Essenziell: Quantensprung der Seele

Ich weiß nicht, wie es dir gerade geht, aber für mich waren die letzten Wochen und insbesondere die letzten Tage sehr, sehr seltsam….

Dabei kann ich gar nicht mehr sagen, wann genau es angefangen hat. Ich erinnere mich an einen Freitag Nachmittag vor einigen Wochen, als ich von jetzt auf gleich eine plötzliche Traurigkeit bemerkte, die interessanter Weise auch mit dem Gefühl von Wut und Aggression einher ging. Ich bin in der glücklichen Lage, um ein paar wenige, sehr nahe Lieblingsmenschen in meinem Leben zu wissen, mit denen ich solche tief gehenden Zustände offen ansprechen kann, was ich in diesem Fall auch tat. Und siehe da: Meinen nahen Lieblingsmenschen erging es genauso. Auf der einen Seite eine plötzliche, faktisch nicht zu erklärende tiefe Traurigkeit und auf der anderen Seite Wut. Wut vor allem in Bezug auf alles, von was wir uns in unserem bisherigen Leben haben manipulieren und in unserer Lebenskraft haben einschränken und unterdrücken lassen. Autoritäten, Konzepte, Systeme, Meinungen, Regeln und Normen.

Obwohl ich seit über zwanzig Jahren bewusst und intensiv an meiner Selbstentwicklung arbeite, war mir nie zuvor derart deutlich, wie sehr ich mich tatsächlich immer noch habe manipulieren lassen. Vor allem von Menschen, die ich als kompetenter und fähiger als mich selbst beurteilt habe. Dies war nur möglich, weil ich mir meines eigenen Selbstwertes noch nicht voll und ganz bewusst war. Und genau diese Erkenntnis hat mich zutiefst geschmerzt und gleichzeitig wütend gemacht.

Das ist gut! Sehr gut sogar! Denn aus diesem Schmerz und dieser Wut heraus, die nichts anderes als gebundene Energie ist, darf und wird nun etwas Neues entstehen.

 

Presswehen

Es ist wie bei der Geburt eines Kindes: Die gebärende Mutter wird in immer stärkeren und immer schmerzhafter werdenden Wehenschüben auf die Geburt ihres Kindes vorbereitet. Es gibt keine Geburt ohne Schmerz und ohne die vielleicht radikalste Form von Loslassen. Geburt und Tod sind so nah beieinander wie Tag und Nacht. Im Übergang.

Und genauso fühlte es sich in den letzten Wochen und Tagen für mich an: Wie ein Übergang, wie ein Sterben und wie eine Neugeburt.

Etwas Altes ist in mir gestorben und eine neue Feinstofflichkeit ist geboren worden. Ich war schon immer extrem empfindlich in Bezug auf Sinneswahrnehmungen. Wenn ich früher im Bus in der ersten Reihe direkt hinter dem Fahrer saß und in der letzten Reihe jemand mit einem Bonbonpapier raschelte, hat mich das körperlich geschmerzt. Ich war nicht imstande, mich gegen Geräusche abzugrenzen. Mit Gerüchen und mit der Energie von Menschen war es genauso, weswegen ich sehr viel Zeit nur mit mir alleine verbringen musste und auch verbrachte.  Für Menschen wie mich gibt es mittlerweile eine Beschreibung: High Sensitive Person. Ich lehne eine solche Klassifizierung bewusst ab, denn Beschreibungen sind nichts anderes als Schubladen, die uns in unserer Gänze nur wieder neu etikettieren und einschränken. Ich bin Melanie, griechisch: Die Dunkle. Das reicht.

Alles ist Energie, alles ist Frequenz

Die neue Feinstofflichkeit, die ich seit ein paar Tagen wahrnehme, bezieht sich vor allem auf Worte, Sprache im Allgemeinen, Nachrichten und persönliche Meinungen, die gerne und oft als absolute und unumstößliche Wahrheiten deklariert werden. Nicht nur politisch, das kennt man ja. Sondern zunehmend auch ganz persönlich. 

Ich bemerke, wie sehr diese „Fremdenergien“ mich nach wie vor beeinflussen, in mich einströmen und meinen eigenen, reinen Fluss durchmischen und je nachdem auch eintrüben. Das war sicherlich schon immer so. Nur: ich habe das noch nie so deutlich wahrgenommen wie in den letzten Wochen und Tagen!

Wenn ich einen Menschen wahrnehme, dann nehme ich sehr viel mehr wahr, als andere. Ich sehe oft sein gesamtes Wesen, ich sehe seinen Seelenschmerz und die Umstände, die diesen Schmerz verursacht haben. Manchmal kann ich auch seinen körperlichen Schmerz wahrnehmen. Aber ich sehe ihn auch so, wie er wirklich ist, in seiner Gänze und Schönheit, ohne das, was ihn daran hindert, ganz und gar er selbst zu sein. Ich sehe den göttlichen Funken in ihm. Das ist eine Gabe, mit der ich auf diese Welt gekommen bin. Ich habe das nicht von irgendwem gelernt, weil ich es lernen wollte. Ich wage zu bezweifeln, dass man so etwas überhaupt lernen kann.

In den letzten Wochen und Tagen wird mir zunehmend bewusst, von welche Energien und von welchen Menschen ich mein „Feld“ nicht mehr beeinflussen  lassen will. „Alles ist eins“ und „alles ist miteinander verbunden“ hin oder her. Meine zukünftige Konzentration wird dahin gehen, mich vor einer bestimmten Qualität von Energie zu schützen, um meinen eigenen inneren Fluss nicht weiter „beeinflussen“ und eintrüben zu lassen.  Und mich gleichzeitig meinem eigenen inneren Fluss verstärkt zu widmen. Beides geht miteinander einher.

