Wachkoma. Oder: Lebst du noch oder bist du schon tot?

Als ich studierte, besuchte ich als Ehrenamtlerin mehrmals pro Woche zwei Frauen auf der Langzeit-Intensivpflege-Station eines Pflegeheimes. Beide Frauen hatten die Diagnose “Appallisches Syndrom” – Wachkoma. Die eine lag seit zwei Jahren auf dieser Station, die andere seit elf Jahren. Beide bekamen so gut wie nie Besuch, außer von mir.

Dies ist keine schöne Geschichte, aber ich erzähle sie trotzdem, weil ich so viel von diesen beiden Frauen gelernt habe, weil es eine so unglaublich intensive Zeit war und weil ich glaube, dass es jetzt an der Zeit ist, uns dem Thema “Wachkoma” zuzuwenden, denn ich sehe unsere Gesellschaft zunehmend in eben diesem Zustand.

 

Zwischen Hierseits & Dortseits

Frau H. hatte einen Herzinfarkt gehabt, ihr Mann fand sie auf dem Küchenboden liegend. Sie war zu lange auf der anderen Seite gewesen, um nach der Reanimation wieder vollständig zurück zu kommen. Und genau so empfand ich sie: Mit anderthalb Beinen auf der anderen Seite, im Dortseits, wo auch immer das sein mochte. Sie war im ständigen Schlaf, wurde durch eine Magensonde ernährt und das einzige Lebenszeichen, das sie von sich gab, war das in einem bestimmten Rhythmus wieder kehrende Röcheln aus ihrem Luftröhrenschnitt. 

Sandra hatte Anorexie gehabt und war aufgrund ihrer Unterernährung vor zwei Jahren zusammengebrochen. Auch sie hatte dem Dortseits einen kurzen Besuch abgestattet. Zu kurz, um wirklich im Dauerschlaf zu verweilen, zu lang, um wieder ganz und gar im Hierseits anzukommen. Ach Gott, was erzähle ich hier …. Muss das sein? Ja, es muss!

Ich verstand damals nicht, dass diese beiden Frauen ein und dieselbe Diagnose hatten, wo sie doch so vollkommen unterschiedlich waren. Während Frau H. ständig mit geschlossenen Augen und regungslos in ihrem Bett lag, war Sandra in der Lage, über ihre Augen mit mir zu kommunizieren. Einmal trat ich versehentlich gegen die Halterung für ihre Sondennahrung, was ein kleines, helles Klingeln verursachte. Da war sie auf einmal so wach und ich sah die pure Freude in ihren Augen und mit ihrem klaren Blick befahl sie mir, das wieder und wieder zu tun, weil ihr das helle Klingeln so gefiel. 

Sandras Augen erzählten mir vieles, was zu sagen ihr Mund nicht mehr imstande war. Ich las in ihren Augen Freude, Neugierde, Angst, Trauer und Resignation. Um ihre Geschichten zu verstehen, versuchte ich damals sogar,  telepathisch mit ihr zu kommunizieren. Dazu musste ich mich sehr konzentrieren, was mir aber nicht wirklich gelang, weil ich spätestens nach vier Minuten durch das Röcheln von Frau H. wieder aus meiner Konzentration gerissen wurde…

 

Über alle bisherigen Grenzen hinaus

Diese beiden Frauen und die gemeinsame Zeit mit ihnen haben mich an meinen Rand gebracht, in mehrfacher Hinsicht. Zum ersten Mal in meinem Leben beschäftigte ich mich intensiv mit dem Thema Tod und Sterben. Ich sprach zum allerersten Mal ganz offen und schonungslos mit meiner Familie über das Thema, über meinen letzten Willen und verfasste eine Patientenverfügung. Ich wollte und will auf gar keinen Fall so enden, wie Frau H. und Sandra und ich wollte und will auch nicht, dass jemand aus meiner Familie so endet oder auch nicht endet. Das offene Besprechen von Tod und Sterben innerhalb meiner Familie empfanden wir zu unser aller Überraschung als unglaublich befreiend und berührend! Es hat uns einander näher gebracht.

Eine weitere Auswirkung war, dass ich das Leben viel intensiver genoss, als mir bewusst wurde, wie wertvoll es ist, da zu sein, wach zu sein, lebendig zu sein, frei zu sein, eine Wahl zu haben, entscheiden zu können, das Leben mit all meinen Sinnen in vollen Zügen und bewusst genießen zu können. Die vielen Möglichkeiten, die sich mir, als gesundem Menschen tagtäglich boten, wurden mir zum ersten Mal in meinem Leben voll und ganz bewusst und ich genoss alles, was ich Schönes erlebte, für die beiden mit! Ich glaube, ich habe nie zuvor in meinem Leben so intensiv gelebt, wie zu dieser Zeit. 

Und doch litt ich auch. Wegen Sandra, von der ich so sicher war, dass sie bei einer viel intensiveren Betreuung wieder voll ins Leben hätte zurück kommen können. Eine solche Betreuung wäre aber entsprechend kostspielig gewesen und über ihre Familie wusste ich nichts, es kam ja keiner mehr…

Aber die, die mich wirklich an den äußersten Rand meiner Grenzen brachte, war Frau H., die Dauerschläferin. Irgendwann erwischte ich mich dabei, dass ich mir ernsthaft Gedanken machte, wie ich Frau H. unauffällig ins Dortseits befördern und damit von ihrem Leiden erlösen könnte. Als ich immer öfter darüber nachdachte, war mir klar, dass eine Grenze erreicht war und ich mein Ehrenamt einstellen musste. Ich sprach mit der Verantwortlichen des Besuchsdienst und erzählte ihr von meinen Gedanken und auch, dass sie sich bitte darum kümmern möge, eine Supervision für die Ehrenamtler des Besuchsdiensts anzubieten. Die Sterbegleiter hatten das. Auf die hatte ich ohnehin schon eine Wut entwickelt, denn diese konnten ihre Schützlinge gehen lassen, wussten, dass diese erlöst waren. Meine Schützlinge hingegen vegetierten seit Jahren vor sich hin und es war keine Erlösung in Sicht.

 

Eine Gesellschaft im Wachkoma?

Dann war ich raus. Ich verabschiedete mich von Sandra und Frau H. und kam nie wieder. Das Ganze ist jetzt siebzehn Jahre her. Ich denke immer noch an die beiden. Ich weiß nicht, ob sie noch leben und wenn ja, wie es ihnen geht. Wann immer ich daran denke, dass sie möglicher Weise immer noch da liegen und mir bei diesem Gedanken kotzübel wird, atme ich ein, werde ich mir meines Vollbewusstseins bewusst, bin ich da, wo ich bin, bin ich wach und DANKBAR für dieses lebendige Leben!

Und ich denke an all die vielen Menschen, die immer unlebendiger werden. Die regungslos und wie ferngesteuert in ihre Smartphones schauen, anstatt einander in die Augen und im besten Falle in die Seele. Ich denke an das immer größer werdende Wachkoma in unserer Gesellschaft. So vieles, das uns eigentlich zutiefst berührend müsste und uns doch nicht mehr berührt. Wie sehr sind wir schon abgestumpft? Wie sehr sind wir unseres natürlichen Vollbewusstseins schon beraubt und entwickeln uns freiwillig immer mehr in Richtung Künstlicher Intelligenz?

