Feel free! That’s what you are meant to be!

Ich komm’ gleich zum Punkt:

Wenn du frei sein willst, also wirklich frei, dann musst du dich für die Wahrheit entscheiden.
DEINE Wahrheit.
Freiheit ist nicht das Gegenteil davon, im Gefängnis einzusitzen.
Wirkliche Freiheit gibt es nur an einem einzigen Ort auf dieser Welt und der ist in deinem Herzen!
Das ist sehr viel weniger schwülstig, als es sich zunächst anhört.
Im Gegenteil. Ich glaube, dass wir Menschlein ganz viel sehr wirres und komisches Zeug veranstalten, um genau dahin zu gelangen: zu unserem eigenen Herzen.
Dabei ist der Weg dorthin an und für sich relativ einfach, braucht aber Entscheidungswille und die Bereitschaft, die entsprechenden Konsequenzen aus den Entscheidungen zu ziehen.

 

Nachfolgend ein paar Hinweise, was du auf dem Weg zur Freiheit bedenken musst und was dich letztlich erwartet:

 

Sorge für ein Minimum an maximaler Störungsfreiheit!

Um zu deinem Herzen zu gelangen, musst du natürlich erst mal wieder dein Herz – beziehungsweise dich selbst – überhaupt spüren können. Wie willst du sonst wissen, in welche Richtung es geht?
Du musst wieder in Kontakt kommen mit deiner inneren Stimme oder deinem „höheren Selbst“, wie es manche nennen.
Dafür wiederum musst du im Außen für entsprechende Störungsfreiheit sorgen.
Deine innere Stimme spricht zwar für gewöhnlich sehr deutlich, aber auch sehr sehr leise.

Störungsfreiheit heißt indes nicht nur, frei von Lärm.
Es bedeutet auch, dich von visuellen, mentalen und damit emotionalen Reizen und Einflüssen möglichst frei zu machen.
Klar, mit Job und Familie ist das nicht ganz so einfach zu bewerkstelligen. Aber wann immer du so etwas wie „Freizeit“ hast, sorge dafür, dass du regelmäßige Momente der Stille und Störungsfreiheit hast.
Täglich zwei bis fünf Minuten ist schon ein guter Anfang. Echt. Du musst nicht davon träumen, irgendwann zwei Monate lang in einem Zen-Kloster zu verbringen, um endlich deine innere Stimme wieder deutlich hören zu können.
Im Gegenteil: Der Traum vom Zen-Kloster hält dich nur weiter davon ab, dir deine täglichen zwei bis fünf Minütchen zu gönnen.

Fang ganz klein an, dann wird es irgendwann von ganz alleine groß.

 

Der Weg zur Freiheit ist von ein paar essentiellen Fragen gesäumt

Und wenn es dann endlich soweit ist, dass du deine innere Stimme wieder hören kannst, dann kannst du dir auch die wirklich wichtigen Fragen auf dem Weg in die Freiheit stellen:

 

Bist du glücklich so, wie du lebst?
Lebst du nach deinen EIGENEN Prinzipien?
Oder bist du vielleicht einer fixen Idee von radikaler Selbstverwirklichung auferlegen, der du wie der Esel hinter der Möhre hinterher hechtest? Stichwort: Zen-Kloster. Also nichts gegen Zen-Klöster, ich will auch unbedingt mal irgendwann in ein Kloster. Nicht Zen, aber mal eine Woche lang auf Schweige-Exerzitien, das ist schon lange ein Traum von mir. Ich weiß aber mittlerweile auch, dass das Ergebnis, welches ich mir von einer solchen Woche verspreche, auch mithilfe der zwei bis fünf Minütchen täglich möglich ist. Doof, ne!?
Zurück zur radikalen Selbstverwirklichungsidee: Überlege gut! In Zeiten wie diesen sind die Angebote, das Alte zu verlassen und andere, neue Wege einzuschlagen, groß, unüberschaubar und teilweise auch gefährlich. Denn es gibt nicht wenige auf dem Markt der Selbstverwirklichungs-Meister, die sich als Guru aufspielen und dich ganz subtil in Abhängigkeit von ihnen halten. Weil sie dir immer wieder suggerieren, dass du ja noch nicht so perfekt bist, wie du sein könntest.
Dabei bist du der einzige Mensch im gesamten Universum, der überhaupt imstande ist zu sagen, wann du gut genug bist.
Frag’ deine innere Stimme. Sie weiß es.

 

Hast du dir die Gaben, mit denen du auf diese Welt kamst, zur Aufgabe gemacht?
Es geht gerade ganz schön rund im Karton. Kaum einer in meiner Altersklasse, der sein bisheriges berufliches Dasein nicht kritisch überdenken würde. Ich selbst hatte ja das große Glück, im Alter von 30 Jahren vom Schicksal einen ordentlichen Hintertritt bekommen zu haben. Burnout. Mit 30. Auweia. Und Gott sei Dank! Heute kann ich das so sehen.
Wäre ich damals nicht vollends abgek…. äh, sorry, zusammen gebrochen, hätte ich die Kurve in dieser Form wohl nicht bekommen.
Insofern: War im Nachhinein ok, hätte aber auch anders verlaufen können. Nämlich dann, wenn ich meiner inneren Stimme zugehört und ihr gefolgt wäre. Die hatte nämlich bereits vier Jahre VOR meinem Zusammenbruch angefangen, mir deutliche Hinweise darauf zu geben, dass ich eigentlich etwas ganz anderes machen will. Wer nicht hören will, muss fühlen. Das hab’ ich. Und viele andere auch.
Was mir damals gefehlt hat, um “freiwillig” die Entscheidung zu treffen, in MEINE Richtung zu gehen, war einerseits mangelnder Mut und andererseits mangelnde Bereitschaft, meine Komfortzone zu verlassen. Bis meine Komfortzone dann mich verlassen hat und der Mut der Verzweiflung gefragt war.
Wie gesagt: War im Nachhinein ok, hätte aber auch anders verlaufen können. Nämlich dann, wenn ich meiner inneren Stimme zugehört und ihr gefolgt wäre. Ich wiederhole mich schon wieder, ich weiß. Aber steter Tropfen….du weißt schon.

