Eigentlich unmöglich: Was SpaceX und die Firma Seidel aus Marburg gemeinsam haben

Letzte Woche machten zwei beeindruckende Meldungen die virtuelle Runde, die eine international, die andere national. SpaceX hat einen Tesla ins Weltall geschickt und abgesetzt, wo er nun mit einem Astronautendummy seine Bahnen zieht. Und in der Firma Seidel aus Marburg haben 700 Mitarbeiter einem Kollegen in Not 3.000 Überstunden gespendet. Was SpaceX und die Firma Seidel miteinander verbindet, darauf gehe ich im folgenden Beitrag ein:

Fangen wir mit dem vermeintlich kleineren „eigentlich unmöglich“ an: Jeder, der sich in größeren Betrieben und Unternehmen auskennt weiß, dass das Übertragen von  Überstunden „eigentlich“ nicht möglich ist, beziehungsweise per Betriebsvereinbarung explizit ausgeschlossen wird. Wo käme man denn da hin, wenn die Mitarbeiter untereineinander mit ihrer Zeit dealten? Ganz zu schweigen von der eigentlichen Arbeit, welcher der abwesende Mitarbeiter nicht nachkommen kann und welche die Kollegen übernehmen müssen. Manpower ist Manpower und abrupte Veränderungen in den Arbeitsplänen sorgen für Unruhe.

Wer sich in größeren Unternehmen auskennt weiß auch, dass zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat oft aus rein politischen Gründen Machtspiele gespielt werden, die dringend zu treffende Entscheidungen teils endlos hinaus zögern. Das Wort „mitbestimmungspflichtig“ ist oft die Bremse jeder notwendigen Veränderung und jeden Fortschritts, wobei die Mitbestimmung des BR selbstverständlich eine durch und durch wichtige Angelegenheit ist. Allein die Zeit, die Betriebsräte oft benötigen, um von ihrer Mitbestimmung effektiv Gebrauch zu machen, ist der ausbremsende Faktor. 

 

Bei der Firma Seidel aus Marburg ging das alles offenbar rasend schnell. 

Die Personalleiterin Pia Meier hatte die ungewöhnliche Idee der Zeitspende und sie setzte sie in Absprache mit der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat binnen kürzester Zeit um!

Was allein an bürokratischen Prozessen und sicherlich sehr freien Interpretationen der Betriebsvereinbarung dafür notwendig war, sprengt “eigentlich” jeden Rahmen unserer Vorstellungskraft.

Und auch SpaceX sprengt mit dem, was da letzte Woche veranstaltet wurde, jeden Rahmen unserer bisherigen Vorstellungskraft. Sie haben ein Auto ins All geschickt und sie haben das mithilfe einer Technologie gemacht, die jede bekannte, staatlich finanzierte Technologie in den Schatten stellt, nicht nur aufgrund der Technologie als solcher, sondern auch in Bezug auf die Kosten, die – im Vergleich zu ähnlichen staatlichen Unterfangen – nur einen Bruchteil ausmachen.

Verrückt sein heißt: Unsere bisherige Realität auf eine neue Umlaufbahn verrücken

Ich möchte an dieser Stelle nicht über den Sinn und Unsinn eines Tesla im Weltall diskutieren. Ich möchte das aus der Metaebene, also aus Sicht des Tesla, betrachten.

Weil es vollkommen verrückt ist, weil Elon Musk damit gezeigt hat, dass schier Unmögliches offenbar doch möglich ist, wenn man es nur will und wenn man keine Angst hat, dem Mainstream eine lange Nase zu machen und damit als durch und durch verrückt zu gelten!

Wenn man also keine Angst hat, als verrückt zu gelten und wenn man etwas wirklich will, dann ist das Unmögliche möglich! Ganz einfach.

Egal, ob es sich um ein Auto im Weltall oder um eine Zeitspende von über dreitausend Überstunden für einen Mitarbeiter in Not handelt.

