Polsprung

Neulich entschied ich, mich aus den Social Media – insbesondere Facebook – zurück zu ziehen. Ich ließ dabei offen, ob es für eine gewisse Zeit oder gar für immer sein würde….

Ich spürte nur allzu deutlich, dass ich mich mit der Energie, die ich dort größtenteils wahr- und aufnahm, nicht mehr wohl fühlte. In dem Moment, in dem ich diese Entscheidung innerlich getroffen und die Social Media Tür vorerst zu gemacht hatte, öffneten sich plötzlich andere Tore. Tore zu Erkenntnissen, die ich in dieser Form nicht für möglich gehalten hätte.

Dies geschah ausgerechnet um dem 23. September 2017 herum, also jenem Datum, dem verschiedene Richtungen eine große Bedeutung beimaßen. Und in der Tat: In mir – so fühlt es sich an – hat sich eine Art „innerer Polsprung“ ereignet. Meine Wahrnehmung hat sich verändert, sie ist so viel klarer und deutlicher geworden. Dabei sind manche Erkenntnisse  in ihrem Kern so simpel, dass mich diese Einfachheit schon fast wieder überfordert. Aber nur fast.

So nehme ich zum Beispiel die tiefe Verzweiflung all der bedürftigen Egos wahr, die andere Denkweisen und Richtungen aus lauter Unkenntnis oder Unverständnis öffentlich diffamieren und verurteilen. Das schmerzt mich zum einen für die Diffamierten, zum anderen aber auch für die verzweifelten Egos, die die anderen verurteilen.
Ich weiß nicht, wie ich das sagen soll, aber ich kann so etwas nicht mehr – wie vorher – aus einer beobachtenden Distanz heraus betrachten, ich fühle es. Und es ist ok. Erstens, weil ich es kann und zweitens, weil dieses „Mitfühlen“ mir weitere, für mich wichtige Erkenntnisse liefert. Unter anderem die Erkenntnis, wie sehr ich selbst verurteilt habe.

Konkurrenz ist eine Illusion

Ich sehe die erbitterten Kämpfe vermeintlicher Konkurrenten, die noch nicht erkannt und verstanden haben, dass es Konkurrenz gar nicht geben kann in einem Universum unendlich vieler Möglichkeiten, sondern dass ein jeder einzigartig ist und diese Einzigartigkeit wundervoll und der gemeinsamen Entwicklung unendlich förderlich ist.

Sie denken: Oh Gott, dieser Blödmann (oder diese Blödfrau) macht ja etwas ganz Ähnliches wie ich, und der (oder die) könnte mir meine Kunden wegnehmen, und das, obwohl der (oder die) ein solcher Blödmann (oder eine solche Blödfrau) ist!
Dabei könnten wir denken: Oh, da ist noch einer, der etwas Ähnliches macht, wie ich. Ich arbeite zwar ganz anders und kann mich mit seinen (ihren) Methoden (z.B. Einhornreiten oder Bäume umarmen) überhaupt nicht identifizieren, aber sei’s drum: Dieser Mensch ist genau richtig für die Menschen, denen er jetzt helfen kann und es ist wichtig, dass jetzt alle Helfer, gleich welcher Richtung, aus ihren Verstecken kommen und mit anpacken, damit wir diesen Wandel hier gemeinsam und mit vereinten – nicht getrennten – Kräften wuppen.

Die eigene Kleinheit erkennen und annehmen

Es wäre so einfach, so zu denken und zu fühlen, oder!? Allerdings setzt dieses Denken voraus, dass wir uns zuvor mit unserer eigenen Kleinheit auseinander gesetzt haben. Wenn wir unsere eigene Kleinheit und daraus resultierende Kleinlichkeit erkannt haben und liebevoll als einen Teil von uns annehmen, können wir erst wirklich wachsen. Unter anderem, weil wir erkennen, dass auch all die anderen dieses Gefühl der Kleinheit in sich tragen und nur deswegen manchmal so kleinlich sind mit anderen. Wenn wir dies erkannt haben, kann Mitgefühl entstehen und im Mitgefühl ist jegliches Begehr für Verurteilung nicht mehr vorhanden. Weil Mitgefühl verbindet. Wie könnte ich etwas verurteilen, mit dem ich in Wahrheit verbunden bin? Dies ist der erste Schritt in die eigene Größe. Sie orientiert sich am anderen und an der Feststellung, dass ich mit dem „anderen“ zutiefst verbunden bin. Das klingt nur auf den ersten Blick paradox. 