So viel Hetze und Jagd nach Hype, nach Erfolg, nach Macht, nach Geld, nach Anerkennung. So viel Sehnsucht nach Lebendigsein und Erlösung von dem Zwang, etwas Besonderes sein zu müssen, um eine Existenzberechtigung zu haben in einer Welt des Dauerkonkurrenzkampfs. Und gleichzeitig so viel unnötige Hyperaktion, die jede Lebendigkeit und mögliche Erlösung im Keim erstickt. So viele Menschen, die meinen, ohne Unterlass busy zu sein, sei der Garant für Lebenserfolg und so viele Menschen, die anderen Menschen genau dies tagtäglich in kleinen, wirkungsvollen Dosen einflößen. So viel Lüge, so viel Image, das die wahre, unendlich schöne Natur des Menschen und des Lebens zu einer hässlichen Fratze verzerrt. So viel Opfermentalität in einer Welt voller Schöpferpotenzial.

 

Die nie tief geschlafen haben, werden am schnellsten wieder wach!

Aber es gibt ein paar, die offenbar nie wirklich tief geschlafen haben und tatsächlich wieder voll und ganz wach werden wollen. Hier bei mir auf der Insel zum Beispiel.

Menschen, die wirklich mutig sind. Die den Mut haben, sich in die Stille zu begeben, auch auf die Gefahr hin, dass sie dann ihrer eigenen inneren Stimme zuhören müssen, die ihnen zuweint, was da gerade so richtig, richtig falsch läuft, in diesem kleinen und doch einzigen Leben.

Menschen, die den Mut haben, sich von sich selbst enttäuschen zu lassen, um der inneren und ewigen Wahrheit willen.

Menschen, die den Mut haben, ihren Tränen freien Lauf zu lassen und ihrem Schmerz in Liebe und Würde zu begegnen.

Menschen, die wissen, dass es erst einmal wehtut, wenn man die Fesseln, die die Seele immer enger eingeschnürt haben, ablegt und dass die ersten Schritte in der Freiheit erst einmal mühsam und ungelenk sind, bevor sie immer leichter werden.

Wache Menschen, die sich an sich selbst und ihre Eigenmacht glauben, weil sie wissen, dass dieses Leben hier endlich ist und in vollen Zügen und mit allen Sinnen und Emotionen gelebt werden soll und darf!

Menschen, die sich die Erlaubnis erteilen, genau das zu tun: Leben!

Vollbewusstsein – die stärkste Kraft in der Neuen Zeit

Ich halte ein klares und starkes SelbstBewusstsein und damit einhergehend die Rückverbindung an die eigene Höchste Instanz, den Heiligen Gral der eigenen Weisheit, für die stärkste Kraft in der aktuellen und Neuen Zeit!

Weil ein vollbewusster Mensch, der mit seiner eigenen Höchsten Instanz in Kontakt ist, niemandem mehr glauben wird, als sich selbst. Weil ein solcher Mensch in der Lage ist, jede noch so schön verpackte Lüge als solche zu entlarven!

Weil bei einem solchen Menschen kein Guru, keine Ideologie und keine noch so tolle Super-Methode jemals wieder eine Chance haben. 

Weil ein solcher Mensch mit sich in Frieden ist und keine Kriege mehr gegen sich selbst führen wird.

Weil ein solcher Mensch frei ist. Und lebendig!

Auf die Freiheit und das Leben!

 

Melanie Kaltenbach

PS: Wenn auch für dich die Zeit des Erwachens gekommen ist und du von mir und der Insel auf sanfte Weise wachgeküsst werden möchtest, dann schreibe mir an fuerdich@melanie-kaltenbach.de

Message branding & Co-Creation 2.0

Ich hatte gestern vier intensive und äußerst interessante Kundengespräche. Obwohl die Personen nichts voneinander wissen und jeder etwas vollkommen (!) anderes macht, weiß ich jetzt schon, dass ich mindestens drei von ihnen zu einem bestimmten Zeitpunkt miteinander bekannt machen werde. Falls sie sich dann nicht sowieso schon über den Weg gelaufen sind.

 

Warum?
Weil alle dieselbe Vision und dieselbe Message haben!
Das ist wirklich beinahe unglaublich, zumal ja jeder etwas komplett anderes macht.

Außerdem sind alle Multitalente und haben das übliche Problem, dass sie bislang nicht wussten, wie sie all ihre Fähigkeiten und Interessen unter einen Hut bringen können und dachten, sie müssten sich für eine Sache entscheiden. Alles, bloss das nicht!

Durch das Herausarbeiten der Vision und der dazugehörigen Message wird oft das genaue Gegenteil möglich: Es geht gar nicht mehr anders, als alles miteinander zu kombinieren! Das ist, als würde man ein Orchester zusammen setzen und jeden Musiker an seinen Platz bringen, um eine richtig tolle Symphonie zu spielen. Herrlich!

Was alle außerdem gemeinsam haben ist, dass es ihnen nicht allein um ihren persönlichen Erfolg oder Reichtum geht. Alle wollen z.B. vor allem deshalb irgendwann viel Geld verdienen, damit sie damit andere, gemeinnützige Projekte verwirklichen können. Und vor allem, weil sie fest davon überzeugt sind, dass sie anderen Menschen wirklich helfen können!

Und wie gesagt: NOCH wissen sie nichts voneinander, aber ich weiß, dass sie – wenn sie sich eines Tages begegnen und feststellen, dass sie dieselbe Vision und Message haben – sich gegenseitig unterstützen und daraus vielleicht etwas noch Großartigeres als bisher geplant kreieren werden!

 

Mit Vielfalt die bisherigen Grenzen des Möglichen überwinden

Es ist jetzt wirklich möglich und auch wichtig, dass wir unsere allem übergeordnete Vision und Message finden! Mit X-Frequencern hat das insofern zu tun, als dass wir aufgrund unserer Konstitution einfach so unglaublich viele verschiedene Interessen und damit auch Fähigkeiten und Kompetenzen haben. Dadurch ist es ja erst möglich, dass wir die bisherigen Grenzen des Möglichen überwinden! Genau darin liegt unsere größte Chance verborgen.

Und – gesetzt den Fall, es gibt Gott – dann glauben wir doch nicht allen Ernstes, dass er uns bunte Vögel auf die Erde geschickt hat, damit wir jetzt unsere Federchen rupfen und so tun, als wären wir Graugänse in der Mauser, oder!? 

Sobald wir unsere Vision und Message klar haben, sind wir Botschafter dieser Vision und Message. Dann gehen wir auch mit Leichtigkeit raus und können davon erzählen. Dann fürchten wir auch nicht mehr das Fremdurteil. Dann schreiben wir drauf los und machen und tun. Vieles wird dann so viel leichter, als es jetzt noch ist! Auch, wenn es quantitativ richtig viel Arbeit mit sich bringen kann. Aber egal, was wir dann auch tun: Es macht Sinn für uns! Und für die Welt. Und das ist es letztlich, was wirkt!

