Melanie goes EDITION F

Kennst du das?
Du wachst morgens auf und das erste, das vor deinem geistigen Auge erscheint, ist deine To-Do-Liste!?
Scotty oder wer auch immer hat dich, noch bevor du überhaupt wirklich “da” bist, mal eben in’s Büro gebeamt, wo dich ein Wust von Aufgaben erwartet.
Dein Körper hat dein kuscheliges, warmes Bett noch gar nicht verlassen, und du bist geistig schon aus der Puste!
Kennst du?

Hey, das muss nicht sein!
Es gibt nämlich einen sehr einfachen und äußerst wirkungsvollen Trick, diesem Morgenstress ein Schnippchen zu schlagen.

Du willst wissen, wie?

Hier geht’s zu meinem Artikel bei EDITION F

Dieser Trick ist übrigens einer von insgesamt 10, die ich in meinem kostenlosen Ebook beschrieben habe.
Das Ebook bekommst du automatisch, wenn du dich für meinen Newsletter einträgst.

Ich wünsche dir viel Freude bei der Umsetzung und fortan ganz viele wunderschöne, stressbefreite Morgenminuten!

 

Love

 

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Wotan. Oder: Der Tag, an dem mir Gott begegnete

Dies ist die privateste Geschichte, die ich jemals veröffentlicht habe. Alles hat seine Zeit. Jetzt ist jetzt:
Im Nachhinein mutet es mehr als lächerlich an und es ist mir beinahe peinlich, die Vorgeschichte zu erzählen, aber sie gehört nun einmal unabdingbar dazu:

Mein damaliger Freund und ich hatten einen Hund. Einen Hund zu haben, war seit Kindheit an der Traum meines Freundes. Irgendwann beschloss er, dass er gerne noch einen zweiten Hund hätte. Ich war zwar dagegen, zur damaligen Zeit aber aufgrund verschiedener Umstände nicht in der Lage, meinem Unmut gegenüber einem zweiten Hund deutlich Ausdruck zu verleihen. Also kam noch ein zweiter Hund dazu. Ein kleiner Welpe namens Wotan.

Da war er nun. Und ich fiel in ein tiefes, dunkles Loch. Eine ganze Woche lang heulte ich den ganzen Tag und aß kaum etwas. Mein Freund verstand die Welt nicht mehr. Ich auch nicht. Erst einige Zeit später wurde mir bewusst, dass dieser zweite Hund mein eigenes kindliches Geschwistertrauma getriggert hatte. Aber dies ist ein anderes Thema. Jedenfalls war ich todunglücklich mit der Situation des zweiten Hundes in unserem Haus.

Alles, was mir in meiner Verzweiflung einfiel war, Gott um Hilfe zu bitten. Ich sprach also mit Gott und schlug ihm einen Deal vor, damit der zweite Hund so schnell wie möglich wieder zu seinem Erstbesitzer zurück käme. Im Gegenzug zu Gottes Hilfe wollte ich ein Gelübde ablegen. Zwei Monate lang wollte ich jeden Tag einen heiligen Ort aufsuchen und dort eine Kerze anzünden. Zwei Monate, jeden Tag – das ist viel, wenn man auch noch einen vollen Alltag hat!
Nachdem ich Gott also meinen Vorschlag unterbreitet hatte, fing dieser lauthals an zu lachen und sagte: „Melanie, mit mir kannst du nicht handeln. Wenn du ein Gelübde ablegst, dann machst du das deshalb, um DIR der Dringlichkeit der Erfüllung deines Wunsches bewusst zu werden.“

Wie bitte!? Ich meine, das hat er wirklich so gesagt und wer bis gerade noch dachte, meine Gespräche mit Gott entsprängen meiner Fantasie, dem sei gesagt: Zu solchen Gedankengängen wäre ich in der damaligen Situation nicht ansatzweise imstande gewesen!
Ich war verzweifelt! Zutiefst verzweifelt! Und bat Gott um Hilfe! Und was macht der!? Lacht mich aus und wirft mich auf mich selbst zurück!? Ja, super! Danke für das Gespräch!

Nun gut. Es WAR mir WIRKLICH wichtig und ich war willens, diese Wichtigkeit in Form meines Gelübdes auch zu unterstreichen. Irgendetwas MUSSTE ich schließlich tun, egal, wie absurd es auch war. Und so begann ich also, mein Gelübde einzulösen und suchte ab sofort jeden Tag einen heiligen Ort auf, um dort ein Licht anzuzünden.
Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass mein Freund schon ein paar Tage später zu der Einsicht kam, dass es für unseren Haussegen in der Tat besser wäre, den Hund wieder zurück zu bringen. Wotan wurde zurück gebracht.
Sollte Gott sich möglicher Weise doch auf diesen Deal mit mir eingelassen haben…?

Egal, ich hatte zu tun! Und zwar, jeden und jeden verdammten blöden Tag einen heiligen Ort aufsuchen, was in Anbetracht der Tatsache, dass Kirchen tatsächlich Öffnungszeiten haben, gar nicht so einfach war! Herrschaftszeiten, was fluchte ich in diesen ersten Tagen über die Kirchen und ihre seltsamen Öffnungszeiten, die weder zu meinen Mittagspausen noch zu meinen Feierabenden passten! Gleichzeitig kam ich mir ein bisschen vor wie ein Betrüger, weil ich schon vor Jahren aus der Kirche ausgetreten war und demzufolge gar keinen Eintritt mehr zahlte. Und dann auch noch Ansprüche stellen wollen, oder wie!? Irgendwann stellte ich glücklicher Weise fest, dass es heilige Orte gab, die tatsächlich Tag und Nacht geöffnet waren:
Die Kapellen von Krankenhäusern!

So ging ich fortan also verstärkt in Krankenhauskapellen. Zur Mittagszeit in die des Krankenhauses, in dem ich geboren wurde. Dieses lag ganz nah an meiner damaligen Arbeitsstelle. Wenn ich es in der Mittagspause nicht geschafftt hatte, fuhr ich nach Feierabend in ein Krankenhaus nahe unserer Wohnung. Am Anfang war es wirklich lästig. Jeden Tag diese Kirchennummer einbauen! Aber ob es mir nun passte oder nicht: Gelübde war Gelübde.

Irgendwann stellte ich fest, dass sich etwas verändert hatte. Ohne, dass ich es zunächst bewusst bemerkte, begann ich, mich auf meine täglichen fünf Minuten in Stille und Andacht und mit Gott zu freuen. Und verlängerte meine fünf Minuten freiwillig auf zehn bis fünfzehn Minuten. Diese Zeit an meinem heiligen Ort war für mich oftmals die einzige Gelegenheit des Tages, wirklich zu kontemplieren. Mit Legitimation. Denn: Gelübde ist Gelübde!

Aus einer anfänglich als lästige Pflicht empfundenen Aufgabe wurde zunehmend meine ganz private Luxusangelegenheit, ein tägliches Date, das ich genoss und das mir lieb und immer lieber wurde.

Eines Tages, es war gegen Ende des ersten Monats, fuhr ich in der Mittagspause in die Kapelle meines Geburtskrankenhauses. Die Kapelle war an ein Kloster angeschlossen, manchmal huschten Nonnen vorbei. Doch an diesem Tag war ich ganz allein.

Und während ich so auf meiner Kirchenbank saß und die Kontemplation genoss, da fuhr es auf einmal in mich.
Die totale Liebe!
Es ist schwierig, diese mit Worten zu beschreiben, weil sie so unendlich groß war, wie ich es noch nie zuvor erlebt hatte.
Mein kläglicher Versuch einer Beschreibung lautet immer: Stelle dir deinen schönsten Orgasmus vor, multipliziere ihn mit einer Million und spüre dieses Gefühl in deinem Herzen, von wo aus es all dein Sein durchströmt.
Als mich dieses Gefühl mit all seinem Licht durchfuhr, da war mir klar: Gott ist da!
Ich brach in Tränen aus und dachte, mich auf der Stelle aufzulösen, so erfüllt, durchströmt und überwältigt war ich von dieser unendlichen Liebe!

Und mir war klar: Diese Erfahrung – jetzt und hier – die mache ich nicht nur für mich. Gott will mir etwas sagen. Er will mir sagen, dass ich sagen soll, dass es ihn gibt….

Ich habe lange nicht gewusst, WIE ich diesem Auftrag Ausdruck verleihen soll.
Irgendwann begann ich sogar, diesen Auftrag verdrängen zu wollen.

Bis Gott mir wieder begegnete, und ich mich in einer unvermittelten Nahtoderfahrung entscheiden musste, ob ich für immer in das ewige Licht gehe oder ob ich noch bleibe. Ich habe mich für’s Bleiben entschieden, wie man unschwer erkennt. Und das hat einen Grund.

Ich habe nämlich noch einen Auftrag…. 😉

LOVE

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PS: Nach Ablauf der zwei Monate habe ich geweint. Und noch ein bisschen verlängert. Als Bonusmaterial, für mich 😉

Selbstverwirklichung in chaotischen Zeiten – Darf’s ein bisschen mehr sein?

Ich gebe zu: Die aktuellen weltweiten, europäischen und auch deutschnationalen Entwicklungen bereiten auch mir Sorge. Wie auch nicht!? Natürlich könnte ich einfach komplett auf „off“ schalten und ab sofort einfach keine Nachrichten mehr lesen. Manchmal denke ich ernsthaft darüber nach. Denn oberflächlich betrachtet, lassen die Medien derzeit wahrlich nicht viel Gutes für die Zukunft erahnen.

Ist Selbstverwirklichung in Zeiten wie diesen egoistisch und verwerflich?

