Wie du in nur zwei Sekunden für immer glücklich wirst!

Du willst das wirklich wissen?
Du willst diesen ultimativen Trick kennen lernen, der dich bis an das Ende deiner Tage und ohne Unterbrechung glücklich sein lässt?
Du meinst, es sei tatsächlich möglich, sofort und für immer glücklich zu sein?

Na gut, dann verrate ich dir diesen Trick zum sofortigen und immer währenden Glück:

Hör’ auf zu denken.

Wie jetzt? Das ist der Trick?

Ja.

Willst du uns auf den Arm nehmen?

Nein.

Aber wie soll das bitteschön gehen? Einfach nicht mehr denken?

Ehrlich? Es geht nicht.
Gedanken kommen, Gedanken gehen. Daran ist das Kokosnuss große Organ zwischen unseren Ohren schuld.

 

Wie man das Organ zwischen den Ohren überlistet

ABER: Jetzt kommt die Überraschung!
Es gibt eine Möglichkeit, immerhin die Qualität seiner Gedanken zu beeinflussen und damit die persönliche Glücksfrequenz in ihrer Häufigkeit und Dauer zu erhöhen.

Mein Lehrer Sogyal Rinpoche sagte immer:

 

“Meditation ist das größte Geschenk, das ihr euch machen könnt!”.

 

Er meinte damit, dass wir in der Meditation (nenne es meinetwegen Andacht oder bewusste Stille, wenn du den Begriff Mediation nicht so magst) lernen, unsere Gedanken als reine Konstrukte zu betrachten, die kommen und gehen.

Wir neigen nämlich sehr gerne dazu, unsere Gedanken als absolute Wahrheit anzunehmen.
Und das ist schlichtweg falsch.
Um erneut meinen Lehrer Rinpoche zu zitieren:

 

“Die Wolken (= Gedanken) sind nicht der Himmel (= absolute Wahrheit).

 

Wer sich also in Meditation (oder Andacht oder bewusster Stille) übt – und zwar regelmäßig- der wird sich im Laufe der Zeit immer mehr bewusst, wie sehr er selbst auf die Bewertung und damit auf die Qualität seiner Gedanken Einfluss nimmt. Beziehungsweise: wie “ernst” er seine Gedanken wirklich nehmen muss.

 

Wer wirklich die Macht über dich hat!

Probiere es einfach mal aus:

  • Suche dir einen Platz, an dem du ganz ungestört sein kannst.
  • Begib dich in eine für dich angenehme Sitzposition.
  • Lasse die Augen geöffnet und deinen Blick in die Ferne schweifen.
  • Vielleicht kannst du eine schöne Aussicht genießen.
  • Konzentriere dich auf deinen Atem.
  • Atme ein. Lasse deinen Atem bis in den Bauch fließen.
  • Spüre, wie sich deine Brust beim Einatmen hebt.
  • Atme aus.
  • Spüre, wie sich deine Brust beim Ausatmen wieder senkt.
  • Konzentriere deinen Geist auf deinen Atem.
  • Werde still.
  • Komme zu dir.
  • Atme ein.
  • Und atme aus.
  • Puh.
  • Wie schön.

Nun folgt ganz bald jener Moment der inneren Ruhe und des Friedens, wo du dich schon ganz in unmittelbarer Nähe des Tores zur Erleuchtung wähnst.

Und dann passiert’s: Plötzlich kommen sie ungefragt und rasend schnell angeflitzt. Diese vielen kleinen Gedanken-Scheißerchen:

  • Ich muss noch Brot kaufen.
  • Hab’ ich den Herd ausgemacht!?
  • Walter hat sich auch seit drei Tagen nicht gemeldet. Blödmann.
  • Ich muss noch die Steuererklärung machen.
  • Wie wohl das Wetter morgen wird?
  • Franziska hat nächste Woche Geburtstag. Ich brauche noch ein Geschenk.
  • Ich muss mal!

Tja! War wohl nix mit der Erleuchtung. Diese blöden kleinen und absurden Gedanken haben sich wieder einmal mitten auf den Weg geschmissen und man ist wieder keinen Schritt weiter gekommen. Nicht ganz.