 

Was Vision und Message mit dem Thema Berufung zu tun haben

Nun ist die Frage natürlich: Wie finde ich denn meine Vision und Message? Meiner Erfahrung nach finden sich sowohl in der eigenen Biografie die wichtigsten Hinweise als auch in allem, was uns jemals wirklich Freude bereitet hat. Das geht weit über das hinaus, was allgemein mit dem Thema Berufung zu tun hat. Hier ehrlich zu sein, konfrontiert einen u.a. noch mal mit der ein oder anderen Blockade, die man meistens leicht auflösen kann. Und: Es braucht jemanden, der die richtigen Fragen stellt und der einen motiviert und inspiriert.

Manchmal ist es ganz leicht, die eigene Vision und Message zu finden. Manchmal braucht es aber auch eine tiefer gehende Feinanalyse.

Aber immer, wenn man sie dann gefunden hat, ist es, als hätte man es nie vergessen. Es ist das, was immer schon da war. Und diese Erinnerung ist erlösend, befreiend und gibt unglaublich viel Kraft und Freude!

Und hey – Bei der Freude geht es lang! 

Let’s create & be go(o)d vibes!

 

Melanie Kaltenbach

 

PS: Kennst du schon meine Facebook-Gruppe X-Frequencer? Nein? Dann geht es hier lang.
PPS: Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, freue ich mich über deinen Kommentar und wenn du ihn mit der Welt teilst. Vielen Dank!

Der Papst, die Queen, mein Vater und ich. Oder: Warum Personenkult scheiße ist

Die Möglichkeit zur Entwicklung eines Personenkults gleich welcher Art wurde bei mir im zarten Alter von neun Jahren an einem heiligen Sonntagmorgen für immer zerstört. Von meinem Vater. Und das kam so:
Wir saßen beim Frühstück und irgendwann kam ich sehr ausschweifend und schwärmerisch auf die Queen und den Papst zu sprechen und hatte dabei offenbar einen recht verklärten Gesichtsausdruck. Auf einmal sah mein Vater mich mit ernstem Blick an und sagte in bedeutungsschwangerem Ton: “Melanie. Komm mal bitte her. Setz dich auf meinen Schoß. Ich verrate dir jetzt mal ein Geheimnis und es ist sehr, sehr wichtig, dass du es dir für alle Zeiten merkst, ja?”
Ich nickte, setzte mich auf den Schoß meines Vaters und wartete gespannt, welch großartige Offenbarung mir nun wohl zuteil werden würde. Mein Vater fuhr in bedeutungsvollem Ton und mit gesenkter Stimme fort:
Alles Schall und Rauch!

„Die Queen und der Papst, ja!? Die müssen jeden Tag genauso auf’s Klo wie du und ich!“ Dann fuhr er fort: „Lass’ dich niemals – NIEMALS – von irgendwelchen Titeln oder einem Status blenden! Frage dich stattdessen: Was hat dieser Mensch tatsächlich geleistet? Wo und womit ist er für andere Menschen wirklich wichtig? Wo hilft er? Es gibt so viele „kleine“ und „unbedeutende“ Menschen, die Großartiges leisten. Deine Großmütter zum Beispiel, die im Krieg mit ihren kleinen Kindern allein waren und nach dem Krieg unsere Stadt wieder aufgebaut haben! Der Friedhofswärter, der einen ganz schwierigen Beruf hat. Die Müllmänner, die sich um unseren stinkenden Abfall kümmern! All die, die in den Krankenhäusern arbeiten und dafür sorgen, dass es anderen Menschen besser geht. Das sind die Menschen, zu denen du aufschauen kannst. Das sind die Menschen, die wirklich deinen Respekt verdienen! Weil sie wirklich etwas leisten! Also: Lass dich niemals von Titeln oder einem Status blenden, das ist alles Schall und Rauch. Und am Ende müssen wir eh alle sterben.“

Zack! Das saß! Ich erinnere mich an diese Worte, als wäre es gestern gewesen. Denn es war das zweite Mal in meinem jungen Leben, dass ich mit dem einschneidenden Gefühl der Desillusionierung konfrontiert wurde. Das erste Mal war, als ich erfuhr, dass es das Christkind und den Nikolaus nicht gibt. Und nun das.  Keine Anbetung mehr. Kein einfaches „toll finden“. Egal, wen ich mir auch vorstellte – Fernsehstars, Popstars, meine Lehrer – ich sah sie alle nur noch auf dem Klo sitzen… und auf dem Sterbebett liegen. Wir waren alle gleich.
Niemand ist besser als du und du bist nicht besser als irgendwer sonst
Doch damit nicht genug! Denn dieser Effekt der Desillusionierung hat bei mir gleichfalls vice versa große Wirkung gezeigt. Er hat nämlich dazu geführt, dass ich mich selbst nicht mehr toller finden musste als andere. Welch Entspannung, welch ein Friede!
Wer andere klein macht, fühlt sich selber klein

Eine Sichtweise übrigens, die manchem heutzutage dringend anzuraten wäre! Wer sich über andere erhebt, tut es deshalb, weil er sich kleiner fühlt. Andernfalls bestünde ja gar keine Notwendigkeit, sich überhaupt erheben zu müssen. Logisch, oder?

Wer andere klein macht, fühlt sich selber klein.
Wer andere verletzt, ist verletzt.
Wer um sich schlägt, sei es mit Worten oder tatsächlich, hat selber Angst, geschlagen zu werden.

Warum aber machen das so viele? Sich über andere erheben, so tun, als seien sie etwas Besseres, intellektuell oder materiell? Meine Antwort: Weil sie ihren eigenen, wahren inneren Wert noch nicht erkannt haben. Solange wir uns nicht vollumfänglich mit uns und unserem Schicksal bekannt und vertraut gemacht haben, solange wir uns nicht voll und ganz verziehen haben, so lange wir uns selbst noch nicht voll und ganz angenommen haben – solange werden wir im Vergleich mit anderen sein, um dadurch Orientierungspunkte für uns selbst zu finden. Die Frage ist nur: Nutzen wir diese Orientierungspunkte? Nämlich dafür, uns uns selbst immer weiter anzunähern und dadurch besser kennen zu lernen?

Es tut mir oft im Herzen weh, wenn ich sehe, wie sehr Menschen um sich schlagen, nur, um ihr eigenes verletztes Innen durch etwaige Antastung von außen nicht spüren zu müssen.

Friede sei mit dir?

Der Weg des Friedens ist aber ein anderer. Und er beginnt bei jedem selbst. Das hört sich nach pseudospiritueller Floskel an. Leider. Ich halte diese Aussage aber aus eigener Erfahrung für wahr.