Und natürlich frage ich mich als Coach, der Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung begleitet:
Bei all dem weltweiten Chaos – wie viel Raum ist da überhaupt noch für die individuelle Selbstverwirklichung?
Mit welchem Recht darf man sich überhaupt noch um sich selbst kümmern, sich selbst verwirklichen, wenn es gleichzeitig den Anschein hat, dass um einen herum alles zusammen zu brechen droht?

Jetzt erst recht!

Meine Antwort ist so simpel wie radikal: Jetzt erst recht!
Wenn es überhaupt irgendetwas gibt, dem wir uns  heute mit absoluter Priorität zu widmen haben, dann der eigenen Selbstverwirklichung. Denn Selbstverwirklichung ist gleichbedeutend mit Herzensbildung.
Und was, wenn nicht Herzensbildung, ist es, das wir derzeit am dringendsten brauchen!?

 

Unser großer gemeinsamer Nenner 

Aufgrund meiner – nennen wir es „spirituellen Bildung“ – die ich autodidaktisch seit frühster Kindheit pflege, bin ich zutiefst davon überzeugt, dass uns Menschen eine große gemeinsame Sehnsucht verbindet:
Die nach Liebe. Oder die nach der Verbindung mit Gott, was für mich dasselbe ist.
Ich finde es übrigens sehr bedauerlich, dass Gott so oft mit Kirche gleichgesetzt wird.
Wie viele kenne ich, die – sobald ich von Gott rede – entgegnen: Oh Gott! Hör’ mir auf mit Gott! Von der Kirche will ich nichts wissen!
Die Kirche hat Gott instrumentalisiert. Nicht umgekehrt. Das ist das eine.
Das andere, was mir auffällt ist, dass sich zwar viele von der Kirche als Institution abgewendet haben, sich aber sofort einer anderen Institution angeschlossen haben, die ihnen unter dem pseudospirituellen Deckmäntelchen des Guten erneut vorschreibt, was sie denn zu tun und zu lassen haben, um eines Tages am Himmelstörchen beziehungsweise der Tür zur Erleuchtung anklopfen zu dürfen. Wenn es nicht so tragisch wäre, könnte man fast darüber lachen.

Wenn die Suche nach der Quelle in Stress ausartet

Wir Menschlein unternehmen für die Erfüllung unserer Sehnsucht nach Liebe wahrlich die seltsamsten Dinge und gehen die absonderlichsten Wege. Weil wir meinen, dass wir die Erfüllung irgendwo im Außen finden. In Konsum, in Leistung, in Beziehungen, in Machtausübung oder halt in irgendeiner neuen Form von “Ismus”.

Dabei gibt es nur eine Quelle, aus der die Liebe, nach der wir uns sehnen, entspringt.
Und diese Quelle liegt in UNS.
Um zu dieser Quelle zu gelangen, müssen wir nur eines tun: In Kontakt mit uns selbst gehen!

Als Coach unterstütze ich Menschen genau hierbei: Wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen.
In einer immer komplexer und schneller werdenden Welt ist nämlich genau das der Punkt, um den es immer deutlicher geht!
So viel prasselt auf uns ein, so viele äußere Zwänge ziehen an uns, so viel Zerstreuung bietet die moderne Welt, so viele Dinge lenken uns ab von uns selbst, so vieles, das uns derzeit zutiefst verunsichert und uns Angst macht.
Da ist es ein Leichtes, den Kontakt zu sich selbst zu verlieren.

Und so wird unsere Sehnsucht nach der tiefen Verbindung zu uns selbst, zu unserer Quelle der Liebe, von der wir tief in uns wissen, immer größer.

Es ist einfach

Eigentlich möchte und könnte ich jeden Tag dasselbe schreiben:
Hör’ auf, im Außen zu jagen und zu suchen.
Hör’ auf, dich im Außen blenden zu lassen.
Hör’ auf, immer emsiger dies und jenes zu tun.
Hör’ auf, auf andere zu hören.
Hör’ auf, anderen mehr zu glauben als deiner eigenen, inneren Wahrheit.
Hör’ auf, dich ständig abzulenken.
Werde ruhig, werde still.
Und dann atme und lausche.
Lausche der Stimme deiner Seele,
die ALLES weiß.
Und sei!

Und dann staune darüber, wie einfach es doch ist, wenn du einfach bist.

Love

 

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Lachen ist gesund!

Lächle und lache so viel du kannst!

Lachen ist gesund.  Wer regelmäßig lacht, tut eine Menge für seine seelische und körperliche Gesundheit!
Lachen bring nämlich sehr komplizierte neurologische Strukturen in Gang.
Wenn wir lachen, schüttet unser Gehirn reichlich Glückshormone aus.
Gleichzeitig werden Stresshormone abgebaut.
Des weiteren hat man heraus gefunden, dass Menschen, die viel lachen, sich selbst als stark und kompetent empfinden.
Was das angeht, müsste ich mich eigentlich wie Herkules fühlen, aber lassen wir das… 😉

 

Gymnastik für’s Gesicht

Um zu lächeln, brauchen wir 43 Gesichtsmuskeln. Sobald wir lächeln, senden unsere Gesichtsmuskeln sofort eine wichtige Information an unser Gehirn: „Hey, unser Besitzer ist happy! Wir bitten um umgehende Ausschüttung von Glückshormonen!“ Egal, ob das mit dem Happy nun stimmt oder nicht. Allein die Aktivierung deiner lächelnden Gesichtsmuskeln suggeriert deinem Gehirn „Mein Besitzer hat gute Laune!“.

 

Mach’ dich lächerlich!

Insofern funktioniert Lächeln also auch, wenn uns gerade eigentlich nicht danach ist.
Also: Lächle! Am besten vor dem Spiegel. Im schlimmsten Falle wirst du dir dabei selbst so „lächerlich“ vorkommen, dass du lachen musst!  So lange, bis du merkst: Wow! Der Trick funktioniert! Und dann wirst du viel öfter von selbst lächeln.
Lustig ist es auch, wenn man sich selbst Witze erzählt.
Einfach mal ein bisschen verrückt sein und sich selbst einen Spaß machen! Warum nicht!?
Die Risiken und Nebenwirkungen, mit denen du auf jeden Fall rechnen musst sind, dass sich deine Laune hebt!

 

Motzbrocken-Thai-Chi

Umgib dich auch so oft es geht mit Menschen, die viel lächeln und lachen.
Und mach dir auf der Straße einfach mal einen Spaß und lächle wildfremden Menschen zu.
Vor allem denen, die ganz grummelig drein schauen.
Ich garantiere dir: du wirst überrascht sein, was dann geschieht!
Ich mache mir öfter den Spaß, dass ich insbesondere schlecht gelaunt schauenden Menschen zulächle.
Der Überraschungseffekt, den das unerwartete Lächeln von mir bei diesen Menschen erzeugt, ist jeden Mut zur Verrücktheit wert! 🙂

 

Höflichkeit skrupellos ausnutzen!

Ich selbst bin ja mittlerweile ohnehin meistens ganz gut gelaunt. Dass ich dann lächle, fällt mir kaum auf.
Ich wundere mich dann nur, dass mich wildfremde Menschen freundlich grüßen.
Mittlerweile weiß ich, warum sie das tun.
Sie denken, dass ich ihnen zulächle und es dafür nur den einen Grund gibt.
Nämlich den, dass ich sie kenne (auch, wenn sie mich gerade nicht einordnen können, haha). Und weil sie höflich sein möchten, grüßen sie freundlich zurück.
Allein DAS hat mir schon so manchen Tag doppelt versüßt!
Also: Lachen ist gesund!

Nicht nur für dich, auch deiner Umwelt wird es gut tun!

Keep smiling! 😉

Deine

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Arbeit macht das Leben süß! Was du tun kannst, wenn es trotzdem manchmal bitter schmeckt.

In meiner Facebook-Gruppe „Business with spirit & fun“ kam gestern die Diskussion auf, ob denn Arbeit tatsächlich immer Spaß machen müsse.

Wir waren uns sehr schnell einig, dass dem nicht so ist.
Egal, welchen Job du machst, und wenn es noch so sehr dein verwirklichter Traumjob ist:
Irgendwas gibt es immer, was nicht ganz so viel Spaß und Freude bereitet.

Bei mir zum Beispiel ist das ganz aktuell der ganze Technikram, mit dem ich mich jetzt – da ich mein Business auch auf das zeitgemäße “Online” verlege  – beschäftigen muss.
Ehrlich, ich hab’s überhaupt nicht mit Technik. Ich bin so der Typ, der nie Gebrauchsanweisungen für Elektrogeräte liest und immer „Trial & error“ macht, was zwar komischer Weise immer funktioniert, aber vermutlich sehr viel mehr Zeit in Anspruch nimmt, als wenn ich denn mal die Gebrauchsanweisungen lesen würde…
Dabei sind die Elektrogeräte gegenüber dem Technikkram, den man für ein Online-Business beherrschen muss, wahre Kindergeburtstage. Puh! Aber gut: Da muss ich nun durch. Tschaka!

Auch ein Bestseller-Autor wird Momente haben, in denen ihm die Buchstaben nicht ganz so leicht aus den Fingern flutschen, wie man sich das üblicher Weise ganz romantisch vorstellt.
Allein die Tatsache, dass der Verlag gnadenlos Fixdaten festlegt, können das kreative Potenzial des Künstlers, welches ein Höchstmaß an Freiheit braucht, arg strapazieren.

Und so ist es im vermeintlichen Traumjob wie im richtigen Leben:

Tag und Nacht, Ebbe und Flut, Sommer und Winter.
Es ist nicht immer der rosarote Einheitsbrei.

