Bist du dein Fels in der Brandung?

Viele Menschen rüttelt’s grad ordentlich durch. Ja, das kann man so sagen. Nicht wenige stehen kurz vor oder mitten in Trennungen aus langjährigen Beziehungen, sei es vom Lebenspartner, von Freunden, von Jobsituationen, von Mitarbeitern, von Wohnorten, von Gewohnheiten.

Es ist, als würden wir in Bezug auf unsere aktuelle Lebenssituation in allen Aspekten und bis ins kleinste Detail einer Prüfung unterzogen. Als würden wir gefragt werden:

Ist das das Leben, weswegen du hierher gekommen bist?
Lebst du es ganz und gar oder lebst du einen Kompromiss?
Erfüllst du deine Aufgabe gemäß dem Plan?

Wenn man nach möglichen Erklärungen für diese herausfordernde Zeitqualität sucht, wird man an vielen Stellen fündig. Vom expandierenden Kosmos über die Veränderung des Erdmagnetfeldes bis hin zu zahlreichen Botschaften aus den vermeintlich geistigen Welten, die den aktuellen Zustand schon lange prophezeit haben, ist alles dabei, was uns unseren Zustand und das, was wir gerade erleben, einigermaßen plausibel erscheinen lässt.
Solche Hinweise mögen uns zunächst beruhigen, weil wir so erfahren, dass wir mit dem Chaos, das wir selbst gerade erleben, offensichtlich nicht alleine sind.

Das zentrale Thema, um das es momentan aber geht, lautet: 
Ruhe finden und bewahren. Sein eigener Fels in der wilden Brandung des Lebens sein. Sich auf seinen Wesenskern besinnen und mit der inneren Quelle und der Kraft, die ihr innewohnt, in Verbindung gehen. Gerade in Zeiten, in denen im Außen vieles weg bricht und wir in eine Neuorientierung geradezu gezwungen werden, ist es wichtig, Halt in sich selbst zu finden.

Ich unterstütze dich dabei, in deine Ruhe und deine Kraft zu kommen und dich mit deiner Quelle zu verbinden. In dieser Ruhe werden wir dann vielleicht auch die allwissende Stimme in dir hören, die dir Antwort auf all deine aktuellen Fragen gibt…
Mit mir zu arbeiten, ist keine rein rationale Angelegenheit. Ein Coaching mit mir kann stark transformierend und erlösend wirken, wenn du das möchtest und dazu bereit bist. Informationen zu meiner Arbeit findest du auf meiner Webseite unter “About“. Ich coache sowohl hier vor Ort auf La Gomera als auch via Skype oder Telefon.

Schreibe mir eine email an fuerdich@melanie-kaltenbach.de.

Ich freue mich auf dich!

Warum es wichtig ist, auch mal stehen zu bleiben und inne zu halten

Liebe Uhr, könntest du bitte etwas langsamer ticken?

Nimmst du das auch so wahr?
Dass die Zeit immer schneller voran schreitet und jeder Tag, jede Woche, jeder Monat und jedes Jahr immer flotter vorüber zu gehen scheint?
Dass die Anzahl der zu bewältigenden Alltagsaufgaben irgendwie nicht mehr in das dafür zur Verfügung stehende Zeitfenster passt?
Dass es da eine Art „Missverhältnis“ zwischen Zeit und Materie zu geben scheint?

Ich glaube ja, dass dies auf ein rein physikalisches Phänomen zurück zu führen ist. Und zwar ist es so, dass der Kosmos in exponentieller Geschwindigkeit expandiert. So ist es also nur logisch, wenn diese Geschwindigkeit auch auf uns Einfluss nimmt, denn schließlich leben wir auf einem winzig kleinen Planeten in einem winzig kleinen Sonnensystem, das Teil einer winzig kleinen Galaxie in einem unendlich großen Kosmos ist.

Uff!

Höherschnellerweiter!? -> Äh!? STÖPPCHEN!

Genau deshalb ist es so wichtig, dass wir da, wo wir sind, regelmäßig inne halten!

Die letzten Jahre waren für viele von uns vom „Höher! Schneller! Weiter!“ Paradigma geprägt.

Die ganzen Zeit- und Zielmanagement-Kurse und -Ratgeber dienten lediglich dazu, immer mehr Materie in immer enger werdende Zeitfenster zu packen. Noch mehr Ziele, noch mehr To-Do’s und die letzten kleinen Leerzeiten werden mit maximal sinnlosen Aufenthalten auf irgendwelchen Social Media Kanälen zugebracht, wo man uns schlimmstenfalls schon wieder Richtung Höherschnellerweiter peitscht. Work-Life-Balance? Wo Life doch maximal Work ist? Hüa!

Raus aus der Zielfalle!

Gerade die “Zielfalle” ist etwas, das ich für sehr kontraproduktiv und damit gefährlich halte.