Sobald du erfährst und annimmst, dass du so, wie du bist, mit all deiner Geschichte und all deinem Schicksal, einzigartig, wertvoll und würdig bist, wirst du in gleichem Maße erkennen, dass dies für jeden anderen Menschen auf dieser Welt ebenso gilt. Dann wirst du jeglichen Zwang oder Bedarf, dich über andere erheben zu müssen, nicht mehr verspüren. Du wirst aufhören, andere als minderwertiger als dich selbst betrachten zu müssen, sobald du deinen eigenen wahren Wert erkannt hast.

Wir leben in einer Zeit, in der wir gerade alle aufgefordert sind, uns unserer ganz eigenen persönlichen Transformation zu widmen. Nur, wer den Weg der eigenen inneren Transformation wagt, wird zu jener Größe erblühen, die ihn auf Augenhöhe bringt mit allem, was ist.

Das ist meine ganz persönliche Wahrheit. Wenn du damit in Resonanz gehst, gehst du damit in Resonanz. Wenn du damit nicht in Resonanz gehst, gehst du damit nicht in Resonanz. So einfach ist das. Du bist du. Ich bin ich. Wir sind frei. Und noch viel mehr…

Wenn du meinst, es sei an der Zeit, einen Blick in dein persönliches Lebensbuch zu werfen und dort all jene Geschichten zu finden, die dich zu deinem eigenen inneren Schatz und deiner wahren Größe führen, dann melde dich bei mir. Ich helfe dir dabei, es zu öffnen und darin zu lesen. Schreib’ eine Email an fuerdich@melanie-kaltenbach.de

 

Alles Liebe und: Sei dein eigener Held! 

PS: Lieber Heinz, liebe Luise, diesen Blogpost widme ich euch – in tiefer Dankbarkeit für alles, was ihr mir mitgegeben habt.

Als ich eine Burka trug: Oder: Im Schutze der Identitätslosigkeit

In meiner Freizeit mache ich mit ein paar Freunden Kleinkunst. Wir nennen uns “Inselpoeten” und treten in der Hochsaison ein Mal im Monat auf. Mein Part ist eigentlich StandUp-Comedy. Doch neulich schlüpfte ich in eine ganz andere Rolle, die mich zutiefst und nachhaltig beeindruckt hat….

Bei unserem letzten Auftritt standen wir bei einem Musikstück ausnahmsweise alle gemeinsam auf der Bühne. Es geht in diesem Lied mit dem Titel “Eins sein” um die verschiedenen Weltreligionen und überhaupt um Vielfalt und darum, dass wir im Grunde genommen alle eins sind. Unsere Künstler-Truppe besteht aus ingesamt sechs Personen und da Adi der Musiker in unserer Runde ist, durften wir restlichen fünf uns überlegen, wer welche Weltreligion repräsentiert. Mir war das relativ egal. Am Ende repräsentierte ich den Islam und trug zu diesem Zweck eine Burka. Ich hätte nicht gedacht, was diese Rolle mit mir machen würde…

Ich überlegte, wie ich mir ohne großen Aufwand eine Burka basteln könnte. Schnell fiel mir die Lösung ein: Ein schwarzes Halstuch, um das Gesicht zu bedecken und ein schwarzes großes Wollcape als Kopfbedeckung. Ich holte beides aus dem Schrank und begann, mich zu verkleiden. Dann nahm ich einen Handspiegel und betrachtete mich darin.

Was dann mit mir geschah, war so groß und so bedeutsam, dass es mich geradezu erschüttert hat!

Mir war, als hätte ich von einem Moment auf den anderen meine komplette Identität verloren. Da war kein “ich” mehr. Nur der schwarze Schleier und meine Augen. Sonst nichts. Melanie war verschwunden. Irgendwo, im Schutze dieses schwarzen Schleiers, hatte sie sich aufgelöst. Das war auf unangenehme Weise überwältigend. Auf der anderen Seite stellte ich parallel zu diesem Identitätsverlust fest, wie sehr ich mich auch beschützt fühlte. Diese totale Verschleierung gab mir Schutz, ich war nicht mehr angreifbar.

Ich möchte an dieser Stelle keine Diskussion zu den verschiedenen Religionen und über den Sinn und Zweck von Burkas führen. Es geht mir um etwas anderes. Denn:

In diesem Moment wurde mir so klar wie nie zuvor, was es heißt, eine Identität zu haben und sie zu zeigen!

Sich zu zeigen heißt, angreifbar zu sein. 
Je weniger sichtbar wir sind, desto unangreifbarer fühlen wir uns.
Denn da ist ja nichts, was angreifbar wäre.
Je mehr wir uns zeigen, desto mehr Menschen wird es geben, denen nicht gefällt, was sie sehen.
Je mehr wir unsere eigene Identität offenlegen, desto mehr Angriffsfläche bieten wir.
Genau das ist der Grund, warum so viele von uns Angst haben, sich so zu zeigen, wie sie sind!

Die Frage ist: Wie stark bist du, ist deine Identität, damit du potenzielle Angriffe in Form von Kritik aushalten kannst?

Dies ist für mich DIE Zentralfrage in Bezug auf Persönlichkeitsentwicklung und -entfaltung.
Wo bist du tatsächlich (noch) angreifbar?
Ist das wirklich (noch) relevant?
Wem räumst du das Recht ein, dich zu kritisieren und in dem, was du bist – in deiner Identität – anzugreifen?
Lies diesen Satz bitte noch einmal: Wem räumst DU das Recht ein?

Wir sind es, die den anderen das Recht einräumen, über uns zu urteilen. Niemand sonst.
Je mehr wir uns selbst das Recht einräumen, so zu sein, wie wir sind, desto weniger wird es uns tangieren, dass anderen vielleicht nicht gefällt, was sie sehen. Desto weniger sind wir angreifbar. Dann sind wir frei!

Ich selbst bin in den letzten 20 Jahren durch einen intensiven Selbstwerdungsprozess gegangen. Und gehe immer noch und halte es für sehr wahrscheinlich, dass ich bis zum Ende meiner Tage nicht aufhören werde, zu werden. Ich weiß, mit wie vielen Ängsten dieser Weg teilweise gepflastert ist und ich weiß auch, dass man diesen Weg nicht “mal eben so” geht.

Aber jeder Schritt bringt dich ein Stück weiter und ist es wert, gegangen zu werden.

Irgendwann wirst du feststellen, dass du immer mehr “Du selbst” geworden bist, dass du dich immer sicherer in dir selbst fühlst und damit auch immer mehr inneren Frieden spürst. Du wirst dir – vielleicht ganz plötzlich – deiner wahren Identität bewusst. Und spätestens dann brauchst du weder Schleier noch Masken.

Dann bist du frei.

Ich wünsche dir, dass du deinen Weg zu dir mutig gehst und werden kannst, wer du bist!
Wenn du jemanden brauchst, der dich ein Stück auf diesem Weg begleitet: Hier bin ich!

Alles Liebe für dich!

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We are family. Oder: Herr Schmitz und die bucklige Verwandtschaft

In meinem Blogpost “Ja, aber. Oder: Wenn Herr Schmitz einfach keinen Bock hat” plädiere ich für einen freundschaftlichen oder zumindest kollegialen Umgang mit unserem inneren Boykotteur. 