Wie machst du nun in den Momenten, in denen dein Traumjob mal nicht so süß schmeckt?

Ganz einfach:

Erinnere dich an dein WARUM! Erinnere dich an DAS in dir, was deinen Job wirklich beseelt. Dieses kleine große Etwas, das in dir leuchtet und von dir zu den anderen, für die du quasi “deinen Dienst leistest”, hinüber strahlt.
Wenn du weißt, also ganz klar und bewusst weißt und fühlst, WARUM du deinen Job machst, dann wird das WIE und all die kleinen unwegsamen Abschnitte sehr viel leichter zu bewerkstelligen sein.

Weil der Gedanke an dein WARUM das Feuer in dir immer wieder zum lodern bringt.
Dann hast du wieder Kraft und Energie, die holprigen Abschnitte elegant und aus der Hüfte heraus zu bewältigen, um endlich wieder in die süßen Gefilde zu kommen, wo du dein Potenzial weiter zur Entfaltung bringen kannst.

Du hast dein WARUM noch nicht gefunden?
Und meinst, es sei jetzt an der Zeit, dass du es endlich entdeckst?

Dann trage dich gerne in meinen Newsletter ein und erhalte jede Woche spannende Impulse und hilfreiche Videos, damit du dein Business wieder so mit spirit & fun leben kannst, wie du es dir wünschst.

Ich freue mich auf dich!

Be HAPPY

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Feel free! That’s what you are meant to be!

Ich komm’ gleich zum Punkt:

Wenn du frei sein willst, also wirklich frei, dann musst du dich für die Wahrheit entscheiden.
DEINE Wahrheit.
Freiheit ist nicht das Gegenteil davon, im Gefängnis einzusitzen.
Wirkliche Freiheit gibt es nur an einem einzigen Ort auf dieser Welt und der ist in deinem Herzen!
Das ist sehr viel weniger schwülstig, als es sich zunächst anhört.
Im Gegenteil. Ich glaube, dass wir Menschlein ganz viel sehr wirres und komisches Zeug veranstalten, um genau dahin zu gelangen: zu unserem eigenen Herzen.
Dabei ist der Weg dorthin an und für sich relativ einfach, braucht aber Entscheidungswille und die Bereitschaft, die entsprechenden Konsequenzen aus den Entscheidungen zu ziehen.

 

Nachfolgend ein paar Hinweise, was du auf dem Weg zur Freiheit bedenken musst und was dich letztlich erwartet:

 

Sorge für ein Minimum an maximaler Störungsfreiheit!

Um zu deinem Herzen zu gelangen, musst du natürlich erst mal wieder dein Herz – beziehungsweise dich selbst – überhaupt spüren können. Wie willst du sonst wissen, in welche Richtung es geht?
Du musst wieder in Kontakt kommen mit deiner inneren Stimme oder deinem „höheren Selbst“, wie es manche nennen.
Dafür wiederum musst du im Außen für entsprechende Störungsfreiheit sorgen.
Deine innere Stimme spricht zwar für gewöhnlich sehr deutlich, aber auch sehr sehr leise.

Störungsfreiheit heißt indes nicht nur, frei von Lärm.
Es bedeutet auch, dich von visuellen, mentalen und damit emotionalen Reizen und Einflüssen möglichst frei zu machen.
Klar, mit Job und Familie ist das nicht ganz so einfach zu bewerkstelligen. Aber wann immer du so etwas wie „Freizeit“ hast, sorge dafür, dass du regelmäßige Momente der Stille und Störungsfreiheit hast.
Täglich zwei bis fünf Minuten ist schon ein guter Anfang. Echt. Du musst nicht davon träumen, irgendwann zwei Monate lang in einem Zen-Kloster zu verbringen, um endlich deine innere Stimme wieder deutlich hören zu können.
Im Gegenteil: Der Traum vom Zen-Kloster hält dich nur weiter davon ab, dir deine täglichen zwei bis fünf Minütchen zu gönnen.

Fang ganz klein an, dann wird es irgendwann von ganz alleine groß.

 

Der Weg zur Freiheit ist von ein paar essentiellen Fragen gesäumt

Und wenn es dann endlich soweit ist, dass du deine innere Stimme wieder hören kannst, dann kannst du dir auch die wirklich wichtigen Fragen auf dem Weg in die Freiheit stellen:

 

Bist du glücklich so, wie du lebst?
Lebst du nach deinen EIGENEN Prinzipien?
Oder bist du vielleicht einer fixen Idee von radikaler Selbstverwirklichung auferlegen, der du wie der Esel hinter der Möhre hinterher hechtest? Stichwort: Zen-Kloster. Also nichts gegen Zen-Klöster, ich will auch unbedingt mal irgendwann in ein Kloster. Nicht Zen, aber mal eine Woche lang auf Schweige-Exerzitien, das ist schon lange ein Traum von mir. Ich weiß aber mittlerweile auch, dass das Ergebnis, welches ich mir von einer solchen Woche verspreche, auch mithilfe der zwei bis fünf Minütchen täglich möglich ist. Doof, ne!?
Zurück zur radikalen Selbstverwirklichungsidee: Überlege gut! In Zeiten wie diesen sind die Angebote, das Alte zu verlassen und andere, neue Wege einzuschlagen, groß, unüberschaubar und teilweise auch gefährlich. Denn es gibt nicht wenige auf dem Markt der Selbstverwirklichungs-Meister, die sich als Guru aufspielen und dich ganz subtil in Abhängigkeit von ihnen halten. Weil sie dir immer wieder suggerieren, dass du ja noch nicht so perfekt bist, wie du sein könntest.
Dabei bist du der einzige Mensch im gesamten Universum, der überhaupt imstande ist zu sagen, wann du gut genug bist.
Frag’ deine innere Stimme. Sie weiß es.

 

Hast du dir die Gaben, mit denen du auf diese Welt kamst, zur Aufgabe gemacht?
Es geht gerade ganz schön rund im Karton. Kaum einer in meiner Altersklasse, der sein bisheriges berufliches Dasein nicht kritisch überdenken würde. Ich selbst hatte ja das große Glück, im Alter von 30 Jahren vom Schicksal einen ordentlichen Hintertritt bekommen zu haben. Burnout. Mit 30. Auweia. Und Gott sei Dank! Heute kann ich das so sehen.
Wäre ich damals nicht vollends abgek…. äh, sorry, zusammen gebrochen, hätte ich die Kurve in dieser Form wohl nicht bekommen.
Insofern: War im Nachhinein ok, hätte aber auch anders verlaufen können. Nämlich dann, wenn ich meiner inneren Stimme zugehört und ihr gefolgt wäre. Die hatte nämlich bereits vier Jahre VOR meinem Zusammenbruch angefangen, mir deutliche Hinweise darauf zu geben, dass ich eigentlich etwas ganz anderes machen will. Wer nicht hören will, muss fühlen. Das hab’ ich. Und viele andere auch.
Was mir damals gefehlt hat, um “freiwillig” die Entscheidung zu treffen, in MEINE Richtung zu gehen, war einerseits mangelnder Mut und andererseits mangelnde Bereitschaft, meine Komfortzone zu verlassen. Bis meine Komfortzone dann mich verlassen hat und der Mut der Verzweiflung gefragt war.
Wie gesagt: War im Nachhinein ok, hätte aber auch anders verlaufen können. Nämlich dann, wenn ich meiner inneren Stimme zugehört und ihr gefolgt wäre. Ich wiederhole mich schon wieder, ich weiß. Aber steter Tropfen….du weißt schon.

 

Mit wem fühlst du dich wirklich wohl?
Wer von den Menschen in deinem frei gewählten Umfeld ist wirklich ehrlich mit dir? Aus Liebe ehrlich.
Und mit wem bist du wirklich ehrlich? Aus Liebe ehrlich.
Wer inspiriert dich? Mit wem fühlst du dich wirklich frei, weil du in der Gegenwart dieses Menschen ganz und gar DU sein kannst?
Gibt es vielleicht jemanden, der ganz subtil versucht, dich zu manipulieren? Vielleicht denkst du (weil die Gurus es so sagen), dass du mit diesem Menschen ja noch viel über dich selbst lernen und in deiner Persönlichkeit wachsen kannst. Weil er dir „die Knöpfe drückt“.

Diesen Aspekt kann du genau dann als verstanden für dich verbuchen, wenn dir überhaupt auffällt, dass dieser Mensch dich subtil manipuliert. Dann nämlich kannst du die zwangsläufige Konsequenz daraus ziehen und diesen Menschen aus deinem Leben verabschieden. Ob das wirklich gut für dich ist und ob du das darfst?
Frag’ deine innere Stimme. Sie weiß es.

Auf der anderen Seite bist du natürlich ebenso gefragt, dich selbst zu hinterfragen, wen DU für welche deiner Zwecke subtil manipulierst.
Unangenehm, nicht wahr? Aber wenn du wirklich frei werden willst, dann gehört auch das dazu.
Denn wenn du frei bist, wirst du niemanden mehr brauchen, den du manipulieren musst.
Weil du selbst dir jeden Lebenszweck erfüllst.
Weil du dich selbst liebst, und zwar genug.

 

Love is a fucking tricky thing!

Das ist nämlich der kleine und alles entscheidende Trick bei der Liebe: Sie kommt niemals von außen zu uns, sondern entspringt immer aus uns selbst. Echt. Du kannst dich nicht geliebt fühlen, wenn du in dir selbst nicht per se Liebe hast.
Du weißt das. Frag’ deine innere Stimme.

