Melanie, was genau machst du eigentlich?

Ich begleite Menschen auf dem Weg zu sich selbst und helfe ihnen, sich wieder an ihre Lebensvision zu erinnern und diese zu verwirklichen. Viele haben den Kontakt zu sich selbst und ihre Lebensvision im Laufe des Lebens durch verschiedene Faktoren aus den Augen verloren. Irgendwann stellen sie fest, dass sie ein Leben führen, dass überhaupt nicht mehr im Einklang mit den eigenen Werten und Wünschen ist.
Genau hier hole ich sie ab. Ich erinnere sie wieder daran, wer sie wirklich sind und sein können.

 

Was sind das für Menschen, die ein Mentoring bei dir buchen?

Meine Klienten sind Menschen, die sich an einem Wendepunkt in ihrem Leben befinden. Sie haben viel oder auch alles erreicht, was sie sich je erträumt haben. Sie sind durchaus erfolgreich, spüren jedoch seit geraumer Zeit eine Art innerer Unruhe oder sogar Unzufriedenheit. Auf den Punkt gebracht: Sie stehen vor der Sinnfrage.

„Ist das, was ich tue, noch stimmig für mich?“
„Lebe ich im Einklang mit meinen Werten?“
„Was sind überhaupt meine Werte?“
„Ist dieses Leben wirklich das, das ich führen will?“
„Nehme ich in diesem Leben überhaupt den Platz ein, der für mich vorgesehen ist?“
„Habe ich die für mich richtigen Prioritäten gesetzt?“
„Habe ich eine Vision und wenn ja: Kann ich sie verwirklichen?“

„Welches Erbe will ich auf dieser Welt hinterlassen, wenn ich eines Tages gehe?“

In meiner Arbeit geht es bei weitem nicht nur um Fragen, die den beruflichen Kontext betreffen. Es geht viel weiter und tiefer. Es geht um das Leben als Ganzes und um den Menschen, der dieses Leben führt.

Ein Mensch, der im Einklang mit seinen Werten und Bedürfnissen lebt, hat nicht nur selbst ein zufriedeneres und erfüllteres Leben. Auch auf sein Umfeld, sei es familiär, sozial oder beruflich, wirkt sich diese Verbesserung der Lebensqualität positiv aus.

Die Menschen, die sich an mich wenden, ahnen das und sie sind jetzt bereit, die notwendigen Schritte auf diesem Weg konsequent zu gehen.


 

Wie kann ich mir die Arbeit mit dir konkret vorstellen?

Das Highlight und die wirkungsvollste Variante sind sicherlich die exklusiven Intensivtage mit mir auf La Gomera.
Hierbei sind mein Klient und ich mehrere Tage hauptsächlich in der Natur unterwegs. Wir verbringen unsere Zeit an ausgesuchten Kraftorten und nutzen die besondere Energie und Magie der Insel.
Was hier geschehen und transformieren kann, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Man muss es erleben.

Meine Klienten spüren sich hier oft zum ersten Mal seit Jahren wieder ganz selbst, mit allen Facetten ihres Seins. In dieser – ich nenne es „heiligen Zeit“ – stehe ich ihnen als erfahrener Mentor und Mensch begleitend und stärkend, aber auch fordernd und tröstend zur Seite.
Nach den Intensivtagen auf La Gomera gibt es eine intensive Anschlussbegleitung von etwa sechs Monaten, um die notwendige Umsetzungsenergie weiter zu halten.

Eine andere Variante ist mein Mentoringprogramm „The Origin“, das über sechs Monate läuft und für das ich ab August 2017 wieder Plätze vergebe. Das Thema ist identisch mit dem dem der Intensivtage: Auch hier geht es um die Verwirklichung der Lebensvision. Die Zusammenarbeit zwischen meinem Klienten und mir findet hierbei allerdings per Skype oder Telefon statt.

 

Für ein Intensiv-Mentoring nach La Gomera zu kommen ist aber ein ganz schöner Aufwand, oder?