Wann haben wir schon mal das Gefühl, dass „genug“ wirklich GENUG ist? Schließlich gibt es ja immer noch irgendwas zu tun?

Meinen Klienten, die sich in in dieser Zielfalle befinden, empfehle ich immer folgendes (obwohl ich als Coach sehr selten Empfehlungen ausspreche, aber in diesem Falle mache ich gerne eine Ausnahme):

Halte inne! Und schau nicht immer nur Richtung Gipfel deiner vermeintlichen Zielerreichung und was du noch alles schaffen musst, bis du – irgendwann – endlich oben angekommen bist.

Halte inne! Und schau zurück und sieh’, welchen Weg du bereits gegangen bist!
Was hast du schon alles geschafft?
Welche Schwierigen und auch schönen Passagen bist du bereits gegangen, um jetzt da zu sein, wo du bist?
Wo du dir erlaubst, einfach mal eine Pause zu machen?

In der Ruhe liegt die Kraft

Das Resultat dieser kleinen „Pause“ ist jedes Mal auf’s Neue faszinierend:

Wann immer wir innehalten und auf das, was wir schon geschafft haben, zurück blicken, schöpfen wir Kraft und Zuversicht! Wie es sich für eine richtig schöne Pause gehört.

Eines meiner Lieblingstools hierfür ist meine “Done-Liste”, wo ich aufschreibe, was ich alles erledigt habe.
Auch oder vor allem die Kleinigkeiten zählen!
Warum immer nur “To-Do-Listen” schreiben? Die “Done-Liste” ist mindestens genauso wichtig!

Also: Gönne Dir (regelmäßig!) deine Pause, halte inne, schnauf’ gut durch und schau’, wo du her kommst und welchen Weg du schon gemeistert hast. Und: freu’ dich darüber und sei vielleicht sogar ein bisschen stolz auf dich!
Wer, wenn nicht DU?

Und dann gehts mit neuer alter Kraft weiter.

Ich wünsche dir ganz viel Freude dabei!

Mit sonnigen Grüßen

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Raus aus der Schublade!

Warum der reichste Ort der Welt so schnell wie möglich verarmen sollte

Ich habe es getan. Ich habe meine Schubladen geöffnet und das ewige „Ach nee…Jetzt nicht!“ mal eben in ein anderes Universum gebeamt! Und hey: Fühlt sich saumäßig gut an!

Und das kam so: Neulich sah ich zufällig den Vortrag „Mach es einfach!“ von Thaddaeus Koroma bei GEDANKENtanken. Übrigens: Ich liebe dieses Format! Kurze, knackige Vorträge, prall gefüllt mit Inhalt.

In besagtem Vortrag geht es um den reichsten Ort der Welt. Nachdem ich also den Vortrag geschaut hatte, habe ich kurzum beschlossen, dem reichsten Ort der Welt auf gar keinen Fall zu weiterem Reichtum zu verhelfen! Klingt abstrus? Dann schau’ dir den Vortrag an und du weißt, was ich meine. Es lohnt sich! Echt! Mach es einfach!

Jedenfalls habe ich jetzt ENDLICH angefangen, das zu tun, was ich schon immer tun wollte: Nämlich meine gesamten literarischen „Werke“ zu veröffentlichen. Seit Jahren liegen sie in irgendwelchen Ordnern, Notizbüchern und Schubladen rum und werden älter und älter. Oder auf versteckten Internetseiten, die man nur findet, wenn man den Hyperlink kennt, was auf genau eine Person in diesem Universum zutrifft und zwar auf mich.

… und Tschüß!

Überhaupt habe ich entschieden, meinem ganz persönlichen und recht gemütlich gewordenem Schubladenschrank „Adieu“ zu sagen und ihn auf den Müll zu stellen. Es ist nämlich so: mein Leben lang habe ich versucht, eine Schublade zu finden, in die ich hineinpasse. Vergeblich.

Das fing vor vielen Jahren schon damit an, dass ich dachte, es könne ja nicht sein, dass einer Lyrik UND Satire gleichzeitig schreibt. Dass das sehr wohl sein kann und ich das beste Beispiel dafür bin, habe ich ganz elegant übersehen.

Ich erinnere mich noch sehr genau, als ich seinerzeit anfing, als Trainer und Coach zu arbeiten und mein Auftraggeber – ein Unternehmen von nennenswerter internationaler Größe – durch Zufall auf meine damalige Satire-Webseite gelangte. Die gesamte Belegschaft meiner auftragegebenden Abteilung versüßte sich damit fortan lachender Weise die Mittagspausen.

Als mein damaliger Mentor mich darauf ansprach, wäre ich vor lauter Scham am liebsten im Erdboden versunken, denn es geht in meinen Glossen teilweise recht „zünftig“ zu.