Und keine Sorge! Ein liebender Mensch zu sein heißt nicht, dass du jeden Deppen in deiner Umwelt tolerieren oder gar lieb haben musst.
Wenn du wirklich ein liebender Mensch sein willst, dann fängst du mit der Liebe zu allererst bei DIR SELBST an!
Wenn deine Selbstliebste so richtig groß ist, dann wirst du vielleicht irgendwann, eines fernen Tages, sogar in der Lage sein, die Deppen lieb zu haben. Und wenn es soweit ist, wirst du sicher ganz bald auch über Wasser laufen können.
Aber bis dahin hast du genug mit deiner Selbstliebe zu tun.

Sie ist letztlich der Boden, die Luft und das Licht in dem Land der Freiheit, nach dem du dich so sehnst.
Wenn du dich selbst liebst, bist du frei von anderen und fühlst dich trotzdem geliebt.
Dann bist du frei davon, andere zu manipulieren und selbst manipuliert zu werden.
Dann muss dir niemand mehr beweisen, dass du liebenswert bist.
Dann wirst du aus dir selbst heraus lieben und  Liebe von außen erst wirklich empfangen können.
Dann brauchst du auch keinen Guru mehr, der dir sagt, dass er es besser weiß als du.

Weil du es selber weißt.
Weil du deine innere Stimme wieder hörst.

Unsere innere Stimme sagt uns übrigens selten etwas Neues. Daran erkennst du sie.
Das, was sie dir sagt, wird dir sehr bekannt vorkommen.
Weil du es schon immer gewusst hast.
Tief in deinem Herzen.

Feel free! That’s what you are meant to be!

Von Herzen

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Wie du in nur zwei Sekunden für immer glücklich wirst!

Du willst das wirklich wissen?
Du willst diesen ultimativen Trick kennen lernen, der dich bis an das Ende deiner Tage und ohne Unterbrechung glücklich sein lässt?
Du meinst, es sei tatsächlich möglich, sofort und für immer glücklich zu sein?

Na gut, dann verrate ich dir diesen Trick zum sofortigen und immer währenden Glück:

Hör’ auf zu denken.

Wie jetzt? Das ist der Trick?

Ja.

Willst du uns auf den Arm nehmen?

Nein.

Aber wie soll das bitteschön gehen? Einfach nicht mehr denken?

Ehrlich? Es geht nicht.
Gedanken kommen, Gedanken gehen. Daran ist das Kokosnuss große Organ zwischen unseren Ohren schuld.

 

Wie man das Organ zwischen den Ohren überlistet

ABER: Jetzt kommt die Überraschung!
Es gibt eine Möglichkeit, immerhin die Qualität seiner Gedanken zu beeinflussen und damit die persönliche Glücksfrequenz in ihrer Häufigkeit und Dauer zu erhöhen.

Mein Lehrer Sogyal Rinpoche sagte immer:

 

“Meditation ist das größte Geschenk, das ihr euch machen könnt!”.

 

Er meinte damit, dass wir in der Meditation (nenne es meinetwegen Andacht oder bewusste Stille, wenn du den Begriff Mediation nicht so magst) lernen, unsere Gedanken als reine Konstrukte zu betrachten, die kommen und gehen.

Wir neigen nämlich sehr gerne dazu, unsere Gedanken als absolute Wahrheit anzunehmen.
Und das ist schlichtweg falsch.
Um erneut meinen Lehrer Rinpoche zu zitieren:

 

“Die Wolken (= Gedanken) sind nicht der Himmel (= absolute Wahrheit).

 

Wer sich also in Meditation (oder Andacht oder bewusster Stille) übt – und zwar regelmäßig- der wird sich im Laufe der Zeit immer mehr bewusst, wie sehr er selbst auf die Bewertung und damit auf die Qualität seiner Gedanken Einfluss nimmt. Beziehungsweise: wie “ernst” er seine Gedanken wirklich nehmen muss.

 

Wer wirklich die Macht über dich hat!

Probiere es einfach mal aus:

  • Suche dir einen Platz, an dem du ganz ungestört sein kannst.
  • Begib dich in eine für dich angenehme Sitzposition.
  • Lasse die Augen geöffnet und deinen Blick in die Ferne schweifen.
  • Vielleicht kannst du eine schöne Aussicht genießen.
  • Konzentriere dich auf deinen Atem.
  • Atme ein. Lasse deinen Atem bis in den Bauch fließen.
  • Spüre, wie sich deine Brust beim Einatmen hebt.
  • Atme aus.
  • Spüre, wie sich deine Brust beim Ausatmen wieder senkt.
  • Konzentriere deinen Geist auf deinen Atem.
  • Werde still.
  • Komme zu dir.
  • Atme ein.
  • Und atme aus.
  • Puh.
  • Wie schön.

Nun folgt ganz bald jener Moment der inneren Ruhe und des Friedens, wo du dich schon ganz in unmittelbarer Nähe des Tores zur Erleuchtung wähnst.

Und dann passiert’s: Plötzlich kommen sie ungefragt und rasend schnell angeflitzt. Diese vielen kleinen Gedanken-Scheißerchen:

  • Ich muss noch Brot kaufen.
  • Hab’ ich den Herd ausgemacht!?
  • Walter hat sich auch seit drei Tagen nicht gemeldet. Blödmann.
  • Ich muss noch die Steuererklärung machen.
  • Wie wohl das Wetter morgen wird?
  • Franziska hat nächste Woche Geburtstag. Ich brauche noch ein Geschenk.
  • Ich muss mal!

Tja! War wohl nix mit der Erleuchtung. Diese blöden kleinen und absurden Gedanken haben sich wieder einmal mitten auf den Weg geschmissen und man ist wieder keinen Schritt weiter gekommen. Nicht ganz.

 

Übung macht den Meister

Denn je öfter man dies übt und dadurch die Willkür der kleinen Gedanken immer besser als solche erkennt und dabei gleichzeitig merkt, wie leicht sie einen vom Wesentlichen ablenken, desto mehr wird man mit der Zeit lernen, seine Gedanken zu beherrschen und sich nicht weiter von ihnen beherrschen zu lassen.

Und genau damit wird es dann über kurz oder lang auch möglich, die persönliche Glücksfrequenz in Häufigkeit und Dauer zu erhöhen.

Die Kognitionswissenschaften wissen schon lange, dass es unsere Gedanken sind, die unsere Emotionen beeinflussen. Nicht umgekehrt, wie wir oft meinen.
Gute Gedanken erzeugen gute Gefühle, schlechte Gedanken erzeugen schlechte Gefühle. Gar keine Gedanken, ok, das hatten wir schon, tut’s nicht.

Wer sich dessen bewusst ist und der dies verinnerlicht hat und der durch Meditation (oder Achtsamkeit oder bewusste Stille) richtig gut geübt hat, seine Gedanken als ein reines Konstrukt, das kommt und wieder geht, zu “beobachten” und zu “bewerten”, der kann es irgendwann tatsächlich schaffen, innerhalb von nur zwei Sekunden glücklich zu sein. Nicht für immer. Aber immer öfter. Und immer länger.

Ich wünsche dir viel Freude auf dem Weg zur Erleuchtung und beim Gedanken-Scheißerchen erkennen! 😉

Wenn du magst, dann kannst du mir gerne unten einen Kommentar zu deinen ganz eigenen Erfahrungen damit hinterlassen.
Vielleicht magst du diesen Artikel auch teilen. Dann freue ich mich!

Alles Liebe und mit herzlichen Grüßen

 

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Warum es uns so schwerfällt, uns zu entscheiden und wie man es trotzdem schafft

Erstens

Als ich im Jahr 2001 entschied, aus meinem unbefristeten und seit fast 10 Jahren bestehenden Arbeitsverhältnis auszusteigen und damit in der Konsequenz auf den sicheren und regelmäßigen Eingang eines sehr guten Monatsgehaltes zu verzichten, war das mit vielen existenziellen Ängsten verbunden.

Mir war absolut klar, dass ich mich finanziell schmerzhaft würde zurück schrauben müssen und ich wusste nicht, ob ich im Laufe der Berufsjahre nicht vielleicht viel zu blöd für die Bewältigung eines Hochschulstudiums geworden war.
Aber: ich wollte es wenigstens versuchen!

Gesagt, getan. Im Laufe der Zeit habe ich dann festgestellt, dass der wahre Schatz eines späten Studiums nicht nur in dem neu generierten Wissen liegt. Der größte Schatz meines späten Studiums liegt für mich darin, dass ich gelernt habe, mir sehr schnell komplexe Sachverhalte zu erschließen und entsprechend aufzubereiten. Etwas, das ich in dieser Form SO vorher nicht konnte. Die Synapsenverschaltung in meinem Gehirn hat sich durch das Studium verändert und ist heute eine andere als vor dem Studium. Das hat mit dem Studienfach als solchem gar nichts mehr zu tun.

Ganz davon abgesehen habe ich es vollends genossen, endlich eine Legitimation dafür zu haben, mich mit so vielen Dingen, die mich WIRKLICH interessieren, intensiv auseinander zu setzen und dafür auch noch „Scheine“ zu bekommen und meinem Studienabschluss immer näher zu kommen.

Klar gab es auch Fächer, die waren reine Pflicht. Hieraus wiederum habe ich gelernt, diszipliniert zu sein. Auch ein Pfund, das ich in dieser Form so vorher nicht unbedingt zur Verfügung hatte.