Die Frage ist: Wie weit würdest du reisen, um dem wichtigsten Menschen in deinem Leben – dir selbst – zu begegnen?
La Gomera ist bei Insidern dafür bekannt, ein ganz besonderer Ort der Kraft zu sein.
Die meisten unserer Gäste sind Wiederholungsurlauber, die trotz der aufwändigen Anreise seit Jahren immer wieder kommen, viele sogar mehrmals im Jahr. Nicht wenige von ihnen sind Personen des öffentlichen Lebens. Allen voran Angela Merkel. Aber auch andere bekannte Persönlichkeiten kommen immer wieder. Zum einen wegen der besonderen Energie und der Schönheit der Insel, zum anderen, weil sie hier völlig unbelästigt einfach sein und entspannen können. Es gibt wenige Orte auf der Welt, wo das in dieser Form für Prominente noch möglich ist.

 

Mit welchen Ergebnissen kann ich rechnen, wenn ich ein Mentoring mit dir buche?

Ein Mentoring mit mir bringt absolute Klarheit über die aktuelle Lebenssituation und die eigene Lebensvision und macht es so leichter, die dafür notwendigen Entscheidungen zu erkennen und letztlich souverän zu treffen. In unserer Zusammenarbeit entwickeln wir neue Perspektiven und jede Menge konkreter Ideen für die Umsetzung dieser Vision. Dabei lösen wir auch Glaubensmuster und unbewusste Blockaden. Letztlich führt ein Mentoring mit mir zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität und Lebenszufriedenheit, und zwar in Bezug auf alle relevanten Bereiche: Selbst, Familie, Beruf und soziales Umfeld.

Das Ergebnis ist ein neues Selbstwertbewusstsein, und zwar im wahrsten Sinne dieses Wortes. Durch dieses neue Selbstwertbewusstsein gewinnt mein Klient auch mehr Entscheidungssouveränität und dadurch wiederum mehr Lebenssinn, Lebensfreude und wirkliche Erfüllung.

 

Wie bist du dazu gekommen, diese Arbeit zu tun?

Das war ein intensiver und langer Prozess. Durch einen Burnout Ende 2000 war ich knapp ein Jahr lang arbeitsunfähig. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch im Bereich Human Resources in einem internationalen Konzern tätig. In dem Jahr meiner erzwungenen Auszeit hatte ich reichlich Gelegenheit, über meine Vergangenheit und meine Zukunft nachzudenken.

Da mich der Bereich Human Resources schon immer fasziniert hat, ich aber mangels Hochschulausbildung bei meinem damaligen Arbeitgeber keine Entwicklungsmöglichkeiten hatte, traf ich eine richtungsweisende Entscheidung. Ich kündigte mein bis dahin sicheres Arbeitsverhältnis und begann ein Hochschulstudium. Ich studierte Betriebspädagogik, Arbeits- und Organisationspsychologie und Politische Wissenschaft.

Im Studium spezialisierte ich mich schnell auf die Themen „Coaching“ und „Training“ und stieß irgendwann auf das Thema „Changemanagement“. Ich war absolut fasziniert und wusste: DAS ist meins!
Ich setzte alles in Bewegung, um in der Agentur des Privatdozenten ein Praktikum zu machen und dann ging alles ganz schnell. Ich bekam zunächst meine ersten Aufträge als Trainer, kurz darauf wurde ich in einem groß angelegten Changeprojekt bei einem traditionsreichen Global Player eingesetzt und übernahm kurz darauf die Projektleitung für ein Changeprojekt in einem Produktionsbereich mit über 1.000 Mitarbeitern.

Ich beriet das Management in psychostrategischen Fragen, arbeitete intensiv mit den Ingenieuren von Operational Excellence zusammen, coachte einzelne Führungskräfte und neu etablierte Führungsteams und in weiteren Projekten war ich außerdem für das Recruiting wissenschaftlicher Mitarbeiter zuständig. So habe ich eine durchaus extravagante Expertise für das Thema „Veränderung“ aufgebaut.

Ich habe Einblick in Bereiche und Zusammenhänge erhalten, die für meine Berufsgruppe sicherlich ungewöhnlich sind. Ich will nicht unbescheiden sein, aber ich denke, es gibt nicht allzu viele Kollegen in meiner Branche, die derart viele Facetten des Business bei den Global Playern – und dann auch noch in maximal kritischen Phasen – so hautnah miterlebt haben, wie ich.