 

Übung macht den Meister

Denn je öfter man dies übt und dadurch die Willkür der kleinen Gedanken immer besser als solche erkennt und dabei gleichzeitig merkt, wie leicht sie einen vom Wesentlichen ablenken, desto mehr wird man mit der Zeit lernen, seine Gedanken zu beherrschen und sich nicht weiter von ihnen beherrschen zu lassen.

Und genau damit wird es dann über kurz oder lang auch möglich, die persönliche Glücksfrequenz in Häufigkeit und Dauer zu erhöhen.

Die Kognitionswissenschaften wissen schon lange, dass es unsere Gedanken sind, die unsere Emotionen beeinflussen. Nicht umgekehrt, wie wir oft meinen.
Gute Gedanken erzeugen gute Gefühle, schlechte Gedanken erzeugen schlechte Gefühle. Gar keine Gedanken, ok, das hatten wir schon, tut’s nicht.

Wer sich dessen bewusst ist und der dies verinnerlicht hat und der durch Meditation (oder Achtsamkeit oder bewusste Stille) richtig gut geübt hat, seine Gedanken als ein reines Konstrukt, das kommt und wieder geht, zu “beobachten” und zu “bewerten”, der kann es irgendwann tatsächlich schaffen, innerhalb von nur zwei Sekunden glücklich zu sein. Nicht für immer. Aber immer öfter. Und immer länger.

Ich wünsche dir viel Freude auf dem Weg zur Erleuchtung und beim Gedanken-Scheißerchen erkennen! 😉

Wenn du magst, dann kannst du mir gerne unten einen Kommentar zu deinen ganz eigenen Erfahrungen damit hinterlassen.
Vielleicht magst du diesen Artikel auch teilen. Dann freue ich mich!

Alles Liebe und mit herzlichen Grüßen

 

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Was machen wir jetzt?

Ganz schön was los in der Welt. Puh!

Manchmal überlege ich, wie es wäre, wenn ich auf einer kleinen Insel lebte, weit weg von allem und nichts von dem, was in der Welt passiert, mitbekäme.
Ich lebe zwar auf einer kleinen Insel, aber ich fühle mich nicht weit weg von allem.
Denn ich habe Internet und damit Zugang zur großen weiten Welt der Informationen.

Was ich allerdings nicht habe, ist deutsches Fernsehen und das halte ich momentan für einen wahren Segen.
Das, was ich sehen will, suche ich mir selbst aus. Auch Filme oder Dokumentationen.
In einer dieser Dokumentationen hörte ich neulich, wie wichtig es heutzutage ist, medienkompetent zu sein. Dass es darum geht, sich nicht wahllos berieseln zu lassen mit dem, was halt gerade im TV-Programm läuft, sondern aktiv und selbst nach denjenigen Informationen zu suchen, die man haben möchte.


Fastfood oder Slowfood? Welches Futter für die Synapsen?

Von Medienkompetenz oder -inkompetenz mal abgesehen: Das, was wir uns über die Medien liefern lassen, hat ganz konkrete Auswirkungen auf uns und unser Wohl- oder Umwohlbefinden. Die Gehirn- und Medienforschung liefert dazu jede Menge interessanter Ergebnisse. Wenn wir Bilder sehen, bewegt oder still, dann erzeugen diese Bilder Assoziationen und Gedanken in uns, die die entsprechenden Emotionen erzeugen. Über die genaue Reihenfolge ist sich die Wissenschaft zwar noch immer nicht einig, Fakt ist aber, dass das, was wir sehen, unsere Emotionen beeinflusst.

Es macht einen Unterschied, ob wir einen Kurzfilm über ein lächelndes Baby sehen oder ob wir uns einen Horrorstreifen angucken.

Und genau letzteres ist es, was die Nachrichten – egal ob bewegt im TV oder als Titel in der Onlineversion – uns derzeit liefern.

Ich werde hier bewusst NICHT die Schlagwörter verwenden, mit denen wir diesbezüglich momentan überschüttet werden.


Ich schalt dann mal ab!

Um auf die Frage in der Titelzeile zurück zu kommen:
Was machen wir jetzt?
Mein Tipp? Abschalten.
Einfach mal abschalten. Und keine Nachrichten gucken.
Wer sich dennoch über das aktuelle Weltgeschehen informieren möchte, der kann bequem einen Pressespiegel abonnieren und nur die Überschriften lesen. Das reicht manchmal schon.