Zweitens

Als ich ein paar Jahre später entschied, nach La Gomera auszufliegen, konnte ich nicht wirklich wissen, was mich hier erwarten würde. Bislang war ich ja nur in Urlaub hier gewesen und mir war durchaus bewusst, dass das „wirkliche Leben“ sehr wahrscheinlich anders aussehen würde. Nur „wie“ anders, davon hatte ich keine Ahnung. Wie auch?

Also zog ich in Betracht, dass es sein konnte, dass meine schöne Vorstellung von einem Leben auf dieser Insel vollkommen enttäuscht würde und ich zurück nach Deutschland oder woanders hin ziehen würde. Na und?

Ich wollte es trotzdem wenigstens versuchen. Allein aus dem Grund, mir später – genauer gesagt auf dem Sterbebett, denn in meiner Vision sah ich mich genau dort über mein Leben reflektierend liegen –  nicht vorwerfen zu müssen, es NICHT versucht zu haben.

Ich habe damals mir ein Jahr gegeben, in dem ich mir auf jeden Fall alle Facetten des hiesigen Lebens anschauen wollte. Ich wollte den gesamten Zyklus eines Jahres durchlaufen und nicht vorschnell bei der kleinsten Krise das Handtuch werfen.

Nun lebe ich schon seit mehr als acht Jahren hier, habe kurz nach meinem Umzug meinen Traummann getroffen und mit ihm unsere kleine Familie gegründet.

DAS hatte ich nun echt nicht nicht im Entferntesten in meine Vorstellungen von meinem zukünftigen Leben auf La Gomera eingebaut.

Drittens

Wenn wir eine Entscheidung treffen, dann bedeutet das, dass wir uns – wann immer wir uns FÜR etwas entscheiden – wir uns gleichzeitig auch GEGEN etwas entscheiden.

Das, was uns die Entscheidung aber wirklich so schwer macht ist, dass wir vorab die Konsequenzen unserer jeweiligen Entscheidung kennen wollen, und zwar alle!

Tja, und genau das ist unmöglich. Und so lavieren wir hin und her und wälzen die “ob’s” und “doch nicht’s” und die vielen “vielleichts” und kommen letztlich zu keiner Entscheidung. Und sind weiter unzufrieden mit unserer Situation, die wir so gerne mithilfe einer wie auch immer gearteten Entscheidung verändern wollen.

Der Trick

Was mir bei allen tiefgreifenden Entscheidung geholfen hat, war folgender Trick:

Ich habe mir im Geiste alle möglichen Worst-Case-Szenarien meiner jeweiligen Entscheidung – also sowohl für das Pro als auch für das Contra – ausgemalt.

Gomera: Ja oder Nein?
Überlegung: Ich gehe nach Gomera und bin letztlich enttäuscht und finde es doof?
Dann ziehe ich halt wieder zurück und fange in Deutschland noch mal neu an.
Vielleicht ziehe ich auch in eine andere Stadt.
Möglicher Weise gehe ich auch gar nicht zurück nach Deutschland sondern ganz woanders hin.

Klar war: sterben muss ich nicht. Leib und Leben waren definitiv NICHT in Gefahr.
Weder, wenn ich gehe noch, wenn ich bleibe.

Das Ergebnis: meine Angst vor der Entscheidung wurde plötzlich sehr sehr klein. Dafür wurde der Ruf in meinem Herzen noch lauter. Und es war klar, was ich tun würde!

Job oder Studium?
Ich kündige meine sichere und sehr lukrative Arbeitsstelle und stelle fest, dass studieren doch nicht so mein Ding ist?
Na, dann höre ich wieder auf und suche mir eine andere Arbeit.
Zur Not gehe ich auch putzen. Verhungern werde ich schon nicht!

Das Ergebnis: meine Angst vor der Entscheidung wurde wieder sehr sehr klein.
Wieder stellte ich fest, dass weder Leib noch Leben in Gefahr waren.

Dieser Trick mit dem Worst-Case-Szenario hat mir sehr geholfen!
Ich habe ihn übrigens in Dale Carnegie’s Buch “Sorge Dich nicht. Lebe!” gefunden.

Und du?

Vor welchen Entscheidungen stehst DU derzeit?

Was willst du auf jeden Fall machen, und traust dich aber nicht so recht?

Wo willst du etwas verändern, hast aber Angst vor den möglichen Konsequenzen?

Wonach ruft dein Herz?

Versuche es auch mal mit dem Worst-Case-Szenario-Trick:

WAS kann dir im schlimmsten Fall als Konsequenz aus deiner Entscheidung passieren?

Und: Was könnten die schlimmsten Konsequenzen sein, wenn du dich NICHT entscheidest?

Ich wünsche dir ganz viel Zeit für die richtigen (und vielleicht auch mal falschen) Entscheidungen! 🙂

Falls du in der Situation bist, dich für oder gegen etwas entscheiden zu müssen und Unterstützung brauchst, dann melde dich gerne bei mir und schreibe mir eine Email an fuerdich@melanie-kaltenbach.de

Mit sonnigen Grüßen

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Darf’s ein bisschen weniger sein? Von der Sehnsucht nach dem Wesentlichen

 

Schluss mit Lustig!?

Heute ist Aschermittwoch. Fastenzeit. Als ich noch ein Kind war, hieß das, dass wir am Veilchendienstag möglichst alle Süßigkeiten, die wir am Karnevalssonntag und am Rosenmontag geschnappt hatten, auf einmal auf(fr)essen mussten. Denn ab Aschermittwoch war Schluss mit Schlemmern! Schlimmes Bauchweh war nicht selten die Konsequenz dieser eigentümlichen Zeitrechnung. Und die Fastenzeit, diese sich endlos hinziehenden sechs Wochen bis Ostern, waren schlicht und ergreifend DOOF.

Mittlerweile mag ich die Fastenzeit. Weil sie eine gute Gelegenheit für eine Reinigung ist. Und zwar auf allen Ebenen.

Tabula Rasa

Ich werde diese Zeit diesmal meiner ganz persönlichen „Tabula Rasa“ widmen.

Zum ersten werde ich meine Schränke ausmisten und mich von allem „befreien“, was ohne Sinn und Zweck meinen physikalischen Raum verstopft. Kleidung, die ihre besten Zeiten hinter sich hat oder die ich die letzten zwei Jahre nicht getragen habe. Was noch tragbar ist, werde ich verschenken. Der Rest wird zum Putzlappen oder landet in der Tonne.

Dann: Tupperdosen. Ganz beliebtes Sammelthema in meinem Küchenschrank.

Und dann die vielen Bücher, in die ich eventuell irgendwann noch mal gucken werde. Ein anderer wartet vielleicht ganz dringend drauf. Also ab damit an die Büchersammelstelle.

Frei wie ein Vogel

Den Prozess des Ausmistens kenne ich schon ganz gut. Meistens macht man sowas, wenn man umzieht. Als ich damals nach Gomera umzog, war dieser Prozess ganz besonders intensiv. Denn ich habe mich von ca. 98,5% meines damaligen “Besitzes” getrennt.  Mit vier Kartons und einem Koffer ging ich in mein neues Leben. Der Prozess des Loslassens als solcher war nicht unbedingt lustig und schon gar nicht leicht. Aber je mehr ich an etwas “hing”, desto mehr stellte ich mir die Frage “Wer “besitzt” eigentlich wen!? Ich die Dinge oder die Dinge mich?”
Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich mich nie zuvor und auch nie wieder danach so FREI gefühlt habe, wie damals, als ich materiell betrachtet kaum noch etwas „besaß“.
Diese Freiheit habe ich paradoxer Weise als unglaublich großen Reichtum empfunden.

Nun, die Umstände sind diesmal etwas anders und mein Ausmisten wird sich in dieser Form so bald nicht wiederholen lassen. Andernfalls würde ich mir nämlich sehr großen Ärger mit meinen beiden Töchtern und meinem Mann einhandeln… 😉

Aber ich werde diesmal nicht nur materiell wenigstens “ein bisschen”, sondern auch auf anderen Ebenen „Tabula Rasa“ machen.

Im Klartext heißt das:

  • weniger im Internet konsumieren.
  • bei jedem Kauf vorher genau überlegen, ob ich „das“ WIRKLICH brauche
  • so viele Gedanken wie möglich darauf überprüfen, ob sie jetzt wirklich gedacht werden müssen.
    Und wenn nicht, dann gehen lassen
  • Bei jedem Gefühl nachspüren, ob es jetzt wirklich sinnvoll und fruchtbringend ist und wenn nicht, es gehen lassen
  • Beziehungen klären. Da, wo zwischen den Herzen was „im Wege“ steht für Klärung sorgen.
  • Bewusst sein. In letzter Zeit hatte ich es oft sehr eilig und wann immer ich durch die Gegend rannte, überkam mich dieser Satz “Wenn du es eilig hast, gehe langsam”.

Das ist mein ganz persönlicher „Aktionsplan“ für die kommenden Wochen.


Freiraum schaffen

Ich verspreche mir davon mehr Freiraum. Freiraum für das Wesentliche. Das Wesentliche ist für mich in letzter Konsequenz das, was ich auch „Gott“ nenne. Die Verbindung mit der göttlichen Quelle so oft es geht zu spüren (denn verbunden sind wir immer). Das ist das, wonach sich meine Seele wirklich sehnt.

Und ich glaube, dass wir uns letztlich alle danach sehnen. Dass wir tief in uns wissen, woher wir kommen und wohin wir gehen. Dass wir mit der göttlichen Quelle immer verbunden sind und dass uns diese Verbindung jenes Zuhause ist, nach dem wir in so vielen Dingen vergeblich suchen.

Und das wir letztlich doch nur in uns selbst finden können.
Wenn wir den nötigen „Freiraum“ dafür schaffen, sowohl im Außen als auch im Innen.

