Das große Glück im Kleinen finden

von | Mrz 25, 2020 | Allgemein | 0 Kommentare

#corona #ausgangssperre #tag4

Gestern bin ich um 23 Uhr ins Bett, was sehr spät ist für meine normalen Verhältnisse. Aber was ist grad schon normal? Um vier Uhr heute früh wurde ich von alleine wach und war topfit. Ich überlegte, welchen Wochentag wir haben. Es fiel mir nicht ein. Dann dachte ich: „Ist doch grad eh egal!“ und bekam meinen ersten Lachanfall des Tages!

Es folgten noch mehrere, und ich möchte an dieser Stelle noch einmal sagen: Ich liebe den Humor, der in diesen Zeiten bei den Menschen frei wird! Da sind so urkomische Sachen dabei! Danke, an alle, die mich und andere gerade zum Lachen bringen!!

Als mir dann doch einfiel, dass heute Mittwoch ist, wusste ich: Ich habe heute tatsächlich einen Termin. Ein Gespräch mit einem Klienten, den ich schon lange begleite. Ich glaube, das war das epischste und heiligste Gespräch, das wir je miteinander geführt haben. Weil wir beide wissen, dass jetzt die Zeit gekommen ist, in der unsere Vision von einer neuen, schönen Welt tatsächlich Wirklichkeit werden kann.

 

Alles Überflüssige schafft sich ab

Die Kinder haben von der Schule Hausaufgaben geschickt bekommen, die sie am Computer erledigen können. Meine Kinder haben noch NIE so gerne und unspektakulär Hausaufgaben gemacht! #dankecorona  Als ich sie so da sitzen sah und ihnen hier und da bei der Technik half (sie sind erst 9), da dachte ich: Das alte Schulsystem schafft sich womöglich gerade selbst ab….

Wie so vieles, das überflüssig war und ist, sich gerade selbst abschafft. Sämtliche Läden für Luxusgüter sind geschlossen. Alle Kreuzfahrtimperien haben den Betrieb eingestellt. Bei den Ämtern sind nur noch die allerwichtigsten Posten spärlich besetzt. Alles, was per Homeoffice erledigt werden kann, wird plötzlich per Homeoffice erledigt. Geht doch!

Wie viel Wohnfläche dadurch zukünftig frei wird? Wie viele Neubauten, mit denen man der Erde ihren natürlichen Lebensraum nimmt, werden zukünftig überflüssig?

Wie wenig man auf einmal reisen muss, wenn es plötzlich nicht mehr geht? Ich wollte eigentlich vor Ostern eine Woche nach Barcelona. Ganz allein. Als klar war, dass wir vielleicht ein Problem haben würden wegen Corona, verlagerte ich meine Reiseidee nach Fuerteventura, weil ich das Archipel auf keinen Fall verlassen wollte. Nun bleibe ich zuhause. Alleine mit meinen drei Kanarienvögelchen.

Heute Abend ging ich wieder in die Plantage hinter unserem Haus zum meditieren. Auf dem Weg dachte ich an die, deren Glück im Besitz einer teuren Rolex liegt. Was haben sie jetzt davon? Wo diese Uhr keiner sieht? Oder die ganzen dicken Autos? Bei uns ist jetzt niemand unterwegs, der sowas bewundern könnte. Es interessiert derzeit eh keinen. Wie so vieles, das auf einmal niemanden mehr interessiert.

 

Die Verlagerung der Werte

Unsere Werte haben sich schon jetzt verlagert. Und werden es weiter tun. Gestern sagte ich zu meiner Mutter: „Das ist grad der sanfte Tritt vom Universum in den Hintern der Menschheit. Weil wir einfach nicht hören wollten. Weil wir einfach weiter gemacht haben. Wider besseren Wissens Und zur Strafe haben wir Menschenkinder jetzt alle Stubenarrest!“ Wir haben beide herzhaft gelacht!

Als ich in den Plantagen stand, habe ich mir einen kleinen Mangobaum ausgesucht zum Umarmen. Und mein Stirnchakra an den Stamm gehalten. Und den Duft der Orangenblüten in mich aufgesogen. So viel Schönheit, so viel Luxus ist im kleinsten Umkreis, im ganz Natürlichen, zu finden. Das, was einfach immer da ist. Vielleicht ist das Glück ohnehin nur da zu finden? Und wir dürfen das jetzt wieder erkennen?

 

Das große Geschenk

Im Kontakt mit dem Baum kam mir der Gedanke: Für die Natur passiert überhaupt nichts Schlimmes. Im Gegenteil. Sie kann sich erholen. Und den Tieren geht es auch wie immer. Nur ihr Menschen, ihr dreht alle am Rad und habt Angst.

Ja, auch ich habe immer mal wieder Angst in diesen Tagen. Vielleicht interpretiere ich aber auch nur diese super dichte Energie, die derzeit im Äther ist, als Angst. Vielleicht ist es ganz was anderes. Vielleicht ist es wirklich das Erwachen der Erde. Ihre Freude. Über diese einzigartige Chance, die diese Krise uns als Menschheit gerade bietet.

Wenn wir das Geschenk erkennen, das in dieser Krise liegt.
Das Geschenk im ganz Kleinen.
Da, wo alles anfängt….

 

Melanie Kaltenbach

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