Und ansonsten? Es sich gut gehen lassen. So gut, wie es nur geht!
Liebe Menschen treffen, singen, tanzen, in den Wald gehen, lecker kochen und essen, ein schönes Bad nehmen, malen, faulenzen, sich sozial engagieren, sich an alte Witze erinnern (Witze erzählen ist vollkommen aus der Mode gekommen, oder meine ich das nur?), auf youtube nach den lustigsten Playback Patzern suchen usw.

Und den ganzen Rest, an dem wir eh nichts ändern können, den ganzen Rest sein lassen, an dem wir eh nichts ändern können.

Wie jetzt!? Die Welt ist in Aufruhr und wir sollen einfach wegsehen!?
Frage: Nützt es Dir, Deinem Umfeld, der Welt im Aufruhr, wenn wir uns den Emotionen hingeben, die all die Bilder und Wörter, die wir derzeit geliefert bekommen, in uns erzeugen…?

Viel Freude beim Abschalten wünscht Dir

unterschrift-melanie_thin_small

Wann war Dir zum letzten Mal langweilig?

“…und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.”
Astrid Lindgren

Und!? Wann hast DU Dir zuletzt die Zeit genommen, einfach da zu sitzen und vor Dich hin zu schauen? Völlig sinnfrei, ohne Zweck und Ziel? Einfach nur dasitzen und nichts tun. Ausser gucken. Und ein bisschen denken. Aber nur ein bisschen. Wenn überhaupt.

Darf man das denn, in einer Zeit wie dieser? Einfach mal nichts tun!?
Wo doch so viele Informationen darauf warten, von uns aufgenommen zu werden?
Wo es so viel zu tun gibt, in den knappen Zwischenräumen von der einen Informationsaufnahme bis zur nächsten?

Ich meine: ja. Und ich meine außerdem, dass man es nicht nur darf, sondern unbedingt sollte. Sich die Zeit nehmen, ganz bewusst nichts zu tun. Und ich rede hierbei nicht von halben oder ganzen Tagen. Wobei das natürlich auch sehr schön ist und im Allgemeinen “Urlaub” genannt wird.

Aber macht es wirklich Sinn, jedes Mal 300 Tage zu warten, bis wir uns wieder ein paar Tage Urlaub gönnen?
Viel wichtiger erscheint mir, dass wir uns jeden Tag unsere kleine Insel “Auszeit” nehmen, in der wir unserem Geist die Möglichkeit geben, zu ruhen. Und seien es nur fünf Minuten. Das ist schon viel für einen Geist, der ständig in Hetze ist.

Die Freunde der asiatischen Richtungen nennen es “Meditation”. Als ich mich einmal intensiver mit dem Buddhismus beschäftigte, las ich von Sogyal Rinpoche (Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben) den Satz: “Mediation ist das größte Geschenk, das ihr euch selber machen könnt”.
Ich habe zugegebener Maßen eine ganze Weile gebraucht, bis ich verstanden habe, was er damit meint. Ich dachte nämlich immer, man müsse zur erfolgreichen  Meditation eine möglichst heilige Angelegenheit mit Meditationskissen in entsprechenden Räumlichkeiten mit Räucherwerk etc. veranstalten. Bis ich feststellte, dass Meditation – also das “Zur Ruhe kommen in sich selbst” manchmal nichts anderes ist, als einfach nur da zu sitzen und vor sich hinzugucken. Egal wann, egal wo, egal, ob alleine oder in Gesellschaft.

Versuch es doch auch einfach mal. Baue Dir als tägliches Ritual fünf kleine Minütchen ein, in denen Du einfach nur da sitzt und vor Dich hinguckst. Und Deine Gedanken beobachtest und sie kommen und gehen lässt und an keinem haftest oder Dich von ihm verwickeln lässt. Sind ja schließlich DEINE fünf Minuten und nicht die Deiner Gedanken. Die kommen später wieder zum Zuge. Ganz gewiss!

Viel Spaß und lass mich gerne wissen, ob Du es mal versucht hast und wenn ja, wie es Dir damit geht!

Ich freue mich auf Deine Geschichte!

Mit sonnigen Grüßen

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