Bewusst. Sein. Oder: Warum sind wir hier?

Heute früh war ich in meiner Lieblingspfütze schwimmen. Allein. Also ganz allein. Weil es noch so früh am Tag war, war niemand außer mir da. Meine Lieblingspfütze ganz für mich allein. Luxus!

Die Flut der letzten Nacht war abgezogen, die nächste schon im Anmarsch, das Wasser glasklar. Und kühl.

Ich zog meine Bahnen, die meisten davon unter Wasser.
Ohne Taucherbrille und mit offenen Augen.
Klar, das Salzwasser piekt in den Augen, aber das stört mich nicht.
All-Ein-Sein
Ich liebe die vielen Farben, diese unterschiedlichen Farbtöne unter Wasser. Von Hellblau bis tief Dunkelblau, dann wieder Helltürkis.
Mal in sanften Übergängen, mal abrupt.

Hier und da eine schwebende Meeresblume, ein paar bunte Fische.
Das Rauschen der herein brechenden Wellen ist auch unter Wasser hörbar.

Und doch vergesse ich unter Wasser die Welt.

Die Zeit.
Den Raum.
Alles andere.
Nur ich und der Ozean.
Schwebend.
Eins.
 
Nachdem ich meine Bahnen geschwommen war, legte ich mich rücklings auf das Wasser und drehte mich gen aufgehender Sonne.

Auch das liebe ich!.

Mich vom Wasser tragen und wiegen lassen, meinen Körper Richtung Sonne gewandt, die Augen geschlossen, die Ohren knapp unter der Wasseroberfläche.

Die totale Hingabe an das Wasser und die Erde.
Und dann einerseits die Verbindung zur Erde und die durch das Wasser relativierte Schwerkraft fühlen und mir gleichzeitig des Schwebens im All – dem Flug der Erde auf ihrer Umlaufbahn  – gewahr zu sein.
Gleichzeitig!
 
Ver-Rückt Sein

Vielleicht muss man für solche Bewusstseinsspielchen schon den ein oder anderen Zustand erlebt haben, in dem man dachte, wahnsinnig zu werden. Das habe ich. Ich habe es überstanden.

Außerdem bin ich solche kosmischen Spielchen gewöhnt. Ich mache sie schon immer und ich habe stets viel dabei gelernt. Ich möchte sogar behaupten, dass ich durch die hierbei gemachten Erfahrungen mehr gelernt habe, als ich in irgendwelchen spirituellen Büchern oder Seminaren jemals hätte lernen können.

In den Sternen baden und sich des Nichtvorhandenseins von oben-unten-recht-links bewusst sein, das ist auch so ein kosmisches Spiel, bei dem sich alle bekannten Grenzen auflösen. 

Das muss man erst mal aushalten können, diesen Zustand der absoluten Haltlosigkeit. Mich macht es zutiefst glücklich. Aber ich bin ja eh ein komischer Kauz.
 
Mensch sein
Und während ich in meiner morgendlichen Glückseeligkeit badete, stellte sich mir plötzlich die Frage:
 
Warum sind wir überhaupt hier?
Als Mensch auf dieser Erde?
Welchen Sinn machen die Menschen?
 
Ich erhielt umgehend Antwort:
Weil wir als Menschen Bewusstsein kreieren und verändern können!
Allein wir entscheiden, in welche Richtung wir unsere Gedanken ausrichten und wie wir die Qualität unserer Gedanken bewerten und entscheiden damit über den Zustand unseres Bewusstseins.
Glas halb leer oder halb voll?
Derselbe Zustand.
Unterschiedlich bewertet.
So.
Bewusst sein

Es ist in dieser Zeit oft die Rede von einer Erweiterung unseres Bewusstseins. Ich hingegen möchte viel lieber von einer Verdichtung unseres Bewusstseins sprechen.

So, wie wir auch die Expansion des Kosmos nicht linear denken können, um einigermaßen zu verstehen, was da eigentlich geschieht, nämlich dass dies ein multidimensionaler Prozess ist und eben keiner, der sich in der uns bekannten Welt der Dreidimensionalität vollzieht.

Es wird, wenn man das möchte und die dafür nötige Disziplin aufbringt, klarer und mit jedem Stück Klarheit mehr wird es umgehend komplexer und noch dichter, erkennen wir Zusammenhänge zwischen Dingen und Umständen, wo wir vorher keine sahen und kommen wir immer mehr zu der Gewissheit, dass in der Tat alles Eins ist.

Genau das ist ja der Grund, warum ich immer wieder anrege, dass sich möglichst viele Wissenschaften bitte interdisziplinär vernetzen  mögen, weil eine jede etwas hat, was der anderen dienlich ist. Um das Spektrum des Möglichen zu erweitern, möglicher Weise so gar exorbitant, haha!

Zurück zu uns, zum Individuum.
Aktive Bewusstseinsarbeit führt relativ schnell zu der Erkenntnis, dass es keine Umstände gibt, denen wir hilflos ausgeliefert sind, sondern dass wir ganz selbst es sind, die erstens die Umstände, in denen wir leben, erzeugen und zweitens die Qualität dieser Umstände bewerten.

Vielleicht ist das der Grund, warum so viele Menschen vor aktiver Bewusstseinsarbeit Angst haben. Weil sie ahnen, welch große Verantwortung darin liegt und dass der Tag kommt, an dem sie niemandem mehr die Schuld geben können für die Umstände, in denen sie leben.

Lieber hängen sie weiter ihren Überzeugungen oder Gurus an und hören ihnen zu. Anstatt sich selbst zuzuhören,  sich mit sich selbst zu verbinden und die Stimme der eigenen Seele wieder wahrzunehmen.

Dabei ist es das, was wir als Menschheit gerade am dringendsten brauchen!

Bewusste, wache Menschen!
Die sich zuallererst selbst zuhören!
Spirit sein

Als ich aus dem Wasser wieder heraus war, kam eine Botschaft von meiner Quelle angeflogen:

You all are spirit that manifested it’s own body to make an earth experience.
You all are spirit.
No one is more spirit than you are

Ich weiß, das ist nicht neu.

Aber es ist eine Sache, ob man das hier und da mal gelesen oder gehört hat, oder ob man es wirklich zutiefst verstanden hat.

Ich glaube, ich fange gerade damit an.

Ganz vage….

Denn es ist groß.

Wirklich groß.

So groß, wie die Unendlichkeit, nehme ich an.

Das muss man erst mal aushalten können…..

Guten Morgen!

Melanie Kaltenbach

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