Ich habe keine Kenntnis darüber, wie Elon Musk seine Mitarbeiter führt. Aufgrund dessen, was er bislang umgesetzt hat und nach wie vor umsetzt, ist allerdings stark davon auszugehen, dass er sehr gut delegieren kann und seine Mitarbeiter durch sein eigenes visionäres Denken inspiriert, ebenso visionär und über alle bisherigen Gedankengrenzen hinaus zu denken und letztlich zu handeln. Außerdem ist allein aufgrund der Geschwindigkeit der Umsetzung und weiteren Planung neuer Projekte davon auszugehen, dass in allen Musk’schen Unternehmen Co-Creation ermöglicht und gefordert wird. Anders ist das, was da letzte Woche verwirklicht wurde, meiner Meinung nach nicht zu erklären! 

 

Co-Creation ermöglichen ist die Kernaufgabe der Zukunft

Wenn ich ehrlich bin, dann hat mich die Firma Seidel noch mehr beeindruckt, als SpaceX. Vielleicht, weil ich persönlich näher dran bin, weil ich selbst schon angestellte Mitarbeiterin war und später große Unternehmen in ihren Changeprozessen begleitet habe. 

Und ich frage mich: Was ist das für ein Unternehmensspirit, in welchem Geschäftsleitung, Betriebsrat und die gesamte Belegschaft für einen guten Zweck und ohne Rücksicht auf persönliche Verluste und Gewinne an einem Strang ziehen?

Das ist das, was „Co-Creation“ bedeutet! Dass ein jeder – ohne Rücksicht auf persönliche Gewinne oder Verluste, sein „Best of“ zum Wohle des Ganzen auf den Tisch legt und man gemeinsam schaut, was von all den jeweiligen individuellen „Best of“ am Ende das „Best of“ für alle ist!

Wenn Unternehmen in Zukunft eine wesentliche Kernaufgabe haben, dann ist es, Co-Creation zu ermöglichen. Unternehmen, die nicht gelernt haben, wie Co-Creation funktioniert, haben m.E. aus vielerlei Gründen keine Zukunft. Zum einen sind sie ohne Co-Creation schlichtweg zu langsam, um sich an die sich immer komplexer werdenden und schneller vollziehenden Veränderungen durch Digitalisierung und Wirtschaft flexibel anpassen zu können, zum anderen sind sie wenig attraktiv für High Potentials.

Die wirklich interessante Frage ist also: Wie machen die das bei der Firma Seidel?

Welche Charaktere braucht es innerhalb der Geschäftsleitung? Welche Führungsqualitäten spielen in einem solchen Unternehmen eine bedeutende Rolle? Wie wird in einem solchen Unternehmen kommuniziert? Welche Philosophie weht durch die Flure und Produktionshallen? Zu welchen wirklich zukunftsfähigen Innovationen ist ein solches Unternehmen fähig? Und: Welche Konsequenzen hat ein solcher Unternehmensspirit auf Krankenstand und mitarbeiterseitige Fluktuation und damit auf Kosten, die durch einen solchen Spirit vermeidbar sind?

Was ist möglich, wenn ein solcher Spirit Schule macht? 

Ich weiß, das klingt eigentlich unmöglich….

Ich habe es trotzdem gedacht. Weil wir das Unmögliche denken müssen, damit es möglich wird.

Let’s create go(o)d vibes!

 

Melanie Kaltenbach


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Melanie Kaltenbach unterstützt hochfrequente Menschen mit außergewöhnlichem Potenzial und außergewöhnliche Unternehmen mit ebensolchen Mitarbeitern bei der Verwirklichung ihrer Visionen für eine bessere Welt.

 

Vom Stigma zum Charisma: HSP wird X-Frequencer

Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal über das Thema Hochsensibilität und Hochsensitivität (nachfolgend HSP) las, war ich unendlich erleichtert! Endlich gab es einen Begriff für mich, ewigen Sonderling!