Je mehr ich zu mir selber stehe, wie eine Mutter zu ihrem Kind steht, je mehr ich meine eigene Andersartigkeit nicht nur annehme, sondern sie als etwas Besonderes sehe, als einen wichtigen Bestandteil in einem Kollektiv unendlich vieler anderer wichtiger Bestandteile, desto mehr kann ich all das andere und Andersartige in dieser Welt mit Freude begrüßen. Weil ich weiß, dass wir uns ergänzen und das große Bild komplettieren!

Und das ist das, was ich mit „innerer Polsprung“ meine. Ich habe mich mit ein paar anderen Menschen dazu ausgetauscht und sie gefragt, wie es ihnen geht, welche intensiven inneren Wandlungen sie selbst in den letzten Wochen und Monaten erlebt haben und stelle fest: Wir werden immer mehr!

Eine neue Zeit in einer neuen Welt

Immer mehr Menschen scheinen zutiefst verstanden zu haben, dass die alte 3D-Welt, in der wir vornehmlich dafür gekämpft haben, die Bedürfnisse unseres bedürftigen Egos zu stillen, vorbei ist. Erst gestern sprach ich mit einem Mann, der im Finanzsektor tätig ist (der also mit Einhornreiten und dergleichen eher wenig am Hut hat) darüber und er meinte: „Der Sprung ist getan. Die alte Welt ist vorbei!“

Nun sind wir gefragt, die Neue Welt aktiv mit zu gestalten. Zu wissen, dass jede Erkenntnis, die wir über uns selbst gewinnen, wichtig ist. Dass wir nicht müde werden, uns selbst und unsere Überzeugung von der Welt liebevoll infrage zu stellen, bevor wir jemand anderen infrage stellen.
Zu spüren, dass wir alle miteinander verbunden sind.
Uns so oft es geht mit unserer eigenen Quelle zu verbinden, in der die Weisheit über das All-Ein seit Anbeginn aller Zeiten geschrieben steht.
Viele von uns sind weite und steinige Wege gegangen und haben die Ego basierte 3D-Welt nun endgültig hinter sich gelassen.

Ich kann das so deutlich fühlen. Wir wissen, dass die Energie, die wir aussenden, Wirkung auf andere hat und letztlich in derselben Qualität, in der wir sie ausgesandt haben, wieder zu uns zurück kommt. Wir wissen, wie wichtig es ist, achtsam zu sein mit allem, was wir aussenden. Mit jedem Wort, mit jeder Tat, mit jedem Gedanken, mit jedem Gefühl.

Play it again, Sam!

Bis zu diesem inneren Polsprung, gab es immer wieder Phasen, in denen ich ernsthaft der Überzeugung war, dass es sich um einen Schluckauf in der Matrix gehandelt haben muss, dass ich ausgerechnet zu dieser Zeit auf diesem Planeten gelandet bin. Wie lange habe ich mich als einzige Verrückte in einem Haufen Normaler gefühlt, wie sehr habe ich versucht, auch ein bisschen normal zu sein, wie lange dachte ich, ich bin allein auf weiter Flur? Und heute treffe ich immer mehr Menschen, denen es genauso ging. Genau SO! 

Seit diesem Polsprung denke ich nur noch: Wow! Was für ein tolles, reiches, schönes Leben! Alles ist möglich! Und ich würde immer, immer wieder kommen! 

Wenn du diesen Beitrag bis hierhin gelesen hast, ist es recht wahrscheinlich, dass du auch schon in der Neuen Zeit angekommen bist. Ich schrieb es oben schon einmal: Wir werden immer mehr! Wir sind die, auf die wir so lange gewartet haben. Wir sind hier! Ist das nicht wundervoll!? Und damit wir einander weiter erkennen, bin ich in die Social Media Welt zurück gekehrt. Der Zweck heiligt die Mittel und das Mittel selbst ist auch nur eine menschliche Kreation, die wir mit der Energie der Neuen Zeit entsprechend gestalten können.

Ich freue mich so sehr auf und über UNS und auf alles, was wir an Schönem gemeinsam kreieren werden!


Alles Liebe


Melanie

 

PS: Wenn du aktuell an dem Punkt in deinem Leben bist, wo du herausfinden willst, welches dein Beitrag sein kann, um die Neue Zeit mit zu gestalten, dann melde dich gerne bei mir. Schreibe mir eine Email an fuerdich@melanie-kaltenbach.de. Unter Angebot findest du weitere Informationen zu meiner Vorgehensweise.

PPS: Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, freue ich mich über deinen Kommentar. Wenn du jemanden kennst, für den er hilfreich sein könnte, freue ich mich, wenn du ihn an die Person weiter leitest. Vielen Dank!

PPPS: Auf meinem Instagram-Account findest du vor allem schöne Bilder von La Gomera. Auf meinem youtube-Kanal sende ich auch ab und an.

 

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