Was ich in diesem Blogpost nicht erwähnt habe ist, dass Herr Schmitz nicht unbedingt alleine ist, sondern den ein oder anderen Familienangehörigen um sich schart. Die Zensoren!

Denn es ist nicht immer nur Herr Schmitz, der sich meldet, wenn wir etwas Neues planen, was unseren bisherigen Gewohn- und Sicherheiten nicht entspricht. Es sind auch durchaus andere Stimmen, die sich melden und es ist knifflig, die eine Stimme von den anderen zu unterscheiden.

Ich habe irgendwann mal etwas genauer hingehört, wenn Sätze à la

– Aber was sollen denn die Leute denken!?
– Gott, wie peinlich!
– Das kannst du doch nicht machen?
– Sowas macht “man” nicht!
– Was bildest du dir eigentlich ein?
– Was denkst du denn, wer du bist!?
– Wenn du DAS tust, will XY nichts mehr von dir wissen
– Wenn du DAS tust, werden sich XY das Maul zerreißen

– etc

in mir zu hören waren.

Und ich habe eine faszinierende Entdeckung gemacht!

Die ein oder andere innere Stimme hörte sich nämlich genauso an, wie die von real existierenden Personen. Sowohl von noch lebenden Personen als auch von bereits verstorbenen Personen. Allen gemein war, dass sie eine gewisse “Autoritätsfunktion” inne hatten. Sei es damals, zu Kinderzeiten, oder durchaus auch später, im Freundes- oder Kollegenkreis. Spätere Autoritätsfunktionen vergibt man übrigens oftmals analog zu frühen Autoritätsfunktionen in der Kindheit. Das sind dann so genannte “Repräsentanten”, an denen wir lernen dürfen. Was, erfährst du im Folgenden.

Wenn du diese “Stimmen” der Zensoren hörst – eigentlich sind es ja nur Gedanken – dann hat das mit Paranoia oder Schizophrenie nichts zu tun, was du sehr schnell bestätigen wirst, wenn du diesen inneren Zensoren – und genau das ist der Unterschied zum durchaus wichtigen Herrn Schmitz, der auch konstruktive Anregungen gibt! – genauer zuhörst.

Intonation, Vokabular, ganz bestimmte Schlagwörter – wenn du dich traust, wirklich genau hinzuhören, wirst du ganz schnell die ein oder andere “Autoritätsperson” aus deinen frühen oder auch späteren Jahren identifizieren können.

– Deine Eltern
– Deine Großeltern

– Tanten, Onkels
– Nachbarn

– Ältere Geschwister
– Ältere oder als wichtiger als man selbst angesehene Spielkameraden
– Lehrer
– Erzieher

Glaubenssätze!? Wer’s glaubt, wird selig. 

Es ist oft die Rede von den überholten Glaubenssätzen, die uns daran hindern, wirklich in unsere Kraft zu kommen und unser volles Potenzial zu leben. Und einfach WIR zu sein, mit allem, was da ist und allem, was uns auszeichnet!

Ich glaube, dass sich hinter vielen dieser vermeintlichen Glaubenssätze eben jene Autoritätsinstanzen der Vergangenheit oder Gegenwart verbergen. Sie sind es, die uns ständig reinquatschen und uns mit ihren permanenten Bewertungen ausbremsen und klein halten.

Wann immer du deine inneren Zensoren als eine solche ehemalige oder aktuelle Autoritätsinstanz klar identifiziert hast, stelle dir folgende Fragen:

– Ist dieser Hinweis/Ratschlag/Drohung heute noch von Bedeutung für mich?
– Oder kann ich diese Autorität endlich aus meinem Leben und meinem Bewertungssystem entlassen und MEIN Ding machen und MEINEN Weg gehen?

Für mich persönlich war es äußerst erhellend, manchmal auch erschreckend, als ich die ein oder andere Stimme eindeutig zugeordnet hatte.

Und: Es war unglaublich befreiend!

Je mehr dieser inneren Autoritätsinstanzen du aus deinem Leben, deinem Denken und Fühlen entlassen kannst, desto mehr wirst du DU SELBST werden, desto freier wirst du, desto mehr Möglichkeiten werden sich dir offenbaren, dein Leben nach DEINEN Wünschen und Möglichkeiten zu gestalten.

Ich wünsche dir ganz viel Freude und Erfolg dabei!

Und lasse mich gerne wissen, wie es dir damit geht und schreibe mir eine Email.

Alles Liebe für dich!

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Ja, aber. Oder: Wenn Herr Schmitz einfach keinen Bock hat.

Kennst du das? Du wagst einen leisen Gedanken, in deinem Leben etwas zu verändern. Nein, ich meine nicht, dass du vielleicht die Möbel umstellst oder dir ein neues Handy oder ein neues Auto zulegst. Ich meine etwas grundlegend anderes. Einen Jobwechsel. Ein spätes Studium. Eine ganz bestimmte Fortbildung, die mit deiner aktuellen Jobsituation so gar nichts zu tun hat. Einen Umzug. Ein neues, ungewöhnliches Hobby. Eine Trennung. 

Also irgendetwas, das mehr oder minder einschneidende Konsequenzen für dich, dein Umfeld und dein Leben haben wird. Konsequenzen, deren Umfang du in der aktuellen Situation nicht in aller Gänze überblicken kannst (wobei man das ohnehin nie kann).

Du denkst also vage über diese Veränderung nach. Und schon taucht sie auf, diese innere Stimme:
Ja, aber! Das kannst du doch nicht machen!?
Ja, aber! Was sollen denn die Leute denken?
Ja, aber! Was soll das denn überhaupt alles?
Ja, aber! Das Problem ist.

Kennst du, oder!? Die Stimme deines inneren Boykotteurs, der dir immer dann rein quatscht, wenn etwas Anderes, etwas Neues in deiner Lebensplanung auftaucht. Lass’ uns dieser inneren Stimme einen Namen geben: Herr Schmitz.

Weil Dinge, die einen selbst betreffen, manchmal zu nah sind, um sie in aller Gänze sehen zu können, machen wir nun einen kleinen Ausflug in eine vermeintlich andere Welt. Weit weg von uns selbst….

 

Herr Schmitz goes große weite Welt

In Deutschland habe ich Unternehmen beraten, die sich in tiefgreifenden Veränderungsprozessen befanden. Nein, das ist jetzt kein neuer Beitrag, lies’ nur weiter, Herr Schmitz kommt gleich ins Spiel! Im Zuge dieser Veränderungen mussten Hierarchiestufen abgeflacht, bisherige Zuständigkeiten neu zugeordnet werden und die Mitarbeiter sich entsprechend neu orientieren, was für die wenigsten ein leichtes Unterfangen ist. Der Mensch liebt Stabilität und scheut Veränderung.

Hilfestellung für diese Herausforderung bekamen die Mitarbeiter unter anderen in Form von Teambuilding-Workshops, die ich leitete. In diesen Workshops sollten die Mitarbeiter einander besser kennen lernen um zukünftig so transparent und effektiv wie möglich miteinander kommunizieren zu können.