 

Es mag für jemanden, der nicht hochsensibel ist, komisch bis unglaublich anmuten, dass es körperliches Leid bedeuten kann, wenn man im langen Gelenkbus ganz vorne sitzt und hinten in der letzten Bank jemand ein Bonbon auspackt und das Geräusch des raschelnden Papiers im ganzen Körper schmerzt und man schier verzweifelt und beinahe aggressiv wird und nur noch weg will.
Oder wie mühsam es ist, unter vielen Menschen zu sein, weil man nicht nur deren Energien so deutlich spürt, sondern auch spürt, wie diese Menschen die Moleküle im Raum bewegen.
Wie anstrengend es ist, ständig seinen “Raum” und den Wunsch nach Rückzug vor anderen verteidigen zu müssen, ohne verletzend zu sein, um für eine bestimmte Zeit allein und in absolut sicherer Stille sein zu können, weil man dies zum Überleben braucht, wie der Fisch das Wasser.
HSP als Stigma einer seelischen Behinderung?
Hochsensibel. Hochsensitiv. Es hatte tatsächlich einen Namen, es war als Phänomen bekannt und: Ich war nicht allein! Es gab offenbar noch viele andere Menschen, die das selbe Schicksal teilten, wie ich. Welch eine Erleichterung und Trost, nach all den Jahren des vermeintlichen Alleinseins als exotischer, ewig komplizierter Sonderling!
Und so las ich mich durch die vielen Beschreibungen und Artikel zum Thema HSP. Doch irgendwann beschlich mich das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt. In nahezu allem, was ich zu dem Thema las, hatte HSP das Stigma der Bürde, war es kein wünschenswerter Zustand, war man gebrandmarkt und einer Welt voller unkontrollierbarer Einflüsse hilflos ausgeliefert. Man war sowas wie seelisch behindert, ein komplizierter Fall und würde es auch bleiben.
Ich dachte: Nein, das ist so nicht!
HSP und Übersinnlichkeit

Diese feinen Antennen der HSP sind nicht ohne Grund da. Im Gegenteil. Die feinen Antennen der HSP sind eine ganz besonders wertvolle Gabe, für die nur noch nicht die notwendigen Einsatzmöglichkeiten und Wirkungsfelder erkannt, geschweige denn anerkannt wurden.

Und wenn diese feinen “übersinnlichen” Antennen die Gabe haben, besondere Informationen zu empfangen, die andere Menschen nicht empfangen können, dann müssen sie logischer Weise auch die Gabe haben, Informationen versenden zu können.

Dann fiel mir ein, dass ich selbst seit Kindheit an über das verfüge, was man “übersinnliche” Fähigkeiten nennt. Und auf einmal war mir klar, dass diese “Übersinnlichkeit” selbstverständlich etwas mit der hochfeinen Ausprägung meiner Sinne zu tun haben musste. Man denke nur an das raschelnde Bonbonpapaier. “Die Flöhe husten” oder “das Gras wachsen” hören – das sind ganz klassische “Fähigkeiten” von HSP. Sie nehmen Dinge wahr, die andere nicht wahrnehmen, sie hören und sehen Frequenzen, die sich dem “normalen” Sinn verschließen.

Der Begriff der X-Frequencer verwandelt das Stigma ins Charisma 

Und dann war er auf einmal da, der Begriff der X-Frequencer! Das X steht für “hoch” und meint Menschen, deren Schwingung respektive Frequenz höher ist, als die anderer Menschen.

Im Grunde gibt es zwischen den klassischen HSP und den X-Frequencern keinen grundlegenden Unterschied, außer dem der inneren Haltung! Aber genau diese innere Haltung ermöglicht es, vom Stigma des HSP hin zum Charisma des X-Frequencers zu kommen. “Charisma” kommt aus dem griechischen und heißt “Gnadengabe” und genau das ist es, was X-Frequencer ausmacht: Ihre vielen ungewöhnlichen Gaben und Begabungen für die Neue Zeit. Eine Zeit, die immer mehr von Digitalisierung geprägt sein wird, eine Zeit, in der die Zukunft der Arbeit bei den Thinkworkern liegt und in der wir, als Menschheit, immer mehr daran interessiert sind, etwas Sinnenhaftes zu tun und in dieser Sinnhaftigkeit unseres Tun mit anderen Menschen verbunden zu sein.

