Das X klopft wieder an….

Seit ein paar Wochen, vielleicht auch schon länger, klopft es wieder an. Das X-Thema. Die Hochfrequenz. Um es gleich zu Beginn klar zu stellen: Es geht mir nicht um eine Schubladisierung oder eine Etikettierung. Im Gegenteil. Es geht mir ausschließlich darum, ein Bewusstsein zu schaffen für eine Spezies Mensch, die gar nicht so selten ist und die, wie ich finde, ein mega Potenzial hat, das aber noch vollkommen unbeachtet ist.

Im Sommer 2017 landete das Thema plötzlich bei mir, nicht wie aus heiterem Himmel, sondern tatsächlich aus heiterem Himmel, morgens beim Aufwachen, obwohl es da noch dunkel war. Ich setzte mich an meinen Schreibtisch und malte ein großes X auf einen Zettel, und an den einen Balken vom X noch einen kleinen Strich. Und dann stand das Wort auch schon fest: X-Frequencer. Hochfrequente Menschen.

Es war mir schon so lange auf den Keks gegangen, dass ich bei Menschen, die sich selbst als hochsensibel bezeichneten, so viel Jammerei wahrnahm. Sie sahen die Hochsensibilität als Stigma, dem sie als Opfer hilflos ausgeliefert waren.

Vom Stigma zum Charisma

Ich hingegen war und bin der Meinung, dass Hochsensibilität eine außerordentliche Begabung ist und dass es jetzt, in diesen Zeiten, in denen alles möglich ist, darum geht, den Sinn in dieser Begabung zu finden und zur Wirksamkeit zu bringen. Und dann taten sich auf einmal so viele Felder auf, für die diese Begabung von Relevanz war und ich war wild entschlossen, dem Thema Hochsensibilität das Stigma zu nehmen, und es in Charisma zu verwandeln, und nannte es deswegen “X-Frequency” – Hochfrequenz.

Noch im selben Sommer 2017 gründete ich eine geschlossene Facebook-Gruppe, mit ein paar wenigen Mitgliedern. In der Gruppe passierte nicht wirklich viel. Dann begegnete ich Ende 2017 Mark Oswald, dem Storyteller-Zauberer. Wir telefonierten ein paar Mal und sprachen auch über die X-Frequencer und was das Thema für mich bedeutet.

Endlich Gleichgesinnte!

Und dann schrieb der liebe Mark einen feurig glühenden Text über meine XF-Mission und bei mir trudelten die Nachrichten ein wie Bonbons beim Rosenmontagszug und von jetzt auf gleich füllte sich meine Facebook-Gruppe auf über 200 Mitglieder. Es ging wirklich ab und so viele waren einfach nur dankbar und glücklich, endlich einen Raum mit Gleichgesinnten gefunden zu haben, sich endlich nicht mehr allein zu fühlen mit all ihren komischen Marotten und außergewöhnlichen Begabungen, für die es in dieser Welt noch kein wirkliches Verständnis gibt, wofür ich ja aber sorgen wollte.

Mimimi?

Irgendwann kippte bei mir und in der Gruppe die Stimmung. Ohne, dass ich es greifen oder begründen konnte. Heute meine ich zu wissen, dass es daran lag, dass letztlich doch wieder viel zu viel gejammert wurde über die ach-so-schwere Bürde der Hochsensibilität. Genau das war es ja, was ich eben NICHT wollte! Ich wollte Tschakka, kein Mimimi! Also schloss ich die Gruppe vor ein paar Monaten wieder.

Seit ein paar Wochen klopft es wieder an. Das X-Thema. Zuerst ganz leise. So, dass ich noch so tun konnte, als würde ich es gar nicht hören, haha! Aber jetzt wird es doch immer lauter. Vielleicht, weil sowohl die Zeit als auch ich selbst jetzt reifer sind.

X-Kinder & X-Employer

Den größten Bedarf für die Schaffung eines Bewusstseins für das Thema “Hochfrequenz” sehe ich derzeit in den Unternehmen und bei unseren Kindern, die so ganz anders sind, als wir es früher waren. Die nicht mehr bereit sind, sich krank machenden Systemen willenlos zu unterwerfen, die einfach streiken und denen irgendwelche Androhungen von Sanktionen am Arsch vorbei gehen. Da haben wir – als Elterngeneration – offenbar richtig gute Arbeit geleistet, indem wir so viel in uns geheilt und erlöst haben, dass unsere Kinder so viel freier sind, als wir es vielleicht jemals sein werden. Und jetzt sind wir gefordert, unseren Kindern eine Wachstums- und Lernumgebung zu ermöglichen, die das außergewöhnliche Potenzial unserer Kinder fördert, anstatt es zu untergraben oder gar zu töten.

Den Bedarf bei den Unternehmen sehe ich deswegen, weil wir in sehr naher Zukunft maximal robotisierte und automatisierte Arbeitswelten haben werden. Die wenigen Menschen, die noch als Menschen in den Unternehmen verbleiben, werden ausnahmslos Blitzbirnen mit außergewöhnlichem Potenzial sein. Und diese Blitzbirnen mit ihrem außergewöhnlichen Potenzial werden ebenso außergewöhnliche Ansprüche an ihre Arbeitsbedingungen stellen. Da ist es gut, als Unternehmen darauf eingestellt zu sein, wenn man überleben will.

Seit ich das X-Thema wieder herein gelassen habe, packt es fleißig sein Täschchen vor mir aus. Ein Themenpaket nach dem anderen landet vor mir auf dem Tisch. Mal schauen, was wir damit machen werden.

Darüber zu schreiben, ist schon mal ein guter Anfang, finde ich.

Mit freundlichen Grüßen und in alter X-ie-Tradition:

Let’s create & be go(O)d vibes!

Melanie Kaltenbach

Posted in Allgemein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.