Ich habe quasi in das Herzstück der Wirtschaft geschaut. Ich bin immer wieder in Schutzanzug durch die Fabriken gelaufen und war sogar auf Nachtschicht in der Produktion, um mir einen Eindruck von den dortigen Arbeitsbedingungen zu machen. Das war notwendig, um das Management überhaupt adäquat beraten zu können. Jegliche Businessromantik ist mir in dieser Zeit abhanden gekommen, was ich für sehr wertvoll halte, weil meine Erfahrung dadurch maximal realitätsnah und niemals rosa gefärbt ist.

Was mich nachhaltig am meisten berührt hat, war die Tatsache, dass es nahezu immer meine Auftraggeber, also die Entscheider selbst waren, die die dringend notwendigen Changes am Ende ausgebremst haben. Die Mitarbeiter wären zu viel mehr imstande und bereit gewesen, wenn man ihnen die Möglichkeit gegeben hätte, ihre vielen Ideen zur Verbesserung und Effizienzsteigerung umzusetzen.
 Ich könnte ein ganzes Buch darüber schreiben, wie fatal die Konsequenzen sind, die die Ängste der Manager vor Machtverlust mit sich bringen. Meine Magisterarbeit habe ich seinerzeit bereits diesem Thema gewidmet, sie hat den Titel „Führung und Emotion“.

Dass die Entscheider diese Ängste haben und wie sehr sie darunter leiden, auch, weil sie in ihrer Position kaum Ansprechpartner haben, denen sie sich auf Augenhöhe menschlich anvertrauen können, habe ich in vielen Vier-Augen-Gesprächen mit ihnen erfahren. Es gibt viel zu tun für diese Menschen. Sehr viel.

 

Was ist deine Motivation für deine Arbeit?

Unsere Welt befindet sich inmitten eines tief greifenden Wandels. Ich meine damit nicht nur die Digitalisierung der Welt. Die Menschen sehnen sich danach, sich ihrer selbst bewusst zu werden und ein sinnvolles Erbe auf dieser Welt zu hinterlassen, wenn sie eines Tages gehen. Es ist meiner Meinung nach wichtiger denn je, diesen Bewusstwerdungsprozess zu initiieren und anschließend fachlich kompetent und liebevoll zu begleiten.

Wenn ich miterlebe, wie ein Klient wieder in Kontakt mit sich selbst und mit seinen persönlichen Werten kommt, welchen Erkenntnisgewinn und welches Lösungspotenzial dies mit sich bringt und wie viel Kraft, Sinn und auch Liebe hierbei frei wird, dann bin ich jedes Mal zutiefst berührt.

Ein weiterer positiver Effekt ist die Bewusstwerdung meiner Klienten, dass sie Teil eines Gesamtsystems sind und dass das, was sie durch ihr authentisches Sein und Wirken zukünftig in die Welt bringen, dem großen Ganzen dient.

Ich glaube daran, dass wir einen positiven Wandel schaffen können, wenn wir so viele positive Kräfte wie nur möglich bündeln. Individuell genauso wie kollektiv.
 Dafür gebe ich meine Zeit, mein Wissen und meine Liebe.

 

Was ist das für dich schönste Feedback, das du je bekommen hast?

Da gibt es zwei, die mir einfallen. Das erste stammt aus dem Kontext meiner Consultingtätigkeit in der Industrie, wo der Männeranteil aufgrund der Branche bei ungefähr 99,8 Prozent lag. In einem Abschlussgespräch sagte einer der älteren Manager zu mir: „Wir haben in all den Jahren schon viele Berater kommen und gehen sehen, aber so etwas wie Sie, das haben wir hier noch nicht erlebt. Sie haben die Liebe hierher gebracht“. Ein solches Feedback im Rahmen eines doch recht harten Businesskontext lässt mich leise werden.

Und von meinen Einzelklienten ist es immer der eine Satz: „Ich bin so froh, dass ich dich gefunden habe!“

 

Wie kann ich am schnellsten Kontakt zu dir aufnehmen?

Entweder per Email an fuerdich@melanie-kaltenbach.de oder per Telefon unter 0034 616 235 012.