Wir müssen das Unmögliche denken, damit es möglich wird

Mir ist bewusst, dass meine Vision von einer zukünftigen Arbeitswelt, in der die Besonderheit der X-Frequencer eine besondere Beachtung findet, zum aktuellen Zeitpunkt Utopie ist.

Mir ist aber auch klar, dass wir ohne die Nutzung der Gaben und Begabungen der X-Frequencer kaum eine Zukunft haben werden.

Wir müssen das Unmögliche denken, damit es möglich wird! Alles, was wir denken können, ist grundsätzlich möglich! Und wenn wir nicht wissen wie, dann müssen wir nach Wegen suchen oder eben Wege schaffen.

Unternehmen, die zukünftig am Markt überleben wollen, werden in sehr naher Zukunft viele, teils radikale und damit schmerzhafte Paradigmenwechsel vollziehen müssen!

Dabei gilt die Formel: Je älter, je größer, je internationaler das Unternehmen, desto radikaler der zu erwartende Change. Genau deswegen ist es von größter Bedeutung, dass man sich der wichtigsten Ressource eines jeden Unternehmens wieder bewusst wird: Der Ressource Mensch!

Die zukünftige Bedeutung der X-Frequencer für die Gesellschaft

In Anbetracht der Tatsache, dass derzeit etwa 20 Prozent aller Menschen HSP sind und davon auszugehen ist, dass im Zuge der allgemeinen atmosphärischen und planetarischen Frequenzerhöhung diese Zahl steigen wird, kommt dem Thema X-Frequencer zukünftig eine besondere Bedeutung zu!

Ich möchte den Weg bereiten für ein neues Bewusstsein für das Charisma – die Gnadengabe – hochfrequenter Menschen.

Damit diese Menschen, die in der Vergangenheit so viel ausgehalten und gehalten haben, endlich die Gelegenheit bekommen, ihr Potenzial voll und ganz zu entdecken und zu entfalten.

Und um die Unternehmen darauf aufmerksam zu machen, welche Diamanten sie in den eigenen Reihen haben und wie sie diese Diamanten zum Wohle des gesamten Unternehmens bestmöglich einsetzen können. X-Frequencer brauchen ganz bestimmte Bedingungen, um maximal effizient und zukünftig immer besser im Sinne von Co-Creation arbeiten zu können.

Es gibt viel zu tun.

Auch ich habe lange gehalten und ausgehalten, viel experimentiert, reflektiert, geforscht und erfahren. Vor allem in meiner Zeit als psychologischer Consultant für Changemanagment habe ich erlebt, zu was Mitarbeiter in der Lage sind, wenn man ihnen die entsprechenden Bedingungen gibt, innerhalb derer sie vollkommen frei Co-Creation geradezu zelebrieren können.

Kein Unternehmen kann es sich leisten, zukünftig darauf zu verzichten.

Die Einsatzbereiche für X-Frequencer sind so vielfältig, wie diese Menschen selbst. Viele sind bereits in helfenden oder heilenden Berufen tätig. Durch ihre besonders ausgeprägte Fähigkeit der Empathie sind X-Frequencer für solche Berufe besonders prädestiniert.

Zu den spezifischen Einsatzmöglichkeiten innerhalb der Unternehmen und weiteren Utopien und zu den besonderen Bedingungen, Chancen und Herausforderungen für X-Frequencer – die übrigens in sämtlichen Altersklassen und Berufen zu finden sind – demnächst mehr von mir hier und auf meinen Social Media Kanälen.

Let’s create go(o)d vibes!

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