Deshalb mag ich die Fastenzeit. Weil sie mich immer wieder genau DARAN erinnert!

Und du? Wirst du vielleicht auch „fasten“? Wirst du auch irgendetwas tun oder lassen, um mehr Freiraum  im Innen und Außen zu gewinnen?

Falls ja, freue ich mich über deine Ideen und Geschichten!
Wer weiß, vielleicht inspirierst du damit ja jemand anderen, es auch zu tun?

Mit sonnigen Grüßen

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Warum es wichtig ist, auch mal stehen zu bleiben und inne zu halten

Liebe Uhr, könntest du bitte etwas langsamer ticken?

Nimmst du das auch so wahr?
Dass die Zeit immer schneller voran schreitet und jeder Tag, jede Woche, jeder Monat und jedes Jahr immer flotter vorüber zu gehen scheint?
Dass die Anzahl der zu bewältigenden Alltagsaufgaben irgendwie nicht mehr in das dafür zur Verfügung stehende Zeitfenster passt?
Dass es da eine Art „Missverhältnis“ zwischen Zeit und Materie zu geben scheint?

Ich glaube ja, dass dies auf ein rein physikalisches Phänomen zurück zu führen ist. Und zwar ist es so, dass der Kosmos in exponentieller Geschwindigkeit expandiert. So ist es also nur logisch, wenn diese Geschwindigkeit auch auf uns Einfluss nimmt, denn schließlich leben wir auf einem winzig kleinen Planeten in einem winzig kleinen Sonnensystem, das Teil einer winzig kleinen Galaxie in einem unendlich großen Kosmos ist.

Uff!

Höherschnellerweiter!? -> Äh!? STÖPPCHEN!

Genau deshalb ist es so wichtig, dass wir da, wo wir sind, regelmäßig inne halten!

Die letzten Jahre waren für viele von uns vom „Höher! Schneller! Weiter!“ Paradigma geprägt.

Die ganzen Zeit- und Zielmanagement-Kurse und -Ratgeber dienten lediglich dazu, immer mehr Materie in immer enger werdende Zeitfenster zu packen. Noch mehr Ziele, noch mehr To-Do’s und die letzten kleinen Leerzeiten werden mit maximal sinnlosen Aufenthalten auf irgendwelchen Social Media Kanälen zugebracht, wo man uns schlimmstenfalls schon wieder Richtung Höherschnellerweiter peitscht. Work-Life-Balance? Wo Life doch maximal Work ist? Hüa!

Raus aus der Zielfalle!

Gerade die “Zielfalle” ist etwas, das ich für sehr kontraproduktiv und damit gefährlich halte.

Wann haben wir schon mal das Gefühl, dass „genug“ wirklich GENUG ist? Schließlich gibt es ja immer noch irgendwas zu tun?

Meinen Klienten, die sich in in dieser Zielfalle befinden, empfehle ich immer folgendes (obwohl ich als Coach sehr selten Empfehlungen ausspreche, aber in diesem Falle mache ich gerne eine Ausnahme):

Halte inne! Und schau nicht immer nur Richtung Gipfel deiner vermeintlichen Zielerreichung und was du noch alles schaffen musst, bis du – irgendwann – endlich oben angekommen bist.

Halte inne! Und schau zurück und sieh’, welchen Weg du bereits gegangen bist!
Was hast du schon alles geschafft?
Welche Schwierigen und auch schönen Passagen bist du bereits gegangen, um jetzt da zu sein, wo du bist?
Wo du dir erlaubst, einfach mal eine Pause zu machen?

In der Ruhe liegt die Kraft

Das Resultat dieser kleinen „Pause“ ist jedes Mal auf’s Neue faszinierend:

Wann immer wir innehalten und auf das, was wir schon geschafft haben, zurück blicken, schöpfen wir Kraft und Zuversicht! Wie es sich für eine richtig schöne Pause gehört.

Eines meiner Lieblingstools hierfür ist meine “Done-Liste”, wo ich aufschreibe, was ich alles erledigt habe.
Auch oder vor allem die Kleinigkeiten zählen!
Warum immer nur “To-Do-Listen” schreiben? Die “Done-Liste” ist mindestens genauso wichtig!

Also: Gönne Dir (regelmäßig!) deine Pause, halte inne, schnauf’ gut durch und schau’, wo du her kommst und welchen Weg du schon gemeistert hast. Und: freu’ dich darüber und sei vielleicht sogar ein bisschen stolz auf dich!
Wer, wenn nicht DU?

Und dann gehts mit neuer alter Kraft weiter.

Ich wünsche dir ganz viel Freude dabei!

Mit sonnigen Grüßen

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Raus aus der Schublade!

Warum der reichste Ort der Welt so schnell wie möglich verarmen sollte

Ich habe es getan. Ich habe meine Schubladen geöffnet und das ewige „Ach nee…Jetzt nicht!“ mal eben in ein anderes Universum gebeamt! Und hey: Fühlt sich saumäßig gut an!

Und das kam so: Neulich sah ich zufällig den Vortrag „Mach es einfach!“ von Thaddaeus Koroma bei GEDANKENtanken. Übrigens: Ich liebe dieses Format! Kurze, knackige Vorträge, prall gefüllt mit Inhalt.

In besagtem Vortrag geht es um den reichsten Ort der Welt. Nachdem ich also den Vortrag geschaut hatte, habe ich kurzum beschlossen, dem reichsten Ort der Welt auf gar keinen Fall zu weiterem Reichtum zu verhelfen! Klingt abstrus? Dann schau’ dir den Vortrag an und du weißt, was ich meine. Es lohnt sich! Echt! Mach es einfach!

Jedenfalls habe ich jetzt ENDLICH angefangen, das zu tun, was ich schon immer tun wollte: Nämlich meine gesamten literarischen „Werke“ zu veröffentlichen. Seit Jahren liegen sie in irgendwelchen Ordnern, Notizbüchern und Schubladen rum und werden älter und älter. Oder auf versteckten Internetseiten, die man nur findet, wenn man den Hyperlink kennt, was auf genau eine Person in diesem Universum zutrifft und zwar auf mich.

… und Tschüß!

Überhaupt habe ich entschieden, meinem ganz persönlichen und recht gemütlich gewordenem Schubladenschrank „Adieu“ zu sagen und ihn auf den Müll zu stellen. Es ist nämlich so: mein Leben lang habe ich versucht, eine Schublade zu finden, in die ich hineinpasse. Vergeblich.

Das fing vor vielen Jahren schon damit an, dass ich dachte, es könne ja nicht sein, dass einer Lyrik UND Satire gleichzeitig schreibt. Dass das sehr wohl sein kann und ich das beste Beispiel dafür bin, habe ich ganz elegant übersehen.

Ich erinnere mich noch sehr genau, als ich seinerzeit anfing, als Trainer und Coach zu arbeiten und mein Auftraggeber – ein Unternehmen von nennenswerter internationaler Größe – durch Zufall auf meine damalige Satire-Webseite gelangte. Die gesamte Belegschaft meiner auftragegebenden Abteilung versüßte sich damit fortan lachender Weise die Mittagspausen.

Als mein damaliger Mentor mich darauf ansprach, wäre ich vor lauter Scham am liebsten im Erdboden versunken, denn es geht in meinen Glossen teilweise recht „zünftig“ zu.

Und was sagte mein Mentor? „Frau Kaltenbach! Bleiben Sie auf jeden Fall dabei! Das ist ein riesiges Pfund!”

Erst sehr viel später habe ich verstanden, was er damit meinte:
Ein sensibler Umgang mit dem Instrument “Sprache” ist (nicht nur) für meine Berufsgruppe ungemein wichtig.

Und so schrieb ich zwar lustig weiter, vergass aber im Trubel meines Lebens völlig, dass meine literarischen Ergüsse vielleicht auch den ein oder anderen Erdenbürger erfreuen könnten. Wie ignorant.

Zippin’ up my boots…

Bis jetzt! Und so gibt es nun meine ersten beiden Kindle-Bücher bei amazon.

Gemäß dem Motto „Back to my roots“ sind die ersten beiden Bücher natürlich – na!? –  ein Gedichtband und eine Satire-Sammlung. Ätsch! “Ferne Gesänge” ist der Titel des Gedichtbandes, “Kännchen servieren wir nur auf der Terrasse” passte als Titel hervorragend zu den satirischen Glossen.

Demnächst folgen weitere ehemalige Schubladen-Bewohner sowie einige Neukreationen, die gar nicht vorhaben, jemals in eine Schublade zu ziehen. Darunter wieder Lyrik und Satire sowie diverse Ratgeber für Manager und gescheiterte Super-Muttis (ist ja fast dasselbe). Und ein Märchen.

Ziemlich kunterbunt, ich weiß. Aber hey: ich hab’s wirklich mit langweilig versucht. Tut’s nicht.

So! Und jetzt zu Dir!

WAS hast DU in all deinen Schubladen versteckt?
Welche SCHÄTZE hältst DU noch vor der Welt verborgen?
Welche Kreationen hast Du jetzt schon, die du der Welt schon immer mal ZEIGEN wolltest und dich aber bislang nicht getraut hast?
Bilder? Songs? Kunstwerke? Selbst designte Klamotten? Gedichte? Cartoons? Märchen? Romane? Meinungen? Ideen? Rekorde? Erfindungen? In Platin gegossene und zu Schlüsselanhängern verarbeitete Wombat-Popel?

Raus damit!