Fast immer hörte ich in den Vorgesprächen zu diesen Teambuilding-Workshops von den Vorgesetzten folgenden Satz: „Uh, Frau Kaltenbach! Das wird heikel! Da haben sie den Herrn Schmitz (!) dabei, das ist der totale Querulant! Der geht überhaupt nicht mit und bockt nur rum und hat immer was zu motzen! Die totale Change-Bremse!“.


Lupe statt rosaroter Brille

Anfangs machten mir solche Ankündigungen von bockigen Workshopteilnehmern durchaus Sorge. Doch ich fand sehr schnell heraus, wie wertvoll diese „Querulanten“ waren.

Die Sache ist die: Um tiefgreifende Veränderungsprozesse in Gang zu bringen – sei es privat oder in einem Unternehmen –  muss eine starke Mobilisierungsenergie erzeugt werden, damit der Prozess von allen Beteiligten mitgetragen wird. 

Diese Anfangsenergie  führt oft zu einer Art Gewinnerstimmung, einer Euphorie, die zwar super für die  Schubkraft ist, die der Beginn von Veränderung braucht, die aber auch – und das wird so gut wie nie erwähnt – eine gewisse Gefahr birgt.
Nämlich die für blinden Aktionismus. 

Genau deswegen ist der Herr Schmitz, von dem eigentlich jedes Team mindestens einen hat, unglaublich wichtig! Weil er diejenige ist, der den realistischsten Blick von allen auf den tatsächlichen Status Quo des Veränderungsprozesses hat und er zudem derjenige ist, der alle Schwachstellen kennt. Denn auf diese verwendet er ein Höchstmaß seiner Aufmerksamkeit.


Herr Schmitz denkt in Lösungen

Doch das ist nicht alles. Ich habe auch festgestellt, dass nicht ein einziger der vielen Herr Schmitzes, die ich meinen Workshops hatte, ausschließlich ein Motzbrocken war. Im Gegenteil! Alle Herren Schmitzes waren äußerst lösungsorientiert und haben sich heimlich umfassend Gedanken über mögliche Lösungswege gemacht, die zwar etwas mehr Zeit in Anspruch nahmen, als es der euphorischen Change-Mannschaft lieb gewesen wäre, die aber deshalb umso nachhaltiger wirkten, weil sie eben auch die vorhandenen Schwachstellen entsprechend beachteten.

Die Herren Schmitzes waren zudem immer meine tatkräftigsten Unterstützer in den Workshops. Sobald sie nämlich merkten, dass sie von mir ernst genommen wurden und dass ihre Meinung und Einschätzung für das Team und das Unternehmen von höchster Wichtigkeit waren, hatte ich sie als Co an meiner Seite und haben sie äußerst konstruktiv den gesamten Workshop und den weiteren Change-Prozess aktiv mit voran gebracht.

Insofern war ich immer regelrecht dankbar, wenn ich bereits im Vorfeld darüber informiert war, dass ich einen Herrn Schmitz (oder mehrere, maximal waren es drei bei 25 Teilnehmern) im Workshop haben würde. 


In jedem von uns steckt ein Herr Schmitz

Und genauso ist das auch mit unserem inneren Saboteur oder Boykotteur, der uns gerne reinredet, sobald wir etwas verändern sollen. Es wird oft geraten, wir sollten ihm einfach ein „Halt’s Maul und lass’ mich gefälligst machen!“ an den Kopf werfen.

Ich halte das für äußerst unfair und unklug. Ich empfehle dir statt dessen, dieser Stimme aufmerksam zu lauschen. In fast allen Fällen möchte sie dich nämlich beschützen und vor Unheil bewahren. Sobald du mit dieser Stimme in einen inneren Dialog gehst, sie ernst nimmst und ihr zuhörst, wirst du einen Kommunikationsweg freilegen, der nicht nur dich mit wichtigen Informationen versorgt, sondern der auch dazu dienen wird, dass du dieser inneren Instanz  die für sie notwendigen Informationen geben kannst, damit sie dir und deinem neuen Vorhaben vertrauen kann.

Geh’ in den Dialog mit deinem ganz persönlichen Herrn Schmitz!

Hör’ ihm zu. Er ist eine der wichtigsten Instanzen für die Weichenstellung deines Veränderungsvorhabens.

Vertrau’ mir, wenn ich dir sage: Vertrau’ deinem Herrn Schmitz. Dann wird er auch dir bald vertrauen.
Und nur g
emeinsam werdet ihr Großartiges schaffen!

Alles Liebe! Und schöne Grüße 😉

 

PS: Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar von dir. Wenn du jemanden kennst, für den er interessant sein könnte, freue ich mich über Empfehlung an diesen jemand. Vielen Dank!

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Melanie goes EDITION F

Kennst du das?
Du wachst morgens auf und das erste, das vor deinem geistigen Auge erscheint, ist deine To-Do-Liste!?
Scotty oder wer auch immer hat dich, noch bevor du überhaupt wirklich “da” bist, mal eben in’s Büro gebeamt, wo dich ein Wust von Aufgaben erwartet.
Dein Körper hat dein kuscheliges, warmes Bett noch gar nicht verlassen, und du bist geistig schon aus der Puste!
Kennst du?

Hey, das muss nicht sein!
Es gibt nämlich einen sehr einfachen und äußerst wirkungsvollen Trick, diesem Morgenstress ein Schnippchen zu schlagen.

Du willst wissen, wie?

Hier geht’s zu meinem Artikel bei EDITION F

Dieser Trick ist übrigens einer von insgesamt 10, die ich in meinem kostenlosen Ebook beschrieben habe.
Das Ebook bekommst du automatisch, wenn du dich für meinen Newsletter einträgst.

Ich wünsche dir viel Freude bei der Umsetzung und fortan ganz viele wunderschöne, stressbefreite Morgenminuten!

 

Love

 

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Selbstverwirklichung in chaotischen Zeiten – Darf’s ein bisschen mehr sein?

Ich gebe zu: Die aktuellen weltweiten, europäischen und auch deutschnationalen Entwicklungen bereiten auch mir Sorge. Wie auch nicht!? Natürlich könnte ich einfach komplett auf „off“ schalten und ab sofort einfach keine Nachrichten mehr lesen. Manchmal denke ich ernsthaft darüber nach. Denn oberflächlich betrachtet, lassen die Medien derzeit wahrlich nicht viel Gutes für die Zukunft erahnen.

Ist Selbstverwirklichung in Zeiten wie diesen egoistisch und verwerflich?

Und natürlich frage ich mich als Coach, der Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung begleitet:
Bei all dem weltweiten Chaos – wie viel Raum ist da überhaupt noch für die individuelle Selbstverwirklichung?
Mit welchem Recht darf man sich überhaupt noch um sich selbst kümmern, sich selbst verwirklichen, wenn es gleichzeitig den Anschein hat, dass um einen herum alles zusammen zu brechen droht?