 

Mit wem fühlst du dich wirklich wohl?
Wer von den Menschen in deinem frei gewählten Umfeld ist wirklich ehrlich mit dir? Aus Liebe ehrlich.
Und mit wem bist du wirklich ehrlich? Aus Liebe ehrlich.
Wer inspiriert dich? Mit wem fühlst du dich wirklich frei, weil du in der Gegenwart dieses Menschen ganz und gar DU sein kannst?
Gibt es vielleicht jemanden, der ganz subtil versucht, dich zu manipulieren? Vielleicht denkst du (weil die Gurus es so sagen), dass du mit diesem Menschen ja noch viel über dich selbst lernen und in deiner Persönlichkeit wachsen kannst. Weil er dir „die Knöpfe drückt“.

Diesen Aspekt kann du genau dann als verstanden für dich verbuchen, wenn dir überhaupt auffällt, dass dieser Mensch dich subtil manipuliert. Dann nämlich kannst du die zwangsläufige Konsequenz daraus ziehen und diesen Menschen aus deinem Leben verabschieden. Ob das wirklich gut für dich ist und ob du das darfst?
Frag’ deine innere Stimme. Sie weiß es.

Auf der anderen Seite bist du natürlich ebenso gefragt, dich selbst zu hinterfragen, wen DU für welche deiner Zwecke subtil manipulierst.
Unangenehm, nicht wahr? Aber wenn du wirklich frei werden willst, dann gehört auch das dazu.
Denn wenn du frei bist, wirst du niemanden mehr brauchen, den du manipulieren musst.
Weil du selbst dir jeden Lebenszweck erfüllst.
Weil du dich selbst liebst, und zwar genug.

 

Love is a fucking tricky thing!

Das ist nämlich der kleine und alles entscheidende Trick bei der Liebe: Sie kommt niemals von außen zu uns, sondern entspringt immer aus uns selbst. Echt. Du kannst dich nicht geliebt fühlen, wenn du in dir selbst nicht per se Liebe hast.
Du weißt das. Frag’ deine innere Stimme.

Und keine Sorge! Ein liebender Mensch zu sein heißt nicht, dass du jeden Deppen in deiner Umwelt tolerieren oder gar lieb haben musst.
Wenn du wirklich ein liebender Mensch sein willst, dann fängst du mit der Liebe zu allererst bei DIR SELBST an!
Wenn deine Selbstliebste so richtig groß ist, dann wirst du vielleicht irgendwann, eines fernen Tages, sogar in der Lage sein, die Deppen lieb zu haben. Und wenn es soweit ist, wirst du sicher ganz bald auch über Wasser laufen können.
Aber bis dahin hast du genug mit deiner Selbstliebe zu tun.

Sie ist letztlich der Boden, die Luft und das Licht in dem Land der Freiheit, nach dem du dich so sehnst.
Wenn du dich selbst liebst, bist du frei von anderen und fühlst dich trotzdem geliebt.
Dann bist du frei davon, andere zu manipulieren und selbst manipuliert zu werden.
Dann muss dir niemand mehr beweisen, dass du liebenswert bist.
Dann wirst du aus dir selbst heraus lieben und  Liebe von außen erst wirklich empfangen können.
Dann brauchst du auch keinen Guru mehr, der dir sagt, dass er es besser weiß als du.

Weil du es selber weißt.
Weil du deine innere Stimme wieder hörst.

Unsere innere Stimme sagt uns übrigens selten etwas Neues. Daran erkennst du sie.
Das, was sie dir sagt, wird dir sehr bekannt vorkommen.
Weil du es schon immer gewusst hast.
Tief in deinem Herzen.

Feel free! That’s what you are meant to be!

Von Herzen

unterschrift-melanie_thin_small

Posted in Allgemein.

4 Comments

  1. Auch ich strebe nach Freiheit, aber in den Momenten, wo ich sie am meisten erlange, strebe ich immer wieder nach mehr Struktur und Abläufen.

    Kann Freiheit auch bedeuten, die Freiheit zu haben, sich einem vorgegeben Tagesablauf unterzuordnen, um mehr Struktur im Leben zu haben?

    • Liebe Jana! Ich habe deinen Kommentar erst jetzt gefunden, er war im Spam-Ordner gelandet. Sorry!
      Zu deiner Frage: Ich denke, dass Freiheit bedeutet oder dann in einem selbst entsteht, wenn wir uns der Tatsache bewusst sind, dass WIR es sind, die die Entscheidungen für unser Leben treffen. Eine bewusste Entscheidung für Struktur hat dann auf jeden Fall etwas mit Freiheit zu tun. Eine unbewusste Entscheidung für Strukturlosigkeit hingegen nicht. Viele liebe Grüße – Melanie 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.