Hast auch DU bislang KEINE Schublade für dich finden können, in die du passt? Egal, in welche du steigst, entweder war sie zu eng,  zu kleinkariert, zu bunt, zu verstaubt, zu tief, zu irgendwas?

WILLKOMMEN IM CLUB! und:

Wirf  dieses bremsende Möbel endlich aus deinem Leben und stell’ es auf den Müll! Und keine Sorge: Es ist sehr wahrscheinlich,  dass sich dein Schrank dort schon bald in bester Gesellschaft mit seinesgleichen befindet.
Einer steht ja schließlich schon da: meiner.

Um mit den Worten von Thaddaeus Korona abzuschließen:

MACH ES EINFACH!

Mit sonnigen Grüßen

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Warum wir nach den Sternen greifen und uns für die Wahrheit entscheiden sollten

“Greift nach den Sternen auch, wenn andere sie nicht sehen können!”

So die Worte von Hubertus Massong. Einem, der es wissen muss!
Zufällig stieß ich gestern bei youtube auf seinen Vortrag “Greif nach den Sternen” bei GEDANKENtanken.

Ich bin immer noch zutiefst beeindruckt.

Worum geht’s?

 

1. Es ist richtig und wichtig, sich für die Wahrheit zu entscheiden

Da steht dieser junge Mann da oben auf der Bühne und breitet gleich zu Beginn seines Vortrags vor wildfremden Menschen seine Kindheitserfahrungen aus. Eine Kindheit, die von unvorstellbarer Gewalt und Grausamkeit geprägt war.
Buff. Da hat es aber erst einmal allen die Sprache verschlagen. Allen, außer Hubertus, versteht sich.
Abgesehen von der Schilderung der Grausamkeiten stellt sich natürlich auch die Frage, ob man in einem öffentlichen Kontext derart intime Details aus seinem Privatleben überhaupt nennen darf. Kommt ja eher selten bis nie vor.

Genau HIER setzt Hubertus für mich DEN MEILENSTEIN eines PARADIGMENWECHSELS, den unsere Gesellschaft dringend braucht, wenn sie endlich gesunden will, was sie unbedingt tun sollte, wenn wir unseren Kindern und allen, die nach uns kommen, eine Zukunft ermöglichen wollen.

Mal im Ernst: Ich kenne weder privat noch beruflich keinen einzigen Menschen, der nicht irgendeine große alte Verletzung tief in seiner Seele mit sich trüge. Bei dem einen ist sie mehr verarbeitet, bei dem anderen weniger. Der eine weiß darum, der andere wiederum hat sie vollkommen verdrängt, weil sie zu schmerzhaft war.

Warum aber tun die allermeisten von uns, vor allem im beruflichen Kontext so, als seien sie unverwundet und unverwundbar? Wenn es in unserer Welt an Menschlichkeit fehlt, warum zeigen wir uns dann nicht viel mehr als die Menschen, die wir wirklich sind? Mit allen Verletzungen, Verletzlichkeiten, Ecken und Kanten, die uns erst zu dem machen, der wir sind!
Genau das ist es doch, dass uns einander nahe bringt! Vertrauen schafft Nähe und Nähe schafft Vertrauen.

Was ist es, dass uns davon abhält, es so zu tun, wie Hubertus?
Ganz einfach: Weil wir Angst haben! Angst davor, dass einer sieht, dass wir mal so “schwach” waren, dass man uns derart verletzten konnte.

Die Frage sei gestattet: JA UND!?!?

 

Und damit kommen wir zum nächsten Punkt:

2. Ein “Opfer seiner Umstände” zu sein, ist offensichtlich eine Entscheidung, die man treffen kann oder nicht

Hubertus hat erst einmal so reagiert, wie man es aufgrund seiner Herkunftsgeschichte nicht anders erwarten würde:
Drogen, Alkohol, Delinquenz.

Acht Jahre später aber begegnet er auf einer Party zufällig jenem Mann, der sein Leben komplett verändern wird.
Einzig und allein aus dem Grund, dass dieser Mensch in Hubertus offensichtlich etwas sah, das Positiv war.
Zum ersten Mal in seinem Leben erkannte ein Mensch, dass da noch etwas anderes in ihm steckte als nur das Problemkind und der Asi.

Und dann hat Hubertus einfach eine Entscheidung nach der anderen getroffen und ist vom Opfer zum Täter bezüglich der Gestaltung seines eigenen Lebens geworden: Realschulabschluss, Fachabi, Studium, eigene Firmengründung und jetzt Marketingmensch bei GEDANKENtanken.

CHAPEAU!

Die erste und wichtigste Entscheidung jedoch, die Hubertus getroffen hat war, diesem Menschen, der mehr in ihm sah als alle anderen davor, zu glauben!

Noch mal: CHAPEAU!

 

3. Greif nach den Sternen auch, wenn andere sie nicht sehen können

Nun könnte man meinen, dass ja – wenn man erst einmal die richtigen Entscheidungen für sich getroffen hat – alles auf einmal ganz einfach wird und einem die guten Zufälle nur so die Tür einrennen. Naja, die richtigen Entscheidungen zu fällen ist das eine. Das Umfeld, in dem man trotz der getroffenen Entscheidungen immer noch lebt, das andere.

So auch im Falle von Hubertus Massong. Es war dann doch nicht ganz so einfach, wie es sich vielleicht liest.
Aber genau daraus ist der obige Satz entstanden, den ich so so so großartig finde:

Greif nach den Sternen auch, wenn andere sie nicht sehen können!

Es sind DEINE Sterne. Mach Deine Existenz nicht davon abhängig, ob andere Dich oder Deine Ziele verstehen und Deine Visionen teilen können. Natürlich ist das schön, wenn man solche Menschen um sich hat. Aber nicht immer ist das der Fall.
Und dennoch oder gerade dann ist es wichtig, dass Du DEINE Sterne NIE aus den Augen verlierst und dafür lebst!

FAZIT?

Wer sich für die Wahrheit entscheidet, bringt sein inneres Licht – auch für andere – sichtbar zum Leuchten und wird dadurch selbst zu einem leuchtenden Stern!

Für mich IST Hubertus solch ein leuchtender Stern an einem Himmel, der aufgrund des aktuellen Weltgeschehens nicht sonderlich rosig erscheint. Ich hoffe sehr, dass wir noch viel von diesem beeindruckenden Menschen hören werden, bin mir da aber ziemlich sicher…

 

Mit sonnigen Grüßen

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Warum wir so gerne am Meer sitzen

Sitzt Du auch so gerne am Meer?

Kennst Du überhaupt jemanden, der nicht gerne am Meer sitzt?
Ich nicht.

Nun, neulich fand ich zufällig eine mögliche und mir sehr plausibel erscheinende Erklärung dafür:

“Eru war da, der Eine, der in Arda Ilúvatar heißt; und er schuf erstens die Ainur, die Heiligen, Sprösslinge seiner Gedanken; und sie waren bei ihm, bevor irgend andres erschaffen war. Und er sprach zu ihnen, sie Melodien lehrend, und sie sangen vor ihm, und er war froh (…).

Und es geschah, dass Ilúvatar die Ainur alle zusammenrief und sie eine gewaltige Melodie lehrte, die größere und herrlichere Dinge auftat, als er ihnen je gezeigt hatte; und der Glanz ihres Anfangs und die Pracht ihres Endes verwirrten die Ainur, so dass sie sich vor Ilúvatar verneigten und still waren.

Da sagte Ilúvatar zu ihnen: “Aus dem Thema, das ich euch gewiesen, machet nun in Harmonie gemeinsam eine Große Musik. Und weil ich euch mit der Unverlöschlichen Flamme angefacht habe, so zeiget eure Kräfte und führet mir dies Thema aus, ein jeder nach seiner Art und Kunst, wie’s ihm beliebt. Ich aber will sitzen und lauschen und froh sein, dass durch euch solche Schönheit zum Liede erwacht.”

Da begannen die Stimmen der Ainur zu erschallen wie Harfen und Lauten, Flöten und Posaunen, Geigen und Orgeln, und sie machten aus Ilúvatars Thema eine große Musik; und ein Klang stieg auf von endlos ineinander spielenden Melodien, harmonisch verwoben, und verlor sich in die Höhen und Tiefen jenseits allen Gehörs, und die Räume, wo Ilúvatar wohnte, quollen über, und die Musik und ihr Echo hallten hinaus in die Leere, und sie war nicht mehr leer. Nie wieder haben seither die Ainur eine Musik gleich dieser gespielt (…).

Und die Eldar sagen, mehr als in jedem anderen Stoff auf dieser Erde sei im Wasser das Echo von der Musik der Ainur lebendig; und viele der Kinder Ilúvatars lauschen noch immer unersättlich den Stimmen des Meeres und wissen doch nicht, auf was sie lauschen.”

Aus: “Das Silmarillion” von J.R.R. Tolkien

Ist DAS schön!?

Geht jetzt noch ein bisschen Wellenrauschen lauschen:

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Was machen wir jetzt?

Ganz schön was los in der Welt. Puh!

Manchmal überlege ich, wie es wäre, wenn ich auf einer kleinen Insel lebte, weit weg von allem und nichts von dem, was in der Welt passiert, mitbekäme.
Ich lebe zwar auf einer kleinen Insel, aber ich fühle mich nicht weit weg von allem.
Denn ich habe Internet und damit Zugang zur großen weiten Welt der Informationen.

Was ich allerdings nicht habe, ist deutsches Fernsehen und das halte ich momentan für einen wahren Segen.
Das, was ich sehen will, suche ich mir selbst aus. Auch Filme oder Dokumentationen.
In einer dieser Dokumentationen hörte ich neulich, wie wichtig es heutzutage ist, medienkompetent zu sein. Dass es darum geht, sich nicht wahllos berieseln zu lassen mit dem, was halt gerade im TV-Programm läuft, sondern aktiv und selbst nach denjenigen Informationen zu suchen, die man haben möchte.


