was ich zu dem Thema las, hatte HSP das Stigma der Bürde, war es kein wünschenswerter Zustand, war man gebrandmarkt und einer Welt voller unkontrollierbarer Einflüsse hilflos ausgeliefert. Man war sowas wie seelisch behindert, ein komplizierter Fall und würde es auch bleiben.
Ich dachte: Nein, das ist so nicht!
HSP und Übersinnlichkeit

Diese feinen Antennen der HSP sind nicht ohne Grund da. Im Gegenteil. Die feinen Antennen der HSP sind eine ganz besonders wertvolle Gabe, für die nur noch nicht die notwendigen Einsatzmöglichkeiten und Wirkungsfelder erkannt, geschweige denn anerkannt wurden.

Und wenn diese feinen “übersinnlichen” Antennen die Gabe haben, besondere Informationen zu empfangen, die andere Menschen nicht empfangen können, dann müssen sie logischer Weise auch die Gabe haben, Informationen versenden zu können.

Dann fiel mir ein, dass ich selbst seit Kindheit an über das verfüge, was man “übersinnliche” Fähigkeiten nennt. Und auf einmal war mir klar, dass diese “Übersinnlichkeit” selbstverständlich etwas mit der hochfeinen Ausprägung meiner Sinne zu tun haben musste. Man denke nur an das raschelnde Bonbonpapaier. “Die Flöhe husten” oder “das Gras wachsen” hören – das sind ganz klassische “Fähigkeiten” von HSP. Sie nehmen Dinge wahr, die andere nicht wahrnehmen, sie hören und sehen Frequenzen, die sich dem “normalen” Sinn verschließen.

Der Begriff der X-Frequencer verwandelt das Stigma ins Charisma 

Und dann war er auf einmal da, der Begriff der X-Frequencer! Das X steht für “hoch” und meint Menschen, deren Schwingung respektive Frequenz höher ist, als die anderer Menschen.

Im Grunde gibt es zwischen den klassischen HSP und den X-Frequencern keinen grundlegenden Unterschied, außer dem der inneren Haltung! Aber genau diese innere Haltung ermöglicht es, vom Stigma des HSP hin zum Charisma des X-Frequencers zu kommen. “Charisma” kommt aus dem griechischen und heißt “Gnadengabe” und genau das ist es, was X-Frequencer ausmacht: Ihre vielen ungewöhnlichen Gaben und Begabungen für die Neue Zeit. Eine Zeit, die immer mehr von Digitalisierung geprägt sein wird, eine Zeit, in der die Zukunft der Arbeit bei den Thinkworkern liegt und in der wir, als Menschheit, immer mehr daran interessiert sind, etwas Sinnenhaftes zu tun und in dieser Sinnhaftigkeit unseres Tun mit anderen Menschen verbunden zu sein.

Wir müssen das Unmögliche denken, damit es möglich wird

Mir ist bewusst, dass meine Vision von einer zukünftigen Arbeitswelt, in der die Besonderheit der X-Frequencer eine besondere Beachtung findet, zum aktuellen Zeitpunkt Utopie ist.

Mir ist aber auch klar, dass wir ohne die Nutzung der Gaben und Begabungen der X-Frequencer kaum eine Zukunft haben werden.

Wir müssen das Unmögliche denken, damit es möglich wird! Alles, was wir denken können, ist grundsätzlich möglich! Und wenn wir nicht wissen wie, dann müssen wir nach Wegen suchen oder eben Wege schaffen.

Unternehmen, die zukünftig am Markt überleben wollen, werden in sehr naher Zukunft viele, teils radikale und damit schmerzhafte Paradigmenwechsel vollziehen müssen!

Dabei gilt die Formel: Je älter, je größer, je internationaler das Unternehmen, desto radikaler der zu erwartende Change. Genau deswegen ist es von größter Bedeutung, dass man sich der wichtigsten Ressource eines jeden Unternehmens wieder bewusst wird: Der Ressource Mensch!

Die zukünftige Bedeutung der X-Frequencer für die Gesellschaft

In Anbetracht der Tatsache, dass derzeit etwa 20 Prozent aller Menschen HSP sind und davon auszugehen ist, dass im Zuge der allgemeinen atmosphärischen und planetarischen Frequenzerhöhung diese Zahl steigen wird, kommt dem Thema X-Frequencer zukünftig eine besondere Bedeutung zu!

Ich möchte den Weg bereiten für ein neues Bewusstsein für das Charisma – die Gnadengabe – hochfrequenter Menschen.

Damit diese Menschen, die in der Vergangenheit so viel ausgehalten und gehalten haben, endlich die Gelegenheit bekommen, ihr Potenzial voll und ganz zu entdecken und zu entfalten.

Und um die Unternehmen darauf aufmerksam zu machen, welche Diamanten sie in den eigenen Reihen haben und wie sie diese Diamanten zum Wohle des gesamten Unternehmens bestmöglich einsetzen können. X-Frequencer brauchen ganz bestimmte Bedingungen, um maximal effizient und zukünftig immer besser im Sinne von Co-Creation arbeiten zu können.

Es gibt viel zu tun.

Auch ich habe lange gehalten und ausgehalten, viel experimentiert, reflektiert, geforscht und erfahren. Vor allem in meiner Zeit als psychologischer Consultant für Changemanagment habe ich erlebt, zu was Mitarbeiter in der Lage sind, wenn man ihnen die entsprechenden Bedingungen gibt, innerhalb derer sie vollkommen frei Co-Creation geradezu zelebrieren können.

Kein Unternehmen kann es sich leisten, zukünftig darauf zu verzichten.

Die Einsatzbereiche für X-Frequencer sind so vielfältig, wie diese Menschen selbst. Viele sind bereits in helfenden oder heilenden Berufen tätig. Durch ihre besonders ausgeprägte Fähigkeit der Empathie sind X-Frequencer für solche Berufe besonders prädestiniert.

Zu den spezifischen Einsatzmöglichkeiten innerhalb der Unternehmen und weiteren Utopien und zu den besonderen Bedingungen, Chancen und Herausforderungen für X-Frequencer – die übrigens in sämtlichen Altersklassen und Berufen zu finden sind – demnächst mehr von mir hier und auf meinen Social Media Kanälen.

Let’s create go(o)d vibes!

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PPS: Wenn du ein X-Frequencer bist, lade ich dich herzlich in meine Facebookgruppe “X-Frequencer- High Potentials für die Neue Zeit” ein.  Einfach auf den Link klicken, und du bist da In dieser Gruppe  findest du Impulse, schräge Geschichten, hilfreiche Tipps für Alltag und Beruf und Gleichgesinnte.

PPPS: Kennst du schon meine Checkliste “X-Frequencer”? Hier kannst du dich in die Felder eintragen und bekommst sie direkt per Email zugeschickt.

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One Comment

  1. Danke für diese Offenheit und Klarheit, liebe Melanie. Auch ich habe ähnliches erlebt wie Du es beschreibst und sogar von meiner über alles geliebten Oma in meiner frühen Jugend gehört, dass ich doch irgendwie kompliziert sei… So gut ich sie verstehen konnte, so sehr hat es geschmerzt. Nun sind viele Jaharzehnte vergangen und ich habe die Umgebung gefunden, die mir gut tut und in der ich ohne auszubrennen weiter wirken mag. Bin gespannt, was damit alles möglich ist und freue mich über neu entstehende Verbundenheit. Dir alles Liebe! Yvonne

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