Und was sagte mein Mentor? „Frau Kaltenbach! Bleiben Sie auf jeden Fall dabei! Das ist ein riesiges Pfund!”

Erst sehr viel später habe ich verstanden, was er damit meinte:
Ein sensibler Umgang mit dem Instrument “Sprache” ist (nicht nur) für meine Berufsgruppe ungemein wichtig.

Und so schrieb ich zwar lustig weiter, vergass aber im Trubel meines Lebens völlig, dass meine literarischen Ergüsse vielleicht auch den ein oder anderen Erdenbürger erfreuen könnten. Wie ignorant.

Zippin’ up my boots…

Bis jetzt! Und so gibt es nun meine ersten beiden Kindle-Bücher bei amazon.

Gemäß dem Motto „Back to my roots“ sind die ersten beiden Bücher natürlich – na!? –  ein Gedichtband und eine Satire-Sammlung. Ätsch! “Ferne Gesänge” ist der Titel des Gedichtbandes, “Kännchen servieren wir nur auf der Terrasse” passte als Titel hervorragend zu den satirischen Glossen.

Demnächst folgen weitere ehemalige Schubladen-Bewohner sowie einige Neukreationen, die gar nicht vorhaben, jemals in eine Schublade zu ziehen. Darunter wieder Lyrik und Satire sowie diverse Ratgeber für Manager und gescheiterte Super-Muttis (ist ja fast dasselbe). Und ein Märchen.

Ziemlich kunterbunt, ich weiß. Aber hey: ich hab’s wirklich mit langweilig versucht. Tut’s nicht.

So! Und jetzt zu Dir!

WAS hast DU in all deinen Schubladen versteckt?
Welche SCHÄTZE hältst DU noch vor der Welt verborgen?
Welche Kreationen hast Du jetzt schon, die du der Welt schon immer mal ZEIGEN wolltest und dich aber bislang nicht getraut hast?
Bilder? Songs? Kunstwerke? Selbst designte Klamotten? Gedichte? Cartoons? Märchen? Romane? Meinungen? Ideen? Rekorde? Erfindungen? In Platin gegossene und zu Schlüsselanhängern verarbeitete Wombat-Popel?

Raus damit!

Hast auch DU bislang KEINE Schublade für dich finden können, in die du passt? Egal, in welche du steigst, entweder war sie zu eng,  zu kleinkariert, zu bunt, zu verstaubt, zu tief, zu irgendwas?

WILLKOMMEN IM CLUB! und:

Wirf  dieses bremsende Möbel endlich aus deinem Leben und stell’ es auf den Müll! Und keine Sorge: Es ist sehr wahrscheinlich,  dass sich dein Schrank dort schon bald in bester Gesellschaft mit seinesgleichen befindet.
Einer steht ja schließlich schon da: meiner.

Um mit den Worten von Thaddaeus Korona abzuschließen:

MACH ES EINFACH!

Mit sonnigen Grüßen

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Wenn man vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht…

…ist es manchmal ratsam, in einen Wald voller Bäume zu gehen.

Denn kaum etwas anderes bringt uns so sehr zur Ruhe und wieder in Kontakt mit uns selbst, wie die Natur.

Ich selbst hatte das große Glück, dass mein Vater ein sehr Natur verbundener Mensch war und zudem im Wald arbeitete. So fuhren wir fast jedes Wochenende in irgendeinen Wald und spazierten mitten durch, anstatt auf den Wegen. Wir suchten nach den Spuren von Rehen und Wildschweinen, stiegen auf Hochsitze und lauschten leise der uns umgebenden Ruhe.

Auch heute liebe und brauche ich den Wald. Ich liebe es, im Sommer barfuß über den mal warmen, mal kalten, mal trockenen, mal glitschigen Waldboden zu laufen und jeden Schritt bewusst zu tun und mich zu “erden” und wieder verbunden zu fühlen. Ich liebe das Geräusch des Windes durch die Blätter und das Zwitschern der Vögel. Manchmal ist es jedoch so still, dass man gar nichts hört. Gar nichts! Dann wird die Stille “laut”. Ein ungewohntes Gefühl in dieser Welt, mal gar nichts zu hören. Keinen Wind, kein Rauschen, keine Vögel, keine Autos… einfach nur die totale allumfassende Stille.

Die Naturvölker wissen seit jeher um die Heilkraft der Natur. Aber nun beschäftigt sich auch die Wissenschaft damit. An dieser Stelle möchte auf das Buch “Der Biophilia-Effekt” von Clemens G. Arvey hinweisen.

Hier der Trailer zum Buch:
https://www.youtube.com/watch?v=I8OQMUuf6xQ

Und!? Wann warst Du zum letzten Mal im Wald und hast Dich mit Stille und Ruhe aufgetankt?
Ist schon eine ganze Weile her? Na dann man los!

Viel Freude wünscht Dir

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