Fastfood oder Slowfood? Welches Futter für die Synapsen?

Von Medienkompetenz oder -inkompetenz mal abgesehen: Das, was wir uns über die Medien liefern lassen, hat ganz konkrete Auswirkungen auf uns und unser Wohl- oder Umwohlbefinden. Die Gehirn- und Medienforschung liefert dazu jede Menge interessanter Ergebnisse. Wenn wir Bilder sehen, bewegt oder still, dann erzeugen diese Bilder Assoziationen und Gedanken in uns, die die entsprechenden Emotionen erzeugen. Über die genaue Reihenfolge ist sich die Wissenschaft zwar noch immer nicht einig, Fakt ist aber, dass das, was wir sehen, unsere Emotionen beeinflusst.

Es macht einen Unterschied, ob wir einen Kurzfilm über ein lächelndes Baby sehen oder ob wir uns einen Horrorstreifen angucken.

Und genau letzteres ist es, was die Nachrichten – egal ob bewegt im TV oder als Titel in der Onlineversion – uns derzeit liefern.

Ich werde hier bewusst NICHT die Schlagwörter verwenden, mit denen wir diesbezüglich momentan überschüttet werden.


Ich schalt dann mal ab!

Um auf die Frage in der Titelzeile zurück zu kommen:
Was machen wir jetzt?
Mein Tipp? Abschalten.
Einfach mal abschalten. Und keine Nachrichten gucken.
Wer sich dennoch über das aktuelle Weltgeschehen informieren möchte, der kann bequem einen Pressespiegel abonnieren und nur die Überschriften lesen. Das reicht manchmal schon.

Und ansonsten? Es sich gut gehen lassen. So gut, wie es nur geht!
Liebe Menschen treffen, singen, tanzen, in den Wald gehen, lecker kochen und essen, ein schönes Bad nehmen, malen, faulenzen, sich sozial engagieren, sich an alte Witze erinnern (Witze erzählen ist vollkommen aus der Mode gekommen, oder meine ich das nur?), auf youtube nach den lustigsten Playback Patzern suchen usw.

Und den ganzen Rest, an dem wir eh nichts ändern können, den ganzen Rest sein lassen, an dem wir eh nichts ändern können.

Wie jetzt!? Die Welt ist in Aufruhr und wir sollen einfach wegsehen!?
Frage: Nützt es Dir, Deinem Umfeld, der Welt im Aufruhr, wenn wir uns den Emotionen hingeben, die all die Bilder und Wörter, die wir derzeit geliefert bekommen, in uns erzeugen…?

Viel Freude beim Abschalten wünscht Dir

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Wann war Dir zum letzten Mal langweilig?

“…und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.”
Astrid Lindgren

Und!? Wann hast DU Dir zuletzt die Zeit genommen, einfach da zu sitzen und vor Dich hin zu schauen? Völlig sinnfrei, ohne Zweck und Ziel? Einfach nur dasitzen und nichts tun. Ausser gucken. Und ein bisschen denken. Aber nur ein bisschen. Wenn überhaupt.

Darf man das denn, in einer Zeit wie dieser? Einfach mal nichts tun!?
Wo doch so viele Informationen darauf warten, von uns aufgenommen zu werden?
Wo es so viel zu tun gibt, in den knappen Zwischenräumen von der einen Informationsaufnahme bis zur nächsten?

Ich meine: ja. Und ich meine außerdem, dass man es nicht nur darf, sondern unbedingt sollte. Sich die Zeit nehmen, ganz bewusst nichts zu tun. Und ich rede hierbei nicht von halben oder ganzen Tagen. Wobei das natürlich auch sehr schön ist und im Allgemeinen “Urlaub” genannt wird.

Aber macht es wirklich Sinn, jedes Mal 300 Tage zu warten, bis wir uns wieder ein paar Tage Urlaub gönnen?
Viel wichtiger erscheint mir, dass wir uns jeden Tag unsere kleine Insel “Auszeit” nehmen, in der wir unserem Geist die Möglichkeit geben, zu ruhen. Und seien es nur fünf Minuten. Das ist schon viel für einen Geist, der ständig in Hetze ist.

Die Freunde der asiatischen Richtungen nennen es “Meditation”. Als ich mich einmal intensiver mit dem Buddhismus beschäftigte, las ich von Sogyal Rinpoche (Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben) den Satz: “Mediation ist das größte Geschenk, das ihr euch selber machen könnt”.
Ich habe zugegebener Maßen eine ganze Weile gebraucht, bis ich verstanden habe, was er damit meint. Ich dachte nämlich immer, man müsse zur erfolgreichen  Meditation eine möglichst heilige Angelegenheit mit Meditationskissen in entsprechenden Räumlichkeiten mit Räucherwerk etc. veranstalten. Bis ich feststellte, dass Meditation – also das “Zur Ruhe kommen in sich selbst” manchmal nichts anderes ist, als einfach nur da zu sitzen und vor sich hinzugucken. Egal wann, egal wo, egal, ob alleine oder in Gesellschaft.

Versuch es doch auch einfach mal. Baue Dir als tägliches Ritual fünf kleine Minütchen ein, in denen Du einfach nur da sitzt und vor Dich hinguckst. Und Deine Gedanken beobachtest und sie kommen und gehen lässt und an keinem haftest oder Dich von ihm verwickeln lässt. Sind ja schließlich DEINE fünf Minuten und nicht die Deiner Gedanken. Die kommen später wieder zum Zuge. Ganz gewiss!

Viel Spaß und lass mich gerne wissen, ob Du es mal versucht hast und wenn ja, wie es Dir damit geht!

Ich freue mich auf Deine Geschichte!

Mit sonnigen Grüßen

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Ist Dankbarkeit der Schlüssel zum Glück?

“Dankbarkeit ist der Himmel selber.” William Blake

Abends, wenn ich zu Bett gehe, besinne ich mich gerne auf das, was mein Leben ausmacht.

Meist beginne ich damit, dass ich mir bewusst mache, dass all meine Lieben gesund sind. Das ist nicht selbstverständlich. Und deshalb bin ich dem Leben dankbar.

Weiter geht es damit, dass mein Mann, meine Kinder und ich gemeinsam als Familie leben und viel Freude miteinander haben. Auch das ist nicht selbstverständlich. Also: Danke, Leben!

Dass wir alle ein Bett und ein Dach über dem Kopf haben, genügend zu essen, dass wir in Freiheit leben und in einem Land, in dem Frieden ist – auch das ist bei Weitem nicht selbstverständlich. Danke!

Dann überlege ich noch, welches meine Highlights des Tages waren. Das kann ein gemaltes Bild oder ein Lachen meiner Kinder gewesen sein, ein gemeinsam gesungenes Liedchen, ein leckeres Essen, ein erfrischendes Bad im Meer, eine schöne Begegnung mit einem Freund oder dass ich einem fremden Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert habe.

Und dann, wenn mein abendliches Dankbarkeits-Körbchen so richtig voll ist – und das ist es eigentlich immer – dann werden meine persönlichen Sonderwünsche auf einmal ziemlich klein und eigentlich unbedeutend.

Ich bin überzeugt, dass Dankbarkeit in unserer leistungs- und konsumorientierten Welt ein wichtiger Schlüssel zu Zufriedenheit und Glück ist. Probier es doch einfach mal aus! Und lass mich gerne wissen, wie es Dir damit geht.

Ich freue mich auf Deine Geschichte!

Mit sonnigen Grüßen

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Wenn man vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht…

…ist es manchmal ratsam, in einen Wald voller Bäume zu gehen.

Denn kaum etwas anderes bringt uns so sehr zur Ruhe und wieder in Kontakt mit uns selbst, wie die Natur.

Ich selbst hatte das große Glück, dass mein Vater ein sehr Natur verbundener Mensch war und zudem im Wald arbeitete. So fuhren wir fast jedes Wochenende in irgendeinen Wald und spazierten mitten durch, anstatt auf den Wegen. Wir suchten nach den Spuren von Rehen und Wildschweinen, stiegen auf Hochsitze und lauschten leise der uns umgebenden Ruhe.

Auch heute liebe und brauche ich den Wald. Ich liebe es, im Sommer barfuß über den mal warmen, mal kalten, mal trockenen, mal glitschigen Waldboden zu laufen und jeden Schritt bewusst zu tun und mich zu “erden” und wieder verbunden zu fühlen. Ich liebe das Geräusch des Windes durch die Blätter und das Zwitschern der Vögel. Manchmal ist es jedoch so still, dass man gar nichts hört. Gar nichts! Dann wird die Stille “laut”. Ein ungewohntes Gefühl in dieser Welt, mal gar nichts zu hören. Keinen Wind, kein Rauschen, keine Vögel, keine Autos… einfach nur die totale allumfassende Stille.

Die Naturvölker wissen seit jeher um die Heilkraft der Natur. Aber nun beschäftigt sich auch die Wissenschaft damit. An dieser Stelle möchte auf das Buch “Der Biophilia-Effekt” von Clemens G. Arvey hinweisen.

Hier der Trailer zum Buch:
https://www.youtube.com/watch?v=I8OQMUuf6xQ

Und!? Wann warst Du zum letzten Mal im Wald und hast Dich mit Stille und Ruhe aufgetankt?
Ist schon eine ganze Weile her? Na dann man los!

Viel Freude wünscht Dir

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