Jetzt erst recht!

Meine Antwort ist so simpel wie radikal: Jetzt erst recht!
Wenn es überhaupt irgendetwas gibt, dem wir uns  heute mit absoluter Priorität zu widmen haben, dann der eigenen Selbstverwirklichung. Denn Selbstverwirklichung ist gleichbedeutend mit Herzensbildung.
Und was, wenn nicht Herzensbildung, ist es, das wir derzeit am dringendsten brauchen!?

 

Unser großer gemeinsamer Nenner 

Aufgrund meiner – nennen wir es „spirituellen Bildung“ – die ich autodidaktisch seit frühster Kindheit pflege, bin ich zutiefst davon überzeugt, dass uns Menschen eine große gemeinsame Sehnsucht verbindet:
Die nach Liebe. Oder die nach der Verbindung mit Gott, was für mich dasselbe ist.
Ich finde es übrigens sehr bedauerlich, dass Gott so oft mit Kirche gleichgesetzt wird.
Wie viele kenne ich, die – sobald ich von Gott rede – entgegnen: Oh Gott! Hör’ mir auf mit Gott! Von der Kirche will ich nichts wissen!
Die Kirche hat Gott instrumentalisiert. Nicht umgekehrt. Das ist das eine.
Das andere, was mir auffällt ist, dass sich zwar viele von der Kirche als Institution abgewendet haben, sich aber sofort einer anderen Institution angeschlossen haben, die ihnen unter dem pseudospirituellen Deckmäntelchen des Guten erneut vorschreibt, was sie denn zu tun und zu lassen haben, um eines Tages am Himmelstörchen beziehungsweise der Tür zur Erleuchtung anklopfen zu dürfen. Wenn es nicht so tragisch wäre, könnte man fast darüber lachen.

Wenn die Suche nach der Quelle in Stress ausartet

Wir Menschlein unternehmen für die Erfüllung unserer Sehnsucht nach Liebe wahrlich die seltsamsten Dinge und gehen die absonderlichsten Wege. Weil wir meinen, dass wir die Erfüllung irgendwo im Außen finden. In Konsum, in Leistung, in Beziehungen, in Machtausübung oder halt in irgendeiner neuen Form von “Ismus”.

Dabei gibt es nur eine Quelle, aus der die Liebe, nach der wir uns sehnen, entspringt.
Und diese Quelle liegt in UNS.
Um zu dieser Quelle zu gelangen, müssen wir nur eines tun: In Kontakt mit uns selbst gehen!

Als Coach unterstütze ich Menschen genau hierbei: Wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen.
In einer immer komplexer und schneller werdenden Welt ist nämlich genau das der Punkt, um den es immer deutlicher geht!
So viel prasselt auf uns ein, so viele äußere Zwänge ziehen an uns, so viel Zerstreuung bietet die moderne Welt, so viele Dinge lenken uns ab von uns selbst, so vieles, das uns derzeit zutiefst verunsichert und uns Angst macht.
Da ist es ein Leichtes, den Kontakt zu sich selbst zu verlieren.

Und so wird unsere Sehnsucht nach der tiefen Verbindung zu uns selbst, zu unserer Quelle der Liebe, von der wir tief in uns wissen, immer größer.

Es ist einfach

Eigentlich möchte und könnte ich jeden Tag dasselbe schreiben:
Hör’ auf, im Außen zu jagen und zu suchen.
Hör’ auf, dich im Außen blenden zu lassen.
Hör’ auf, immer emsiger dies und jenes zu tun.
Hör’ auf, auf andere zu hören.
Hör’ auf, anderen mehr zu glauben als deiner eigenen, inneren Wahrheit.
Hör’ auf, dich ständig abzulenken.
Werde ruhig, werde still.
Und dann atme und lausche.
Lausche der Stimme deiner Seele,
die ALLES weiß.
Und sei!

Und dann staune darüber, wie einfach es doch ist, wenn du einfach bist.

Love

 

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Wie du in nur zwei Sekunden für immer glücklich wirst!

Du willst das wirklich wissen?
Du willst diesen ultimativen Trick kennen lernen, der dich bis an das Ende deiner Tage und ohne Unterbrechung glücklich sein lässt?
Du meinst, es sei tatsächlich möglich, sofort und für immer glücklich zu sein?

Na gut, dann verrate ich dir diesen Trick zum sofortigen und immer währenden Glück:

Hör’ auf zu denken.

Wie jetzt? Das ist der Trick?

Ja.

Willst du uns auf den Arm nehmen?

Nein.

Aber wie soll das bitteschön gehen? Einfach nicht mehr denken?

Ehrlich? Es geht nicht.
Gedanken kommen, Gedanken gehen. Daran ist das Kokosnuss große Organ zwischen unseren Ohren schuld.

 

Wie man das Organ zwischen den Ohren überlistet

ABER: Jetzt kommt die Überraschung!
Es gibt eine Möglichkeit, immerhin die Qualität seiner Gedanken zu beeinflussen und damit die persönliche Glücksfrequenz in ihrer Häufigkeit und Dauer zu erhöhen.

Mein Lehrer Sogyal Rinpoche sagte immer:

 

“Meditation ist das größte Geschenk, das ihr euch machen könnt!”.

 

Er meinte damit, dass wir in der Meditation (nenne es meinetwegen Andacht oder bewusste Stille, wenn du den Begriff Mediation nicht so magst) lernen, unsere Gedanken als reine Konstrukte zu betrachten, die kommen und gehen.

Wir neigen nämlich sehr gerne dazu, unsere Gedanken als absolute Wahrheit anzunehmen.
Und das ist schlichtweg falsch.
Um erneut meinen Lehrer Rinpoche zu zitieren:

 

“Die Wolken (= Gedanken) sind nicht der Himmel (= absolute Wahrheit).

 

Wer sich also in Meditation (oder Andacht oder bewusster Stille) übt – und zwar regelmäßig- der wird sich im Laufe der Zeit immer mehr bewusst, wie sehr er selbst auf die Bewertung und damit auf die Qualität seiner Gedanken Einfluss nimmt. Beziehungsweise: wie “ernst” er seine Gedanken wirklich nehmen muss.

 

Wer wirklich die Macht über dich hat!

Probiere es einfach mal aus:

  • Suche dir einen Platz, an dem du ganz ungestört sein kannst.
  • Begib dich in eine für dich angenehme Sitzposition.
  • Lasse die Augen geöffnet und deinen Blick in die Ferne schweifen.
  • Vielleicht kannst du eine schöne Aussicht genießen.
  • Konzentriere dich auf deinen Atem.
  • Atme ein. Lasse deinen Atem bis in den Bauch fließen.
  • Spüre, wie sich deine Brust beim Einatmen hebt.
  • Atme aus.
  • Spüre, wie sich deine Brust beim Ausatmen wieder senkt.
  • Konzentriere deinen Geist auf deinen Atem.
  • Werde still.
  • Komme zu dir.
  • Atme ein.
  • Und atme aus.
  • Puh.
  • Wie schön.