 

Wie im Innen, so im Außen. 

Es geht mir nicht um Egoismus. Im Gegenteil! Wenn diese Welt wieder zu jenem paradiesischen Ort werden soll, den Gott einst für uns geschaffen hat, dann müssen auch wir wieder – jeder Einzelne von uns – zu unserem eigenen kleinen Paradies werden. Das hat vor allem mit Selbstwertschätzung und Selbstfürsorge zu tun! Beides wird niemand für uns übernehmen, dafür sind wir ganz allein verantwortlich und ich spüre, dass wir alle gefordert sind, uns jetzt vornehmlich dieser Selbstwertschätzung und Selbstfürsorge maximal zu widmen.

Wie geht das? Selbstfürsorge und Selbstwertschätzung?

Ein paar kleine Hinweise habe ich schon für dich. Probiere gerne das ein oder andere aus, sei aber – ganz im Sinne der Selbstfürsorge – liebevoll mit dir und überfordere dich nicht erneut, ja?

  • Sei grundsätzlich achtsam mit dem, was von außen in dich einfließt
  • Achte auf deinen Social-Media-Konsum. Wie viel konsumierst du? Von welcher Qualität ist das, was du konsumierst?
  • Achte auf deine emotionalen Reaktionen, die von bestimmten „Nachrichten“ oder „Meinungen“, die du konsumierst, erzeugt werden
  • Achte auf deine wirklichen Bedürfnisse: Ruhe, Nahrung, Menschen, Natur – was willst und brauchst du gerade wirklich?
  • Mit wem willst du sein? Wer tut dir gut? Wer tut dir nicht gut? Wer beeinflusst dich in welcher Art und Weise? Wie fühlst du dich nach bestimmten Begegnungen?
  • Achte auf deinen Konsum: Was brauchst du wirklich? Was hat dich in welcher Weise „beeinflusst“, dass du meinst, dies und jenes zu brauchen, um dich besser, glücklicher, erfüllter zu fühlen? Das bezieht sich nicht nur auf materielle Güter, sondern auch um das Übermaß an Selbstoptimierungsangeboten!

Ich möchte dich warnen: Sobald du beginnst, dir die obigen Fragen intensiv und kontinuierlich zu stellen, wirst du feinstofflicher werden und vielleicht den starken Wunsch nach Rückzug verspüren. Du wirst mehr in Kontakt mit dir selbst sein wollen und auch kommen, und damit auch mit Gefühlen, die du vielleicht erst mal als unangenehm empfindest.

Was tun, wenn sich alle Konzepte auflösen?

Es ist auch möglich, dass viele deiner bisherigen Konzepte wie Kartenhäuser ineinander fallen und du dich ohne die bisherigen Konzepte davon, wie du und die Welt zu sein hat, erst einmal desorientiert fühlst.

Das gehört dazu. Das ist das, was ich meinte, als ich weiter oben schrieb, dass das Alte stirbt, weil etwas Neues geboren wird.

Aber: Wenn du bis hierhin gelesen hast, dann deswegen, weil du mit meiner Frequenz, aus der heraus ich diesen Beitrag schreibe, in irgendeiner Form in Resonanz gehst. In diesem Fall gehe ich davon aus, dass auch du dich seit vielen Jahren auf genau diese Zeitqualität, in der wir uns gerade befinden, vorbereitet hast.

Ja, es fühlt sich neu und im Ansatz befremdlich an. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass genau diese neue Konzeptlosigkeit die Grundlage dafür ist, in unsere wahre Essenz zu kommen. In die Essenz dessen, was wir wirklich sind. 

Dies ist der Quantensprung der Seele. Einer meiner selbst kreierten Lieblingssprüche lautet:

„Gott liebt dich so, wie er dich gedacht hat.“

Vielleicht erleben wir genau deshalb gerade diese Neugeburt. Damit wir endlich so werden und sind, wie Gott uns gedacht hat. Ganz und gar. 

Wenn du mit meinen Zeilen und mit mir in Resonanz gehst und dir Unterstützung und Begleitung auf deinem Weg in deine Essenz wünschst, dann melde ich gerne bei mir! 

Alles, alles Liebe für dich in diesen besonderen und so wertvollen Zeiten!

 

unterschrift-melanie_thin

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2 Comments

  1. Wer von uns hat da beim wem abgeschrieben? Mir ging es ganz genauso. Drei Tage ging eigentlich bei mir gar nichts mehr. Seit dem versuche ich mich „im neuen Leben“ zurecht zu finden. Es ist wunderschön, ein bischen unheimlich und viel mehr ich selbst. Gerade habe ich drei Wochen Urlaub, Zeit der Ruhe und Zeit zum Ordnen der Gedanken und Projekte und Zeit zu tun, was gerade dran ist. Wir haben eine große Vision und jetzt hat sie begonnen, Wirklichkeit zu werden. Die drei Tage waren der Abschluss für das, was bisher zu tun war und der Beginn dessen, was jetzt dran ist. Das fühlt sich an wie Weihnachten. Endlich geschieht, was man lange erseht hat. Wir werden ein ganz anderes Weihnachtes in diesem Jahr feiern – ganz in der Nähe von „Bethlehems Stall“. (https://vulkan-verlag-cws.spreadmind.de/)

    • Vielen Dank für deine Rückmeldung, Winfried! Es ist so wertvoll zu wissen, dass es anderen ähnlich geht…. Danke! Dir und Euch eine gute Reise, eine wunderschöne Zeit und bis ganz gang bald! Herzliche Grüße – Melanie

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