Nun folgt ganz bald jener Moment der inneren Ruhe und des Friedens, wo du dich schon ganz in unmittelbarer Nähe des Tores zur Erleuchtung wähnst.

Und dann passiert’s: Plötzlich kommen sie ungefragt und rasend schnell angeflitzt. Diese vielen kleinen Gedanken-Scheißerchen:

  • Ich muss noch Brot kaufen.
  • Hab’ ich den Herd ausgemacht!?
  • Walter hat sich auch seit drei Tagen nicht gemeldet. Blödmann.
  • Ich muss noch die Steuererklärung machen.
  • Wie wohl das Wetter morgen wird?
  • Franziska hat nächste Woche Geburtstag. Ich brauche noch ein Geschenk.
  • Ich muss mal!

Tja! War wohl nix mit der Erleuchtung. Diese blöden kleinen und absurden Gedanken haben sich wieder einmal mitten auf den Weg geschmissen und man ist wieder keinen Schritt weiter gekommen. Nicht ganz.

 

Übung macht den Meister

Denn je öfter man dies übt und dadurch die Willkür der kleinen Gedanken immer besser als solche erkennt und dabei gleichzeitig merkt, wie leicht sie einen vom Wesentlichen ablenken, desto mehr wird man mit der Zeit lernen, seine Gedanken zu beherrschen und sich nicht weiter von ihnen beherrschen zu lassen.

Und genau damit wird es dann über kurz oder lang auch möglich, die persönliche Glücksfrequenz in Häufigkeit und Dauer zu erhöhen.

Die Kognitionswissenschaften wissen schon lange, dass es unsere Gedanken sind, die unsere Emotionen beeinflussen. Nicht umgekehrt, wie wir oft meinen.
Gute Gedanken erzeugen gute Gefühle, schlechte Gedanken erzeugen schlechte Gefühle. Gar keine Gedanken, ok, das hatten wir schon, tut’s nicht.

Wer sich dessen bewusst ist und der dies verinnerlicht hat und der durch Meditation (oder Achtsamkeit oder bewusste Stille) richtig gut geübt hat, seine Gedanken als ein reines Konstrukt, das kommt und wieder geht, zu “beobachten” und zu “bewerten”, der kann es irgendwann tatsächlich schaffen, innerhalb von nur zwei Sekunden glücklich zu sein. Nicht für immer. Aber immer öfter. Und immer länger.

Ich wünsche dir viel Freude auf dem Weg zur Erleuchtung und beim Gedanken-Scheißerchen erkennen! 😉

Wenn du magst, dann kannst du mir gerne unten einen Kommentar zu deinen ganz eigenen Erfahrungen damit hinterlassen.
Vielleicht magst du diesen Artikel auch teilen. Dann freue ich mich!

Alles Liebe und mit herzlichen Grüßen

 

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Warum es wichtig ist, auch mal stehen zu bleiben und inne zu halten

Liebe Uhr, könntest du bitte etwas langsamer ticken?

Nimmst du das auch so wahr?
Dass die Zeit immer schneller voran schreitet und jeder Tag, jede Woche, jeder Monat und jedes Jahr immer flotter vorüber zu gehen scheint?
Dass die Anzahl der zu bewältigenden Alltagsaufgaben irgendwie nicht mehr in das dafür zur Verfügung stehende Zeitfenster passt?
Dass es da eine Art „Missverhältnis“ zwischen Zeit und Materie zu geben scheint?

Ich glaube ja, dass dies auf ein rein physikalisches Phänomen zurück zu führen ist. Und zwar ist es so, dass der Kosmos in exponentieller Geschwindigkeit expandiert. So ist es also nur logisch, wenn diese Geschwindigkeit auch auf uns Einfluss nimmt, denn schließlich leben wir auf einem winzig kleinen Planeten in einem winzig kleinen Sonnensystem, das Teil einer winzig kleinen Galaxie in einem unendlich großen Kosmos ist.

Uff!

Höherschnellerweiter!? -> Äh!? STÖPPCHEN!

Genau deshalb ist es so wichtig, dass wir da, wo wir sind, regelmäßig inne halten!

Die letzten Jahre waren für viele von uns vom „Höher! Schneller! Weiter!“ Paradigma geprägt.

Die ganzen Zeit- und Zielmanagement-Kurse und -Ratgeber dienten lediglich dazu, immer mehr Materie in immer enger werdende Zeitfenster zu packen. Noch mehr Ziele, noch mehr To-Do’s und die letzten kleinen Leerzeiten werden mit maximal sinnlosen Aufenthalten auf irgendwelchen Social Media Kanälen zugebracht, wo man uns schlimmstenfalls schon wieder Richtung Höherschnellerweiter peitscht. Work-Life-Balance? Wo Life doch maximal Work ist? Hüa!

Raus aus der Zielfalle!

Gerade die “Zielfalle” ist etwas, das ich für sehr kontraproduktiv und damit gefährlich halte.

Wann haben wir schon mal das Gefühl, dass „genug“ wirklich GENUG ist? Schließlich gibt es ja immer noch irgendwas zu tun?

Meinen Klienten, die sich in in dieser Zielfalle befinden, empfehle ich immer folgendes (obwohl ich als Coach sehr selten Empfehlungen ausspreche, aber in diesem Falle mache ich gerne eine Ausnahme):

Halte inne! Und schau nicht immer nur Richtung Gipfel deiner vermeintlichen Zielerreichung und was du noch alles schaffen musst, bis du – irgendwann – endlich oben angekommen bist.

Halte inne! Und schau zurück und sieh’, welchen Weg du bereits gegangen bist!
Was hast du schon alles geschafft?
Welche Schwierigen und auch schönen Passagen bist du bereits gegangen, um jetzt da zu sein, wo du bist?
Wo du dir erlaubst, einfach mal eine Pause zu machen?

In der Ruhe liegt die Kraft

Das Resultat dieser kleinen „Pause“ ist jedes Mal auf’s Neue faszinierend:

Wann immer wir innehalten und auf das, was wir schon geschafft haben, zurück blicken, schöpfen wir Kraft und Zuversicht! Wie es sich für eine richtig schöne Pause gehört.

Eines meiner Lieblingstools hierfür ist meine “Done-Liste”, wo ich aufschreibe, was ich alles erledigt habe.
Auch oder vor allem die Kleinigkeiten zählen!
Warum immer nur “To-Do-Listen” schreiben? Die “Done-Liste” ist mindestens genauso wichtig!

Also: Gönne Dir (regelmäßig!) deine Pause, halte inne, schnauf’ gut durch und schau’, wo du her kommst und welchen Weg du schon gemeistert hast. Und: freu’ dich darüber und sei vielleicht sogar ein bisschen stolz auf dich!
Wer, wenn nicht DU?

Und dann gehts mit neuer alter Kraft weiter.

Ich wünsche dir ganz viel Freude dabei!

Mit sonnigen Grüßen

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Dir hat dieser Beitrag gefallen? Dann teile ihn doch gerne mit Menschen, für die er vielleicht auch von Bedeutung sein könnte. Danke! 🙂